News

14.11.14 Österreichisches Netzwerk Atomkraftfrei (ÖNA) unterstützt Schweizer Initiative zur weltweiten Nachrüstung aller Atomreaktoren
Atomstaaten sträuben sich gegen höchste Sicherheitsniveaus und laufende Anpassungen!
„Es scheint wie eine Selbstverständlichkeit, die wir einfordern - ist es aber nicht: dass alle Atomreaktoren nämlich ständig auf höchstem Sicherheitsniveau bleiben und auch entsprechend nachgerüstet werden müssen! Gerade bei alten, oft vor Jahrzehnten genehmigten Atomreaktoren ist es die ureigenste Pflicht der Betreiber alles zu tun, um Gefährdungen der Bevölkerung zu verhindern!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

atomstopp_oberoesterreich unterstützt gemeinsam mit Atomgegner_innen des Österreichischen Netzwerkes Atomkraftfrei den Vorstoß des Schweizer Botschafters bei der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, der sich aktiv bemüht, eine weltweite Nachrüstung aller Atomreaktoren zu erreichen. Atomreaktoren dürfen nur auf höchstem Sicherheitsniveau betrieben werden.
Wenig erstaunlich haben die Atomstaaten keine Freude mit diesem Schweizer Vorstoß, weshalb die Atomgegner_innen des ÖNA dem Schweizer Botschafter Stalder in einem Brief ihre volle Unterstützung zusichern!

„Es ist erschreckend, dass es Widerstand gegen den Schweizer Vorstoß für eine weltweite Nachrüstung aller Atomreaktoren gibt. Aber es ist auch bezeichnend, weil diese Atomstaaten damit eingestehen, dass der Betrieb ihrer Atomkraftwerke nur auf minderem Sicherheitsniveau rentabel bleibt. Selbstverständlichkeit muss werden, dass für alle Atomreaktoren – egal, wie alt – höchste und aktuellste Sicherheitsstandards gelten! Wenn solche Sicherheitsstandards von den Betreibern nicht zu finanzieren sind, ist die einzige Konsequenz: ABSCHALTEN und zwar SOFORT! Offenbar spielen manche Atomstaaten mit dem Feuer und setzen die Welt bewusst einem unkalkulierbaren atomaren Risiko aus! Das wollen wir verhindern! Die österreichische Regierung muss alles daran setzen, den Schweizer Vorstoß zu unterstützen und auf die angepeilte Regelung zur Sicherheitsnachrüstungen ohne jede Verwässerung bestehen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Anmerkung: ÖNA-Organisationen, die den Brief unterstützen: atomstopp_atomkraftfrei leben!, Mütter gegen Atomgefahr - Freistadt, Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren, Wiener Plattform Atomkraftfrei, Verein Sonne + Freiheit, SENECA Senioren Netzwerk contra Atom, ISAD Initiative für Sicherheit, Aufklärung und Demokratisierung, Anti Atom Komitee, Waldviertler Energiestammtisch, GLOBAL2000.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

11.11.14 atomstopp: Warum bleibt Österreich Mitglied bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM?
Opposition muss Druck auf österreichische Bundesregierung erhöhen
„Dass Österreich zahlendes Mitglied beim Atomförderverein EURATOM ist – trotz österreichischem Atomsperrgesetz im Verfassungsrang und trotz überwältigender Antiatom-Haltung der österreichischen Bevölkerung – sollte für die Oppositionsparteien im österreichischen Nationalrat Auftrag sein, sich vehement für einen Ausstieg Österreichs aus der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM einzusetzen!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

In der vergangenen Gesetzgebungsperiode hat es immerhin 15 (!) Entschließungsanträge der Oppositionsparteien für einen Ausstieg Österreichs aus EURATOM gegeben, die allesamt von den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP vertagt, abgelehnt oder nicht einmal zur Abstimmung zugelassen wurden.

„Wir sind überzeugt, dass für einen europaweiten Atomausstieg ein Mitgliedstaat der Europäischen Union vorangehen muss und offensiv den Ausstieg aus EURATOM betreiben muss. Nur so kann eine generelle Debatte über die ungeheuerliche Privilegierung der Atomkraft in Europa angerissen werden! Und wer, wenn nicht Österreich, sollte beherzt diesen Schritt wagen?“, so Egger und Schweiger weiter.

„Wir appellieren an die österreichischen Oppositionsparteien den Druck auf SPÖ und ÖVP zu erhöhen und auf einen Ausstieg Österreichs aus dem EURATOM-Vertrag zu drängen! Spätestens mit der Entscheidung der EU-Kommission die Subventionen für die britischen Atomreaktoren in Hinkley Point C zu erlauben, sollte klar sein: Vor Österreichs Antiatom-Kurs muss sich innerhalb von EURATOM niemand fürchten.“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

23.10.14 Tschernobyl im Kino Freistadt: Filmveranstaltung „atomstopp - In der Sperrzone von Tschernobyl“ beeindruckt und bewegt das Publikum atomstopp_oberoesterreich ist es am 22. Oktober mit der Filmveranstaltung im Kino Freistadt gelungen, das Publikum zu beeindrucken und zu bewegen. Im gut besetzten großen Saal ließ sich das Publikum vor Augen führen, wie es in der Sperrzone von Tschernobyl heute, mehr als 28 Jahre nach dem Super-GAU von 1986 aussieht.

„Wir sind beeindruckt vom großen Interesse und vor allem von den vielen, teils emotionalen Reaktionen auf unsere Reiseaufbereitung!“, so die Sprecher von atomstopp, Gabriele Schweiger und Roland Egger, der auch persönlich für Film und Schnitt der 35 minütigen Dokumentation verantwortlich zeichnet.

Nach einem befeuernden Eingangsstatement von Landesrat Rudi Anschober, der selber mehrfach die Sperrzone besucht hat, entwickelte sich ein reger und überaus konstruktiver Austausch zwischen den anwesenden Reiseteilnehmer_innen und dem Publikum. „Besonders berührend war für uns, wie sehr die Diskussion den beachtlichen Altersunterschied unter den Anwesenden widergespiegelt hat. In diesem sensibilisierten Gesprächsklima konnte es zu berührenden Erinnerungen an die Tage nach dem Super-GAU von 1986 ebenso kommen wie zu mitreißenden, engagierten Betrachtungen von jungen Menschen, die zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht geboren waren!“, zeigen sich Egger und Schweiger beeindruckt.

Einig war man sich auch in der elementaren Frage, dass die Erkenntnisse aus der Vergangenheit uns beflügeln müssen, sich gegen Atomkraft zu wehren. Wir können und müssen uns selber einbringen, jeder einzelne nach seinen Möglichkeiten, nur ein beharrliches Zusammenspiel von Zivilgesellschaft und Politik kann eine Veränderung herbeiführen. Wir fühlen uns in unserer Überzeugung und Arbeit durch diese schöne Resonanz enorm bestärkt!“, bedanken sich Egger und Schweiger bei den zahlreichen Zuseher_innen abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

[ News drucken ]

19.10.14 atomstopp: In der Sperrzone von Tschernobyl – atomstopp auf Lokalaugenschein am Ende der Welt. Die Folgen der Atomkraft unabsehbar und unverantwortlich.
Filmvorführung und Podiumsdiskussion - Mittwoch, 22. Oktober 2014 – Lokalbühne Freistadt - 19:30 Uhr - Ende: 21:30 Uhr
Fotos zum freien Download unter: atomstopp in Tschernobyl - Prypjat, Mai 2014

Die Freistädter Mütter gegen Atomgefahr und atomstopp_atomkraftfrei leben! laden herzlich ein zur Filmvorführung: In der Sperrzone von Tschernobyl (35min, Eigenproduktion von atomstopp,)

Ablauf:
• Begrüßung und einführende Worte durch Gabriele Schweiger (Obfrau Mütter gegen Atomgefahr, Freistadt, Sprecherin von atomstopp_oberoesterreich)
• 35minütiger Film – In der Sperrzone von Tschernobyl. atomstopp auf Lokalaugenschein.
• Diskussion nach einem Eingangsstatements von LR Anschober
• Als Diskutanten: Harald Steinbichl, Johann Larndorfer, Roland Egger und Gabriele Schweiger

Hintergrund:
Vertreter_innen von atomstopp_oberoesterreich waren Anfang Mai 2014 auf Lokalaugenschein in der Sperrzone von Tschernobyl. Mit einem 35minütigen Film werden die Eindrücke der Reise verarbeitet.

„Allein der Gedanke nach Tschernobyl zu reisen, verursacht Mißbehagen. Man kennt die Bilder, man kennt die Fakten. Braucht es das? Eine Reise an das Ende der Welt? Zum Supergau von Tschernobyl? Was löst die Reise aus? Was ändert sich? Was verstärkt sich?“ – Fragen, denen sich die Vertreter_innen von atomstopp_oberoesterreich stellen.

Medienpartner: Local-Bühne, Freies Radio Freistadt und Dorf TV
Reservierung wird angeraten, am besten direkt im Kino Freistadt: Telefon: 07942 - 777 33, email: office@local-buehne.at

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625
Roland Egger +43 680 23 93 019


[ News drucken ]

17.10.14 atomstopp: Österreich gegen Atomkraft … wer noch?
Britische Atomsubventionen für Hinkley Point C für Deutschland nicht klagswürdig – Österreich muss tragfähige Antiatom-Allianzen aufbauen!
„Dass gestern der Antrag von Bündnis90/Die Grünen im deutschen Bundestag auf Einbringung einer Nichtigkeitsklage wegen der Hinkley Point C-Atomsubventionen abgelehnt wurde, ist sehr enttäuschend. Damit scheint sich auch zu bestätigen, dass der deutsche EU-Kommissar für Energie tatsächlich für die Atomsubvention gestimmt hat und der Atomlobby damit einen allerletzten Dienst erwiesen hat.“, reagieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Angesichts dieser Entscheidung Deutschlands muss sich die österreichische Bundesregierung schon die Frage gefallen lassen, wie es um ihre Antiatom-Allianzen innerhalb der Europäischen Union bestellt ist. Immerhin hat Deutschland den Atomausstieg mit 2022 beschlossen und es sollte eigentlich nachvollziehbar sein, dass man gerade mit Deutschland einen starken Verbündeten in dieser zentralen Zukunftsfrage haben sollte. Dem scheint aber keinesfalls so zu sein.“, so Egger und Schweiger weiter.

Es ist jedem klar: Ohne Antiatom-Allianzen ist Österreichs Bemühen um einen europaweiten Atomausstiegs Makulatur und wird sich nur auf eine Antiatom-Piepserei gegen grenznahe Atomkraftwerke beschränken. Die Österreicher_innen erwarten sich mehr von ihrer Bundesregierung und den zuständigen Fachministern: Eine tragfähige Antiatom-Allianz und Schritte für einen europaweiten Atomausstieg. Auch der Missstand der über EURATOM der Atomlobby zugestandenen Privilegien muss endlich in Angriff genommen werden. Der Umweltausschuss hat erst im Juli 2014 neuerlich Folgendes eingefordert,

„Einleitung und Weiterführung des ehest möglichen Ausstiegs aus der Kernenergie im gesamteuropäischen Kontext in Kooperation mit den anderen nuklearkritischen Staaten innerhalb und außerhalb der EU und alle Möglichkeiten zur Einberufung einer Euratom-Vertragsrevisionskonferenz mit dem Ziel eines Ausstieges aus der Atomenergie“.

„Der Auftrag an die Bundesregierung ist damit deutlich umrissen und angesichts der jüngsten Entwicklungen ist jede weitere Verzögerung völlig inakzeptabel!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

15.10.14 atomstopp: EU-Kommission hat verstörende Ansichten zum EURATOM-Vertrag
Kommissar Hahn muss gegen Indoktrinierungen wie: EURATOM spiele „Schlüsselrolle bei Sicherstellung von nachhaltigem Frieden und Wohlstand in Europa“ zu Felde ziehen!
Anlässlich der Wahl von Jean-Claude Juncker zum EU-Kommissionspräsidenten im Juni 2014 haben rund 1.000 Personen einen Brief an ihn unterstützt, in dem unter anderem gefordert wurde, den EURATOM-Vertrag abzuschaffen. Verwiesen wurde auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, der nach 50jähriger Laufzeit auslief. Beim EURATOM-Vertrag hingegen ist kein Ablaufdatum vorgesehen. Der EURATOM-Vertrag sieht in seiner Präambel vor, die Voraussetzungen für einen raschen Aufbau einer mächtigen europäischen Atomindustrie zu schaffen.

„atomstopp hat nun die Antwort der designierten Europäischen Kommission bekommen und ist irritiert, über die verstörenden Ansichten der EU-Kommission zum EURATOM-Vertrag. Wörtlich heißt es:

`In der Regel werden bei EU-Verträgen keine Ablaufdaten vorgesehen. … Der von Ihnen erwähnte Vertrag zur Gründung der Europäischen Union für Kohle und Stahl war damals der erste Schritt auf dem Weg zur europäischen Integration und diente einem ganz spezifischen, zeitlich begrenzten Ziel. Der Euratom Vertrag dagegen spielt seit dessen Unterzeichnung im Jahr 1957 eine Schlüsselstelle bei der Sicherstellung von nachhaltigem Frieden und Wohlstand in Europa. Der Vertrag stellt durch Kontrolle des Energiesektors die friedliche Nutzung von spaltbarem Material sicher und trägt heute mehr denn je zur Verbesserung der Sicherheit in der EU und über seine Grenzen hinaus bei. Ein Ablauf des Euratom Vertrages wäre nicht sinnvoll.` (Stellvertretender Generaldirektor – Generaldirektion Energie – Europäische Kommission)

„Die EU-Kommission scheint ganz der Diktion des vorigen Jahrhunderts verhaftet zu sein. Dabei muss man bei Atomkraft heute vorrangig an die unlösbaren Probleme denken, die noch Generationen nach uns beschäftigen werden. Stichwort: Endlagerung der hochradioaktiven Abfälle für die nächste Million Jahre! Und man denkt bei Atomkraft an skandalöse Subventionen, ohne die kein neuer Atomreaktor in Europa gebaut wird. Stichwort: Hinkley Point C! Wo bleibt da der gepriesene `Wohlstand´?“, fragen sich Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Es ist nicht einzusehen, dass die Atomindustrie in alle Ewigkeit unter dem Schutz des EURATOM-Vertrags weiter an der atomaren Gefährdung Europas arbeitet. Es ist Zeit – auch und vor allem für die Atomindustrie und der Europäischen Kommission – sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden und für einen schnellen europäischen Atomausstieg zu sorgen! Daher richten wir einen dringenden Appell an den österreichischen Kommissar Johannes Hahn, sich innerhalb der Kommission mit besonderem Augenmerk für die Hinterfragung des EURATOM-Vertrags zu engagieren! Hahn war eine der federführenden Gegenstimmen zur Hinkley-Fehlentscheidung – und das sollte mit Sicherheit ausbaufähig sein, denn alle EU-Staaten, die keine AKW betreiben oder aus der Atomkraft auszusteigen beschlossen haben, müssen ein elementares Interesse daran haben, dass die Schutzherrschaft für die Atomlobby via EURATOM endlich gebrochen wird! Die Probleme, die uns die Atomindustrie eingebrockt hat, sind jetzt schon Herausforderungen für Generationen und Generationen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

13.10.14 atomstopp: Energie AG in Oberösterreich muss dem Salzburger Beispiel folgen und Schritte gegen Hinkley Point C-Subventionen überlegen!
Schulterschluss der Energieversorger gegen skandalöse Atomsubvention sollte selbstverständlich sein!
„Mit großer Freude sehen wir, dass die Salzburg AG der Aufforderung der Salzburger Plattform gegen Atomgefahren (PLAGE) folgt und bei der nächsten Aufsichtsratssitzung über die Atomsubventionen und allfällige Schritte dagegen beraten wird!“, kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich die jüngste Initiative der Salzburger Plattform gegen Atomgefahren.

„Ein Schulterschluss der österreichischen Energieversorger gegen die skandalöse Atomsubvention sollte selbstverständlich sein! Wir werden deshalb noch heute an die Energie AG als Landesenergieversorger herantreten und auffordern, dem Salzburger Beispiel zu folgen!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Und wie der Salzburger Plattform gegen Atomgefahren genügt es uns nicht, wenn die Energie AG erklärt, sie wolle die Klage der österreichischen Bundesregierung gegen die Atomsubvention unterstützen. Wir erwarten uns, dass die Energie AG mit aller Entschlossenheit selber gegen die massive Wettbewerbsverzerrung auf viele Jahrzehnte hinaus vorgeht und sich damit in die Reihe von Stromerzeugern und Verbänden einreiht, die schon angekündigt haben, fix gegen die Atomsubventionen zu klagen. Fix zu klagen haben schon angekündigt: der Verband der Kleinwasserkraftwerke, die IG Windkraft und die oekostrom AG.“, so Egger und Schweiger weiter.

„Der oberösterreichischen Politik, die ja im Aufsichtsrat der Energie AG vertreten ist, kommt eine besondere Rolle zu und wir erwarten, dass sie die Interessen der oberösterreichischen Bevölkerung entsprechend vertreten werden!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

08.10.14 atomstopp: Skandal-Entscheidung pro Atomsubventionen der EU-Kommission: Schwarzer Tag für Antiatom-Bewegung
Utl.: Radioaktive Europaflagge - Mahnwache am Taubenmarkt in Linz, morgen 9. Oktober – 12 Uhr bis 17 Uhr
„Die gerade in Österreich laufenden Tage der Nachhaltigkeit – vom Ministerium für ein lebenswertes Österreich mitveranstaltet - stehen unter einem dunklen Stern. Es ist geradezu unfassbar, dass die scheidende EU-Kommission mit der Zustimmung zu beispiellosen Atomsubventionen für die britischen Reaktoren in Hinkley Point C möglicherweise eine echte Atomrenaissance in Europa mitverursacht und damit dutzenden Generationen eine unverantwortbare Bürde aufzwingt!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.
„Wir sind fassungslos und diese Fassungslosigkeit werden wir morgen bei der Mahnwache auch zum Ausdruck bringen. Die EU-Kommission ist zur Handlangerin der französischen Atomlobby verkommen. Wir werden eine Nachbildung der Europaflagge bei der Mahnwache dabei haben – die überwiegende Anzahl der Sterne wird aber durch Radioaktivitätszeichen ersetzt werden.“, so Egger und Schweiger weiter.
„Wir erwarten von der österreichischen Bundesregierung, dass umgehend beim Europäischen Gerichtshof eine Nichtigkeitsklage gegen die Entscheidung der EU-Kommission eingebracht wird! Der Entscheidung der EU-Kommission tatenlos zuzusehen, wäre eine Verhöhnung der österreichischen Bevölkerung, die sich immer wieder ganz klar und unmissverständlich gegen die Atomkraft ausgesprochen hat!“, so Egger und Schweiger abschließend.
Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

[ News drucken ]

02.10.14 atomstopp: Skandal-Entscheidung Hinkley Point C. Welchen Einfluss hat das EURATOM-Mitglied Österreich auf Atomentscheidungen in der Europäischen Union?
Von SPÖ und ÖVP „gepriesenes“ Mitspracherecht bloß Makulatur?
„Wir erinnern uns nur zu gut daran, an die Argumente von SPÖ und ÖVP auf Bundesebene: Österreich müsse bei der Europäischen Atomgemeinschaft Mitglied sein, damit man die Atompolitik in Europa mitentscheiden könne. Ein Ausstieg Österreichs aus dem europäischen Atomförderverein EURATOM wurde als völlig kontraproduktiv zurückgewiesen. Der SPÖ und ÖVP auf Bundesebene war es einerlei, dass sich alle neun (!) Landtage in Resolutionen sehr kritisch mit der Mitgliedschaft Österreichs bei EURATOM auseinandergesetzt haben. Und es war der SPÖ und ÖVP auf Bundesebene einerlei, dass 15 (!) Anträge von den Oppositionsparteien FPÖ, GRÜNE und BZÖ auf Ausstieg Österreichs aus dem EURATOM-Vertrag eingebracht wurden.“. so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich und hauptverantwortlich für die seit 2008 geführte Kampagne „Österreich – Raus aus EURATOM“.

„Die EU-Kommission steht nun offenbar kurz davor, mit den Atomsubventionen für Hinkley Point C eine unglaubliche Skandalentscheidung zu treffen und wir fragen uns schon: Wie kann es überhaupt soweit kommen, dass die EU-Kommission auch nur ansatzweise darüber nachdenkt, diese Atomsubventionen zu erlauben? Österreich ist Mitglied bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM und wo ist die Mitsprache bei dieser Atomentscheidung jetzt? Die Österreicher_innen lehnen Atomkraft ab und die Bundesregierung tut somit gut daran, schon jetzt eine Klage gegen diese drohende Skandal-Entscheidung anzukündigen. Von Mitsprache jedoch kann man in diesem Fall wohl nicht reden – eher von einem Bekämpfen einer Entscheidung, die vom EURATOM-Mitglied Österreich nicht beeinflusst werden kann. Dass diese Klage zudem auf einen langjährigen Rechtsstreit ohne jede aufschiebende Wirkung hinauslaufen wird, lässt den eindeutigen Schluss zu: Als gleichberechtigtes Mitglied bei EURATOM wird Österreich jedenfalls nicht behandelt!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Hinkley Point C und die möglichen skandalösen Atomsubventionen – mit dem Segen der EU-Kommission – zeigen ganz klar: Das von SPÖ und ÖVP gepriesene Mitspracherecht auf Grund von EURATOM ist bloße Makulatur. Und die Kampagne und der Ansatz „Österreich – RAUS aus EURATOM“ hat höchste Aktualität!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680ß 23 39 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

25.09.14 Forderung nach Nichtigkeitsklage bei Kommissionsentscheid pro Subventionen für Hinkley Point
Offener Brief von ÖNA - Österreichisches Netzwerk Atomkraftfrei an die österreischische Bundesregierung
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Faymann!
Sehr geehrter Herr Vizekanzler und Bundesminister Dr Mitterlehner!
Sehr geehrte Damen und Herren der österreichischen Bundesregierung!

Es ist nicht das erste Mal, dass uns das Thema Beihilfen für Atomkraftwerksbau bei Ihnen vorstellig werden lässt. Bereits im April des Vorjahres haben wir uns als Österreichisches Netzwerk Atomkraftfrei (ÖNA) in einer Anfrage an damalige Mitglieder der Bundesregierung gewandt.

Fatalerweise hat sich die Frage um die Genehmigung der gegenständlichen Subventionierung nicht in der Weise entwickelt, wie uns in diversen Antwortschreiben Ihrerseits die Hoffnung gemacht wurde. Vielmehr spitzt sich die Gefahr eines „Durchwinkens“ aktuell akut zu, der scheidende Wettbewerbs-Kommissar Joaquín Almunia legt der Kommission mit einem offensichtlichen Gefälligkeitsentscheid eine Option vor, die dringend ein besonders engagiertes Vorgehen aus Österreich verlangt. EU-Kommissar Johannes Hahn kann vielleicht nicht allein die Hinkley Point-Fehlentscheidung der Europäischen Kommission verhindern, aber er kann europäische Allianzen schmieden - immerhin haben 14 von 28 Mitgliedsstaaten keine Atomkraftwerke und damit auch kein Interesse, dass in Zukunft Steuergelder für Projekte dieser Art verschwendet werden dürfen. Aus Erfahrung wissen wir jedoch, wie schwierig es ist, trotz dieser eigentlich positiven Voraussetzung eine tragfähige Mehrheit zu bilden.

Wir fordern Sie deshalb auf, schon jetzt, im Vorfeld der zu fällenden Entscheidung, in Brüssel ganz klar zu deponieren, dass bei einem Ja zur Beihilfegenehmigung für das britische AKW-Projekt Hinkley Point C Österreich zu juristischen Mitteln greifen und gegen diesen Entscheid vor Gericht ziehen wird. Die Republik Österreich als Mitgliedstaat der Europäischen Union kann innerhalb von zwei Monaten ab Kommissionsentscheid eine Nichtigkeitsklage beim EuGH einbringen. Ein geschlossenes Signal der gesamten Bundesregierung, dies umgehend zu tun, ist aus unserer Sicht unerlässlich.


Wir gehen zwar davon aus, dass wir Ihnen nicht ausführlicher auseinandersetzen müssen, von welch bedeutender Tragweite die anstehende Entscheidung zum britischen Ansuchen um Beihilfegenehmigung ist. Dennoch sei erwähnt:


- Mit einer Pro-Entscheidung würde das Wettbewerbsrecht von höchster Stelle ausgehebelt und somit ein Präzedenzfall geschaffen, der sich zum Schaden aller europäischen Steuerzahler_innen auswachsen kann.
- Jedweder Energiepolitik, die im Einklang mit der österreichischen Vision steht, würde ein gefährlicher Strich durch die Rechnung gemacht.
- Atomkraft ist und bleibt ein Auslaufmodell, die einzig zukunftsfähige Gangart ist es, den Ausstieg aus dem nuklearen Zeitalter möglichst rasch, schadenbegrenzend und vor allem konsequent zu fördern!

Sehr geehrte Damen und Herren, wir sind zuversichtlich, dass unsere Aufforderung bei Ihnen auf offene Ohren stößt. Die Menschen im erklärten Antiatomstaat Österreich haben es verdient, durch eine beherzte Bundesregierung eine würdige Vertretung zu erhalten. Sie haben das ausdrückliche Mandat, die österreichische Idee einer zukunftsfähigen Energiepolitik aktiv in unsere Europäische Union einzubringen.

Mit besten Grüßen

Österreichisches Netzwerk Atomkraftfrei

Die untenstehenden Unterzeichner_innen im Namen der von ihnen vertretenen Organisationen



Gabriele Schweiger 0680/33 33 625 Mütter gegen Atomgefahr
Roland Egger 0680/23 93 019 atomstopp_atomkraftfrei leben!
Reinhard Uhrig 699/14 2000 18 Global 2000
Paula Stegmüller 0664/31 49 305 Wiener Plattform Atomkraftfrei
Gottfried Brandner 0664/233 10 45 Waldviertler Energiestammtisch
Matthias & Maria Reichl Begegnungszentrum für aktive Gewaltlosigkeit www.begegnungszentrum.at
Heinz Stockinger Plattform gegen Atomgefahren (PLAGE) www.plage.cc
DI Manfred Doppler Anti-Atom-Komitee www.anti.atom.at
Hermann Ölberg & Leonore Golling Arbeitsgemeinschaft für eine Atomkraftfreie Zukunft (AFAZ) www.afaz.at
Bernhard Riepl Verein Sonne+Freiheit www.sonneundfreiheit.eu
Hildegard Breiner Naturschutzbund Vorarlberg & Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren www.naturschutzbund.at
Mathilde Halla Initiative SENECA mathilde@halla.org


Dieses Schreiben ergeht an die Mitglieder der österreichischen Bundesregierung


[ News drucken ]

23.09.14 ÖNA: Scheidende EU-Kommission will Beihilfen für AKW durchwinken
Österreichische Bundesregierung muss Klage einbringen
Die Gerüchte verdichten sich: Noch bevor die neue EU-Kommission ihr Amt antritt, soll die heikle Entscheidung durch gewunken werden, Großbritannien die direkte Subventionierung des Baus von neuen Reaktoren am Standort Hinkley Point zu erlauben. Damit würde das Wettbewerbsrecht von höchster Stelle ausgehebelt werden und somit ein Präzedenzfall geschaffen, der sich zum Schaden aller europäischen Steuerzahler_innen auswachsen könnte.

Das Österreichische Netzwerk Atomkraftfrei, ÖNA, fordert deshalb die österreichische Bundesregierung auf, gar nicht erst abzuwarten, bis diese Entscheidung getroffen wird, sondern schon jetzt im Vorfeld klar zu stellen: Österreich wird gegen eine derartige Entscheidung umgehend eine Nichtigkeitsklage einbringen.

„Wir betrachten es als Affront gegen die europäische Öffentlichkeit, wenn die EU-Kommission mit dieser offenkundigen Gefälligkeitsentscheidung noch kurz vor ihrem Abtreten einer völlig inakzeptablen Subventionspraktik Tür und Tor zu öffnen versucht. Atomkraft ist und bleibt ein Auslaufmodell, die einzig zukunftsfähige Gangart ist es, den Ausstieg aus dem nuklearen Zeitalter möglichst rasch, schadenbegrenzend und vor allem konsequent zu fördern! Das muss die eigentliche Aufgabe einer Europäischen Kommission mit Weitblick sein!“, so das ÖNA in einem offenen Brief an die österreichische Bundesregierung abschließend.


Weitere Informationen:

Gabriele Schweiger 0680/33 33 625 Mütter gegen Atomgefahr
Roland Egger 0680/23 93 019 atomstopp_atomkraftfrei leben!
Reinhard Uhrig 699/14 2000 18 Global 2000
Paula Stegmüller 0664/31 49 305 Wiener Plattform Atomkraftfrei
Gottfried Brandner 0664/233 10 45 Waldviertler Energiestammtisch

Hinweis:
Das Österreichische Netzwerk Atomkraftfrei ist ein loser Zusammenschluss von Antiatom-Organisationen aus ganz Österreich, u.a. engagieren sich dabei: Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren, Arbeitsgemeinschaft für eine atomkraftfreie Zukunft afaz (Tirol), Salzburger Plattform gegen Atomgefahren PLAGE, atomstopp_oberoesterreich, Seneca, ISAD, Anti Atom Komitee, Begegnungszentrum für aktive Gewaltlosigkeit Bad Ischl, Niederösterreichische Plattform gegen Atomkraft, Wiener Plattform Atomkraftfrei, sowie GLOBAL 2000 und Greenpeace.

[ News drucken ]

21.09.14 atomstopp ON AIR – im Freien Radio Freistadt auf 103,1 und 107,1 MHz – das monatliche Informationsmagazin zum europaweiten Atomausstieg!
Am 23.September um 17 Uhr geht es um die Atomhaftung
„Wir freuen uns, mit unserer neuen Sendereihe an jedem 4. Dienstag im Monat um 17h den Hörerinnen und Hörern ein weiteres Informationsmagazin bieten zu können. Zur komplexen Thematik, warum Atomkraft nach wie vor aktiv bekämpft werden muss. Welche Möglichkeiten wir dafür sehen, welche wir einsetzen und auch zum mitmachen anbieten können – all das und natürlich viel interessante Hintergrundinfo erwarten euch bei atomstopp_das monatliche Informationsmagazin im FRF!“, so Roland Egger (atomstopp_atomkraftfrei leben!) und Gabi Schweiger (Mütter gegen Atomgefahr).

Gestartet wurde am 1. September mit dem Schwerpunktthema Endlagerung von Atommüll. Bei der Sendung am 23.9 geht es um die Atomhaftung und längst überfällige Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke. Wiederholt wird die Ausgabe am Freitag, 26.9. um 10h und am Sonntag, 28.9. um 14h. Weiters können alle Sendungen im Internet nachgehört werden, auf der homepage des Freien Radio Freistadt, www.frf.at ist der link unter -> Sendungen von A-Z -> atomstopp leicht zu finden.

Das Informationsmagazin soll keine Einbahnstraße bleiben: „Wir freuen uns auf Rückmeldungen, sind offen für Fragen und Anregungen! Die Themen, die in den nächsten Sendungen behandelt werden, dürfen also durchaus von außen mitbestimmt werden! Anregungen und Fragen bitte an post@atomstopp.at!“, betonen Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625


[ News drucken ]

18.09.14 atomstopp: Scheidende EU-Kommission knickt vor französischer Atomlobby ein und ermöglicht Atomsubventionen für Großbritannien
Offiziell anscheinend in den nächsten zwei Wochen
„Dass ausgerechnet heute, am Tag des schottischen Unabhängigkeitsreferendums, lanciert wird, dass die EU-Kommission höchstumstrittene Subventionen für den Neubau von Atomreaktoren in Hinkley Point erlauben wird, mutet seltsam an. Was immer auch das Signal von Brüssel an Edinburgh sein soll: es ist fatal und ein Armutszeugnis. Die EU-Kommission knickt vor der französischen Atomlobby ein, die höchstes Interesse hat, mit massiven Subventionen in Großbritannien neue Atomreaktoren zu bauen. Koste es, was es wolle!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich empört.

„Die Zeche für den Neubau zahlen die britischen Stromkund_innen! Atomkraft ohne Subventionen ist – und das zeigt die Entscheidung wohl ganz klar – nicht überlebensfähig! Kein Atomkraftbetreiber wagt in Europa milliardenschwere Investitionen ohne Staatsgarantien. Und gerade wegen der fehlenden Staatsgarantien wurde auch in Tschechien der Ausbau von Temelin abgesagt. Vorerst! Die Entscheidung der EU-Kommission, Atomsubventionen für Großbritannien zu ermöglichen, kann weitreichende Folgen haben – denn auch der Temelin-Ausbau in Tschechien könnte so schneller wieder auf dem Tisch sein, als uns allen lieb ist!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Was uns die scheidende EU-Kommission mit dieser Fehlentscheidung als Erbe hinterlässt, ist ein energie- und auch finanzpolitischer Skandal!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

[ News drucken ]

31.07.14 atomstopp an Bundeskanzler Faymann: Klare Worte bei Treffen mit tschechischem Premierminister Sobotka dringend nötig
Atomenergie weltweit rückläufig – Tschechien setzt völlig gegen den Trend
„Wir erwarten uns, dass Bundeskanzler Faymann bei seinem heutigen Treffen mit seinem tschechischen Amtskollegen in Prag klare Worte findet: Atomenergie ist ein Auslaufmodell. Weltweit. Dass ausgerechnet unser Nachbarland Tschechien gegen den Trend setzt und damit spekuliert, Atomreaktoren an den Standorten Temelin und Dukovany errichten zu wollen, ist schwer verständlich. Tschechien setzt uns dadurch nicht nur der atomaren Gefahr aus, sondern verleugnet gleichzeitig auch das ungelöste Problem der Atommüll-Endlagerung: Eine Million Jahre „sichere“ Lagerstätten für hochradioaktive Abfälle - aber noch keine Idee, wie und wo: das ist eine schwere Belastungsprobe für gute Nachbarschaft!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich an die Adresse des Bundeskanzlers.

„Wie der jüngste World Nuclear Industry Status Report zeigt, ist die Bedeutung der Atomenergie für die Stromproduktion weltweit eindeutig rückläufig. Nur mehr knapp 11% der weltweiten Stromproduktion stammen aus Atomkraft, 388 Atomreaktoren sind weltweit in Betrieb – um 50 weniger als im Jahr 2002! Tendenz weiter fallend: mehr als 170 Atomreaktoren sind mehr als 30 Jahre alt und werden somit demnächst ihr „natürliches technisches“ Ende erreicht haben und außer Betrieb genommen werden müssen!“, so Egger und Schweiger bezugnehmend auf den World Nuclear Industry Status Report von Mycle Schneider (http://www.worldnuclearreport.org/), der gestern in Washington (USA) veröffentlicht wurde.

„Bundeskanzler Faymann kann heute beweisen, dass ihm aktive Antiatompolitik ein Herzensanliegen Anliegen ist! Es ist dringend nötig, Premierminister Sobotka klar zu machen, dass er sich mit seinen atomaren Absichten auf einem gefährlich rückwärtsgewandten Weg befindet!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

22.07.14 Atommüll-Endlager: Wir lassen uns nicht kaufen!
Tschechische Gemeinden standhaft gegen lukrative Angebote der Atomlobby
Bereits seit zehn Jahren findet alljährlich zwischen den tschechischen Gemeinden Pacejov und Manovice eine Kundgebung auf Rädern und zu Fuß statt. Der rund 5 km lange Marsch verbindet zwei Gemeinden eines möglichen Endlagers für die hochradioaktiven Abfälle in der tschechischen Republik im Kreis Klatovy (zwischen Budweis und Pilsen).

Beim heurigen Marsch am 19. Juli waren rund 250 Aktivist_innen aus Tschechien dabei. atomstopp wurde heuer bereits zum drittenmal eingeladen, beim Marsch mit dabei zu sein und sich so mit den Gegner_innen eines tschechischen Endlagers in der Region zu solidarisieren.

„Es ist uns eine große Ehre, auf Einladung der tschechischen Aktivist_innen dabei zu sein. Wir haben höchsten Respekt vor den Bürgermeistern in der Region, die auch den finanziellen Verlockungen der tschechischen Behörde SURAO, die für die Endlagersuche zuständig ist, nicht nachgeben. Bloß für die Zustimmung zu Probeuntersuchungen könnte eine Gemeinde jährlich 4 Millionen Kronen (rund 160.000 Euro) lukrieren. Doch die Bürgermeister bleiben standhaft und lehnen die finanzielle „Unterstützung" durch die Atombehörde ab. Zu groß ist die Angst, dass damit auch die Zustimmung zum Endlager erkauft wird. Die Hoffnungen der Bürgermeister gehen in eine andere Richtung.“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Bürgermeister Miroslav Panuška (Gemeinde Maňovice): „2016 wird die Liste der möglichen Endlagerstandorte von 7 auf 4 reduziert und wir hoffen sehr, dass unsere Gemeinde von der Liste gestrichen wird. Wir werden dann die Sektkorken knallen lassen!“

Auch der Bürgermeister der benachbarten Stadt Horašďovice – Karel Zrubek – unterstützt die Proteste gegen die Errichtung eines Endlagers, auch wenn er nicht grundsätzlich gegen die Atomenergie eingestellt ist.

Edvard Sequens von der Organisation CALLA ist federführend für die Aufrechterhaltung des nun schon jahrelang anhaltenden Widerstands gegen die Errichtung der Endlager in Tschechien.

Weitere Informationen:
Roland Egger 0680 23 93 019
Gabriele Schweiger 0680 33 33 625

[ News drucken ]

15.07.14 atomstopp erwartet von neuem EU-Kommissionspräsidenten Impulse für europaweiten Atomausstieg
Knapp 1.000 Unterzeichner_innen für Brief an Jean-Claude Juncker
„Wir gratulieren Jean-Claude Juncker zu seiner Wahl zum EU-Kommissionspräsidenten und wünschen ihm für seine anspruchsvolle Tätigkeit viel Mut und Inspiration. Als neuer EU-Kommissionspräsident wird er gewiss mit vielen Anliegen konfrontiert werden, die allesamt hoffentlich dazu dienlich sind, in der Europäischen Union zukunftsfähige Werte umzusetzen!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Wir gehen davon aus, dass Jean-Claude Juncker der Richtlinienkompetenz nach Artikel 17 Absatz 6 des EU-Vertrages eine bedeutsame Rolle zumisst: Jean-Claude Juncker als Kommissionspräsident legt die Leitlinien fest, nach denen die Kommissionsmitglieder ihre Aufgaben erfüllen. Wir – und knapp 1.000 Unterzeichner_innen eines entsprechend lautenden Briefes an den neuen EU-Kommissionspräsidenten – erwarten uns, dass im Zentrum dieser Leitlinien auch unmissverständlich dargelegt wird, wie die EU-Kommission gedenkt, zukünftig mit der Atomkraft zu verfahren.“, so Egger und Schweiger weiter.

Knapp 1.000 Unterzeichner_innen erwarten sich von Jean-Claude Juncker, dass er jedweder weiteren Förderung der Atomkraft klare Schranken aufzeigt und keinesfalls mit öffentlichen Mitteln den Neubau oder die Laufzeitverlängerung von Atomreaktoren unterstützen lässt, dass von jedem Betreiber von Atomkraftwerken eine umfassende Versicherung für alle denkbaren Schäden verlangt wird und dass der EURATOM-Vertrag in seiner derzeitigen atomenergiefördernden Rolle kritisch hinterfragt wird. Der EU-Sondervertrag für Kohle und Stahl ist nach seiner 50jährigen Laufzeit automatisch beendet worden. Bei der Förderung der Atomenergie über den EURATOM-Vertrag hingegen wurde es verabsäumt, ein logisches Ablaufdatum zu programmieren. Ein Missstand, der zu bedenklichen Urwüchsen geführt hat und endlich durch eine zukunftsfähige, realwirtschaftlich darstellbare Reglementierung korrigiert werden muss.

„Wir werden heute noch dem neuen EU-Kommissionspräsidenten per Express-Post unsere Erwartungen mitsamt den Unterschriften der knapp 1.000 Unterzeichner_innen übermitteln! Es liegt sehr viel Macht in den Händen des neuen EU-Kommissionspräsidenten und somit eine große Verantwortung für die Zukunft Europas: Wir hoffen, Jean-Claude Juncker wird den Erwartungen gerecht.“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

04.07.14 atomstopp: Arbeiterkammer verblüffend naiv.
atomstopp erteilt der AK klare Absage hinsichtlich ihrer eindimensionalen Einschätzung der Energieförderung
Dass an der österreichischen Energiepolitik viel zu beanstanden ist, steht völlig außer Zweifel – die Arbeiterkammer tut dies jedoch am ganz verkehrten Ende! So ist die Förderpolitik bei Atomstrom dringend zu überdenken, die österreichischen Zahlungen an den Atomförderverein EURATOM sind einzustellen, sämtliche Machenschaften der österreichischen Energieversorger den importierten Egal-Kohle-Atom-Strom mit norwegischen Wasserkraftzertifikaten sauber zu waschen, müssen unterbunden werden. Jeder Betreiber eines Atomreaktors hat mit mindestens 400 Milliarden Euro für den potenziellen Supergau zu haften! Sämtliche Kosten – incl. der Lagerung der hochradioaktiven Abfälle für mindestens eine Million Jahre – müssen von den Betreibern von Atomreaktoren bereitgestellt werden!

„Solche Forderungen würden wir uns von einer Arbeiterkammer erwarten! Ehrlich und weitsichtig betriebener Konsumentenschutz muss ohne Scheuklappen auskommen und tunlichst von einem verblüffend naiven und eindimensionalen Anpatzen der Ökostrombranche Abstand nehmen!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich in einer Reaktion auf das Plädoyer der AK, die Ökostromförderung einzudämmen.

„Atomstrom ist mit Abstand die am höchsten und seit längstem geförderte Energieform und auch jene, die uns die nachhaltigsten Probleme hinterlassen wird: Ein klares Bekenntnis der Arbeiterkammer gegen die österreichische Unterstützung der europäischen Atomlobby EURATOM würde einer neutralen Konsumentenvertretung besser zu Gesicht stehen, als sich über Windkraftanlagen aufzuregen, die Zitat: ‚nach 13 Jahren immer noch nicht marktfähig` seien. Atomkraftwerke waren von Anfang an nicht marktfähig, stellen eine ständige Bedrohung dar und kommen jetzt durch den massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien zusätzlich unter Druck! Gerade die Erneuerbaren Energien sind es, die der gefährlichen Atomkraft derzeit so zusetzen und hoffentlich bald endgültig den Garaus machen! Den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Frage zu stellen, bedeutet der Atomkraft den Hof zu machen und dazu sagen wir ganz deutlich und laut auch in Richtung AK: NEIN DANKE!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Wir erteilen der Arbeiterkammer eine klare Absage! Wir hoffen, dass die naiven Aussagen zu den Ökostromförderungen eine Einzelmeinung der dortigen Abteilung Wirtschaftspolitik sind. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien muss der AK ein Anliegen sein!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

24.06.14 atomstopp: Bundespräsident Fischer und Bundeskanzler Faymann können heute bei Putin-Besuch klarstellen: Atomproteste sind legitim! Auch in Russland!
atomstopp erklärt sich mit der russischen Organisation „Ecodefense“ solidarisch
„Es ist erschütternd, wenn man hört, dass die russische Umweltorganisation „Ecodefense“, die sich seit Jahren gegen Atomprojekte in Russland wendet, nun von der russischen Justiz als „Agenten des Auslands“ eingestuft und mit hohen Geldstrafen bedroht wird - für ihre Arbeit zum Schutz von uns allen!“, sind Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich empört.

Ausschlaggebend für diese Drohung dürfte – so die Vermutungen der Mitarbeiter_innen von “Ecodefense“ – der erfolgreiche Widerstand gegen die Errichtung des Atomkraftwerks Kaliningrad gewesen sein.

„Bundespräsident Fischer und Bundeskanzler Faymann – beide selbst erklärterweise glühende Atomgegner – können heute beweisen, wie sehr sie hinter der freien Meinungsäußerung und dem legitimen Protest gegen die Atomenergie – auch in Russland – stehen! Wir erwarten uns eine klare Botschaft! Die Organisation „Ecodefense“ mundtot machen zu wollen und mit Geldstrafen zu bedrohen, darf keinesfalls hingenommen werden. Ehrlich gemeinte und überzeugte Antiatompolitik mit Sendungsbewusstsein darf weder diplomatischer Höflichkeit noch den wirtschaftlichen Interessen einiger Konzerne geopfert werden. Diese Selbstverständlichkeit sollte sich auch die österreichische Politik zu Herzen nehmen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

16.06.14 atomstopp_APP: Mit neu entwickelter APP immer topinformiert über aktuelle Antiatom-Aktivitäten!
Holen Sie sich den kostenlosen Download auf www.atomkraftfrei-leben.at
„Wie kann ich den europaweiten Atomausstieg unterstützen? Welche Antiatom-Kampagnen sind aktuell am Laufen? Wo und wann ist der nächste Infostand von atomstopp? Gibt es gerade einen interessanten Fernseh/Radiobeitrag zum Antiatom-Thema? Einen Kinofilm? Gibt es gravierende Zwischenfälle in einem Atomkraftwerk? Was ist zu beachten?“, auf all diese Fragen gibt es über die neue atomstopp_APP (für Android-Geräte) ab sofort kostenlos erhältlich in den APP-Stores eine Antwort.

„Wir reagieren mit der atomstopp_APP auf die neuen Anforderungen unserer Vereinsmitglieder und wollen damit gleichzeitig auch einer breiteren Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, über Antiatom-Themen jederzeit topinformiert zu sein!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Die atomstopp_APP ist eine zeitgemäße Form und ein besonderes Service der Mitgliederinformation. Wir danken ganz ausdrücklich Herrn Daniel Amerbauer, der von September 2013 bis Mai 2014 Zivildiener bei atomstopp war: Er lieferte nicht nur die Idee, sondern verfügte auch über das Know-How und das Engagement, diese APP zu entwickeln und zur Anwendung zu bringen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

10.06.14 atomstopp: Bekenntnis zur Windkraft ist eine gute Antwort auf die Temelin-Ausbaupläne
atomstopp_Infostand in Linz, Taubenmarkt am 12. Juni anlässlich des Tages des Windes
„Den verzweifelten Versuchen der tschechischen Atomlobbyisten dem aus wirtschaftlichen Überlegungen abgesagten Temelin-Ausbau neues Leben einzuhauchen, sollte mit einem klaren Bekenntnis zur Windkraft – gerade und vor allem aus Oberösterreich – geantwortet werden!“, kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich die jüngsten Überlegungen in Tschechien, nächstes Jahr eine neue Runde eines Temelin-Dukovany-Ausschreibungsverfahrens zu starten.

„Man kommt sich vor, wie in einem schlechten Zombie-Film: Die Untoten kehren immer wieder. Manche Politiker_innen in Tschechien wollen sich mit der wirtschaftlichen Realität einfach nicht abfinden: Atomkraft ist unfinanzierbar. Die Kosten für Endlagerung auf eine Million Jahre, die Kosten im Falle eines Supergaus? Das alles trägt sowieso die Öffentlichkeit! Und trotzdem wird ein Atomprojekt nach dem anderen aus wirtschaftlichen Überlegungen abgesagt: 2013 wurden die Baupläne für ein AKW in Kaliningrad nach jahrelangen Vorbereitungen abgesagt, ebenso wurden die Baupläne für ein AKW in Bohunice beendet. Das sollte auch den tschechischen Politiker_innen zu denken geben!“, so Egger und Schweiger weiter.

atomstopp_oberoesterreich wird jedenfalls am kommenden Donnerstag, 12. Juni schon traditionell anlässlich des Tages des Windes wieder für Windkraft lobbyieren und am Taubenmarkt von 12 Uhr bis 17 Uhr Informationsmaterial verteilen. Auch Windräder zum Basteln für Kinder wird es geben!

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

04.06.14 atomstopp: Tag der Umwelt in Linz im Zeichen von atomstopp
atomstopp_Infostand: Unterzeichnen Sie den Brief an den neuen EU-Kommissionspräsidenten für einen europaweiten Atomausstieg!
„Zum morgigen Tag der Umwelt werden wir in Linz Unterschriften sammeln für einen Brief an den neuen EU-Kommissionionspräsidenten, sich aktiv für einen europaweiten Atomausstieg einzusetzen!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Gelegenheit zum Unterschreiben gibt es beim atomstopp_Infostand am Donnerstag, 5. Juni, am Taubenmarkt in Linz von 12 Uhr bis 17 Uhr.

„Der neue EU-Kommissionspräsident wird voraussichtlich im Juli gewählt. Bis dahin werden wir auch bei allen weiteren atomstopp_Events einladen, Unterschriften unter den Brief an den EU-Kommissionspräsidenten zu setzen. Es muss der zukünftigen Europäischen Kommission klar gemacht werden: die ungeheuerlichen Förderungen in Milliarden-Euro-Höhe für die Atomenergie, die eklatante Unterversicherung von Atomkraftwerken und dazu die latente Gefahr einer nuklearen Katastrophe in Europa verlangen eine klare Aussage, nämlich den europaweiten Atomausstieg!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

27.05.14 atomstopp: Rund 3.400 Unterstützer_innen für ONLINE-Appell an Kandidat_innen zur EU-Wahl
Europaweiten Atomausstieg voranbringen als erster Auftrag an beherzte EU-Abgeordnete!
„Wir bedanken uns herzlich bei allen, die den atomstopp_ONLINE-Appell für einen europaweiten Atomausstieg unterstützt haben! Gerne werden wir den Auftrag den erfolgreichen Parteien vorlegen. Wir gehen davon aus, dass die Kandidat_innen, die es ins Europaparlament geschafft haben, mit viel Engagement diesen ersten Auftrag für die neue Amtsperiode mit nach Brüssel nehmen werden! Wir freuen uns darauf, bald auch konkrete Schritte zu sehen, die zu einem europaweiten Atomausstieg führen werden!“, kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich den Abschluss des ONLINE-Appells.

Mit dem Appell werden die EU-Abgeordneten aufgefordert, sich vehement für den europaweiten Atomausstieg einzusetzen und die Position im Europäischen Parlament zu nutzen und mit aktiver Politik zu zeigen: Atomenergie ist ein Auslaufmodell! Die Freigabe von Atomsubventionen für den Neubau und die Laufzeitverlängerung von Atomreaktoren wird bekämpft! AKW-Betreiber müssen umfassend für jeden potenziellen Schaden haftbar gemacht und der EURATOM-Vertrag aufgelöst werden!

„Wir sind zuversichtlich, dass sich die österreichischen EU-Abgeordneten ganz im Sinne der österreichischen Bevölkerung für ein atomkraftfreies Europa einsetzen werden. Wir Österreicher_innen haben schon vor mehr als 30 Jahren per Volksentscheid NEIN zur Nutzung der Atomkraft gesagt und somit einen legitimen Anspruch auf mutige EU-Politiker_innen, die an ihre Möglichkeiten glauben und diese entsprechend einsetzen.“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

21.05.14 atomstopp: Atomsicherheit in Europa à la carte: Jeder Mitgliedstaat der EU darf unterschiedliche Maßstäbe für die Sicherheit von Atomreaktoren setzen
Europaweiten Atomausstieg anpacken – besser heute als zu spät!
„Gemeinsames Europa hin oder her: Bei der Atomkraft lässt sich kein Mitgliedstaat vorschreiben, wie seine Atomreaktoren „sicher“ betrieben werden, jeder kocht seine atomare Suppe! Gemeinsame Sicherheitsstandards für Atomreaktoren im gemeinsamen Europa? Fehlanzeige! EURATOM als Atomförderverein gibt keine Sicherheitsstandards vor, ganz im Gegenteil: Die Voraussetzungen für einen raschen Aufbau einer mächtigen europäischen Atomindustrie seien zu schaffen! Diesem Ziel geschuldet dürfen laut EURATOM Sicherheitskomponenten jeweils nach nationalem Geschmack eingesetzt werden!“, sind Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich empört.

Bündnis90/Die Grünen wollten in einer Kleinen Anfrage von der deutschen Bundesregierung wissen, wie es um die Sicherheit in den Atomkraftwerken in den Nachbarstaaten bestellt ist. Die jetzt publizierte Antwort ist erschreckend: Viele Atomkraftwerke in den Nachbarstaaten verfehlen die deutschen Sicherheitsstandards.

„In Europa herrscht die Devise: Atomsicherheit à la carte! Sicherheitspolitisch stellt das eine grobe Verantwortungslosigkeit dar! Die beste Maßnahme dagegen ist, den europaweiten Atomausstieg schleunigst anzupacken – besser heute als zu spät! Wir erwarten uns von den Abgeordneten zum Europäischen Parlament, dass sie endlich initiativ werden und sich länderübergreifend für den Atomausstieg einsetzen!“, so Egger und Schweiger weiter, die auf den ONLINE-Appell an die österreichischen EU-Kandidat_innen hinweisen.

Noch bis kommenden Sonntag, bis zur Wahl zum Europäischen Parlament, kann der ONLINE-Appell unterschrieben werden!

Appell an die österreichischen Kandidat_innen zur EU-Wahl 2014!

Bereits 3186 haben die Petition unterzeichnet!

Jetzt mitmachen!



Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

14.05.14 atomstopp: 3.000 Unterstützer_innen für ONLINE-Appell - Für den europaweiten Atomausstieg
Appell an EU-Kandidat_innen kann noch bis 25. Mai unter www.atomstopp.at unterschrieben werden!

Appell an die österreichischen Kandidat_innen zur EU-Wahl 2014!

Bereits 3002 haben die Petition unterzeichnet!

Jetzt mitmachen!



„Der Zeitpunkt, alle Anstrengungen für einen europaweiten Atomausstieg jetzt zu bündeln, ist sehr günstig: Die Atomindustrie ist europaweit in Bedrängnis und nur über massive öffentliche Stützungen überhaupt noch fähig, weitere Atomreaktoren zu bauen! Temelin-Ausbau? Abgesagt wegen Unfinanzierbarkeit des Projekts! AKW-Ausbau in Großbritannien? Nur mit wettbewerbsrechtlich höchst umstrittenen Förderungen! AKW-Ausbau in Ungarn? Nur mit fragwürdigen Krediten aus Russland!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Wann, wenn nicht jetzt, müssen sich die EU-Abgeordneten für den europaweiten Atomausstieg einsetzen! Manche verstecken sich hinter der Ausrede, dass Energiepolitik ja Sache der einzelnen Mitgliedstaaten sei und man „leider“ nichts machen könne ... Wir meinen, Parlamentarier_innen, die sich so aus der Verantwortung zu ziehen versuchen, werten selber die Position des Europäischen Parlaments vorauseilend und völlig zu Unrecht ab! Sich einzumischen und vehement gegen den atomaren Wahnsinn aufzutreten: nicht weniger als das erwarten wir uns von den österreichischen Kandidat_innen zum EU-Parlament.“, so Egger und Schweiger weiter.

3.000 Unterstützer_innen hat der ONLINE-Appell an die EU-Kandidat_innen bislang. Bis zum Tag der Wahl zum Europäischen Parlament am 25. Mai kann der Appell noch unterschrieben werden.

Der Appell sieht folgende Punkte vor: Nutzen Sie Ihre Position im EU-Parlament und zeigen Sie mit aktiver Politik: Atomenergie ist ein Auslaufmodell! Bekämpfen Sie entschieden die Freigabe von Atomsubventionen für den Neubau und die Laufzeitverlängerung von Atomreaktoren! Verlangen Sie, dass AKW-Betreiber umfassend für jeden potenziellen Schaden haftbar und entsprechend versichert sein müssen! Fordern Sie mit Vehemenz, dass der EURATOM-Vertrag aufgelöst werden muss!

„Wir verlangen klare, unmissverständliche Positionen und konkrete Taten der EU-Kandidat_innen für den europaweiten Atomausstieg – das erwarten sich die Österreicher_innen von ihren Politiker_innen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

12.05.14 atomstopp: Wer an die „Segnungen“ der Atomkraft denkt, sollte sich in Tschernobyl über die unabsehbaren Folgen informieren
Premierminister in Großbritannien, Ungarn und Tschechien werden über die atomstopp_Reise informiert.
Image583 „Es ist erschütternd, beängstigend und unleugbar: Die Region rund um das Atomkraftwerk Tschernobyl ist auf unabsehbare Zeiten für eine gefahrlose und dauerhafte Besiedelung verloren. Die Atomruine strahlt und stellt eine dauerhafte Gefährdung dar. Nur mit großzügiger internationaler Finanzhilfe kann für die brüchige Schutzhülle eine neue Ummantelung gebaut werden, die für die nächsten hundert Jahre halten soll und zumindest den weiteren Austritt von Radioaktivität verhindert. Es ist beängstigend, wenn man durch die ehemals mit 50.000 Menschen besiedelte Vorzeigestadt Prypjat streift und verstört vor den verlassenen Häusern, Wohnblocks, Schulen und Krankenhäusern steht und plötzlich die Geigerzähler oft, wie aus dem Nichts, wild zum Piepsen beginnen. Man weiß dann: Die Strahlung ist jetzt so hoch, dass es ratsam ist, sich von diesem Bereich zu entfernen.“, berichten Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich über ihre Eindrücke ihrer Reise nach Tschernobyl Anfang Mai.

„Wir hatten die europäischen Atomfantasten – den britischen Premierminister David Cameron, den ungarischen Premierminister Viktor Orbán und den tschechischen Premierminister Bohuslav Sobotka – eingeladen, sich mit uns vor Ort in Tschernobyl ein Bild über die Folgen ihrer energiepolitischen Pläne zu machen. Keiner der Herren Premierminister hat auf unsere Einladung reagiert. Wir werden ihnen deshalb unsere Eindrücke persönlich zustellen; Bilder von der zerstörerischen Kraft, Bilder von Einsamkeit, Verlassenheit, Flucht, zurückgelassenen Erinnerungen. Eindrücke, die uns noch lange verfolgen werden und die wir uns an all jene weiterzugeben verpflichtet fühlen, die noch immer an die Segnungen der Atomenergie glauben.“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

25.04.14 atomstopp: TSCHERNOBYL – Besonders atomengagierte europäische Premierminister wurden von atomstopp_Aktivist_innen zum Lokalaugenschein nach Tschernobyl eingeladen
Einladung an David Cameron (GB), Viktor Orbán (H) und Bohuslav Sobotka (CZ)
Aktivist_innen von atomstopp_oberoesterreich werden Anfang Mai zu einem Lokalaugenschein nach Tschernobyl reisen. Alleine die Vorbereitung auf diese Reise löst bei den Aktivist_innen bereits Beklemmung aus und erzeugt ein Gefühl der Ohnmacht und auch der Wut. Viele bekannte Bilder vom 28 Jahre zurückliegenden Supergau tauchen auf: Bilder, die mit Zerstörung, Flucht, Angst assoziiert werden …

„Wir denken, die besonders atomengagierten europäischen Premierminister Cameron, Orbán und Sobotka sollten sich persönlich in Tschernobyl ein Bild vom atomaren Irrsinn machen und sich über die auf weitere hunderte Jahre unabsehbaren Folgen persönlich informieren. Und dann steht es den Regierungschefs frei, sich vorzustellen, wie es in Großbritannien, in Ungarn oder in Tschechien aussehen mag, wenn ein Supergau passiert, die Menschen Hals über Kopf ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen, Kinder ihr Spielzeug liegen lassen und flüchten. Flüchten vor der tödlichen Strahlung. Wer wie Cameron, Orbán oder Sobotka auf Atomkraft setzt, muss sich auch mit dem schlimmsten aller Szenarien auseinandersetzen! Deshalb nochmals die Einladung an die Premierminister zum einem Lokalaugenschein nach Tschernobyl!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

------------------------------------------------------------------
Offener Brief an David Cameron, Viktor Orbán und Bohuslav Sobotka:

Sehr geehrte Herren Premierminister,

in manchen Staaten der Europäischen Union setzt Umdenken ein: Atomkraft wird zunehmend als ökologischer und ökonomischer Irrsinn erkannt.
Nicht nur der Neubau, sondern selbst der laufende Betrieb von Atomreaktoren ist oft wirtschaftlich nicht darstellbar. Große Energieversorger wie E.ON und RWE in Deutschland ziehen die Notbremse und steigen früher als geplant aus der Atomkraft aus. Viele Projekte in Europa lassen sich nicht realisieren, weil sich niemand findet, der in Atomkraft investiert. Nicht etwa aus ökologischen oder ethischen Gründen, nein, vielmehr wegen ganz nüchtern ermittelter Unwirtschaftlichkeit. Dass ausgerechnet in den von Ihnen regierten Staaten die ökonomischen Uhren anders gehen sollten, ist nicht anzunehmen und die vorläufige Absage des Ausbaus von Temelin wohl ein schlagender Beweis dafür
Die Fakten sind erdrückend: viele Kosten werden auf die Allgemeinheit abgewälzt und Atomkraft entpuppt sich somit als die am höchsten subventionierte Energieform in Europa. Wer bezahlt die Suche nach einem für die Lagerung der hochradioaktiven Abfälle geeigneten Lager? Wer bezahlt die Sicherung der Transporte von abgebrannten Brennstäben? Wer zahlt bei einem Supergau? Die Atomkonzerne? Jene Konzerne, die früher mit der Produktion von Atomstrom Gewinne realisierten? Mit ihren lächerlich, ja verschwindenden Haftungssummen?
Nein: Der allgemeine Staatshaushalt wird zur Kassa gebeten, die Steuerzahler_innen also. Und im Fall eines Supergaus auch die Bevölkerung von Nachbarstaaten, die Europäische Union.
Noch ein Beweis gefällig? TSCHERNOBYL und die FOLGEN … auch fast drei Dekaden nach dem Supergau - UNABSEHBAR.
Immer noch fließen Milliarden Euro in die Sicherung des havarierten Atomreaktors. Alleine der neue Sarkophag wird 2,3 Milliarden Euro kosten! Die Ukraine ist auf internationale Unterstützung angewiesen. Der Sarkophag soll die nächsten 100 Jahre die Menschheit vor den tödlichen Strahlen schützen. Und dann?
Dann – oder schon früher - wird ein neuer Sarkophag gebaut werden, für die nächsten 100 Jahre: es werden Menschen sich damit auseinandersetzen müssen, die heute noch nicht geboren sind. Denen wird eine Hypothek hinterlassen. Diese Menschen werden weiter die Rechnung für den atomaren Irrsinn zahlen! Und sie werden weiter auch die Folgen spüren: erhöhte radioaktive Belastung in weiten Teilen Europas! Unabsehbare negative Auswirkungen auf die Gesundheit!
Sehr geehrte Herren Premierminister! Schaut man in Ihre Länder – nach Ungarn, nach Großbritannien, nach Tschechien – hat man den Eindruck, das alles rührt Sie wenig. Vielleicht ist TSCHERNOBYL einfach zu weit weg, nicht in ihrem Blickfeld, wenn Sie darüber fantasieren, die Atomkraft in Ihren Ländern auszubauen.
Vertreter_innen von atomstopp werden Anfang Mai nach TSCHERNOBYL reisen, sich ein Bild vor Ort machen, die Folgen des atomaren Irrsinns hautnah betrachten.
Wir laden Sie ein – sehr geehrte Herren Premierminister – begleiten Sie uns auf dieser Reise nach TSCHERNOBYL. Lassen Sie uns gemeinsam vor verlassenen Gegenden stehen und über die „Segnungen“ der Atomkraft philosophieren...
Und dann steht es Ihnen frei, sich vorzustellen, wie es in Ungarn, in Großbritannien oder in Tschechien aussehen mag, wenn ein Supergau passiert, die Menschen Hals über Kopf ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen, Kinder ihr Spielzeug liegen lassen und flüchten. Flüchten, vor der tödlichen Strahlung. Wollen Sie sich wirklich persönlich für die Schaffung eines derartigen Risikopotenzials in Ihren Heimatländern verantwortlich machen? Trauen Sie tatsächlich denjenigen, die, wie zuvor auch in Russland oder Japan ihren politischen Wegbereitern versichert hatten, alles sei ganz harmlos und gefahrenfrei?
Wir sind überzeugt, dass Sie bei Ihrer Entscheidung für den Ausbau der Atomkraft auch das schlimmste denkbare Szenario berücksichtigen müssen: den Supergau.
Die Details unserer Reise lassen wir Ihnen persönlich zukommen. Wir werden es hoch schätzen, wenn Sie sich mit uns diesem Lokalaugenschein stellen!

Mit besten Grüßen
Roland Egger
Gabriele Schweiger
Sprecher von atomstopp_oberoesterreich
[ News drucken ]

22.04.14 atomstopp: Bereits mehr als 2.400 Unterstützer_innen wollen von EU-Kandidat_innen vollen Einsatz für europaweiten Atomausstieg!
EU-Kandidat_innen werden heute über das erste Zwischenergebnis informiert
Noch bis zum Tag der Wahl des Europäischen Parlaments am 25. Mai kann der ONLINE-Appell an die EU-Kandidat_innen unterschrieben werden. Mit diesem Appell werden die Kandidat_innen aufgefordert, sich vehement für einen europaweiten Atomausstieg einzusetzen!

Der Appell ist ONLINE unter Europaweiten Atomausstieg voranbringen erreichbar.

Der Appell sieht folgende Punkte vor: Wir appellieren an die EU_Kandidat_innen: Nutzen Sie Ihre Position im EU-Parlament und zeigen Sie mit aktiver Politik: Atomenergie ist ein Auslaufmodell! Bekämpfen Sie entschieden die Freigabe von Atomsubventionen für den Neubau und die Laufzeitverlängerung von Atomreaktoren! Verlangen Sie, dass AKW-Betreiber umfassend für jeden potenziellen Schaden haftbar und entsprechend versichert sein müssen! Fordern Sie mit Vehemenz, dass der EURATOM-Vertrag aufgelöst werden muss!

„Bereits mehr als 2.400 Unterstützer_innen haben den Appell unterstützt! Wir informieren heute die Kandidat_innen und erwarten gespannt ihre Reaktionen, ob und wie sie den europäischen Atomausstieg voranbringen wollen! Innerhalb Österreichs herrscht große und überparteiliche Übereinstimmung: Atomenergie wird abgelehnt, grenznahe Atomkraftwerke werden bekämpft, gegen mögliche Endlagerstandorte für den hochradioaktiven Abfall wird mobilisiert. Viele Atom-Entscheidungen fallen aber in Brüssel, auf Basis des Atomfördervertrags EURATOM! Und dort gilt es, diese österreichische Antiatomhaltung endlich in aller Konsequenz einzubringen.“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich zum Hintergrund des Appells.

„Wir verlangen klare, unmissverständliche Positionen und konkrete Taten der EU-Kandidat_innen für den europaweiten Atomausstieg - denn nicht mehr und nicht weniger erwarten sich die Österreicher_innen von ihren Politiker_innen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

15.04.14 atomstopp: Einladung für besonders atom-engagierte europäische Regierungschefs zu einem Lokalaugenschein nach Tschernobyl
Premierminister Viktor Orbán, David Cameron und Bohuslav Sobotka sollen Aktivist_innen von atomstopp begleiten.
In einem Offenen Brief laden die Aktivist_innen von atomstopp_oberoesterreich besonders atom-engagierte europäische Regierungschefs ein, gemeinsam zu einem Lokalaugenschein nach Tschernobyl zu reisen, sich vor Ort ein Bild vom atomaren Irrsinn zu machen und sich über die auf weitere hunderte Jahre unabsehbaren Folgen zu informieren.

„Und dann steht es den Regierungschefs frei, sich vorzustellen, wie es in Ungarn, in Großbritannien oder in Tschechien aussehen mag, wenn ein Supergau passiert, die Menschen Hals über Kopf ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen, Kinder ihr Spielzeug liegen lassen und flüchten. Flüchten, vor der tödlichen Strahlung. Wer auf Atomkraft setzt, muss sich auch mit dem schlimmsten aller Szenarien auseinandersetzen!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625



EINLADUNG nach TSCHERNOBYL - Viktor Orbán, David Cameron und Bohuslav Sobotka

Sehr geehrte Herren Premierminister,

in manchen Staaten der Europäischen Union setzt Umdenken ein: Atomkraft wird zunehmend als ökologischer und ökonomischer Irrsinn erkannt.

Nicht nur der Neubau, sondern selbst der laufende Betrieb von Atomreaktoren ist oft wirtschaftlich nicht darstellbar. Große Energieversorger wie E.ON und RWE in Deutschland ziehen die Notbremse und steigen früher als geplant aus der Atomkraft aus. Viele Projekte in Europa lassen sich nicht realisieren, weil sich niemand findet, der in Atomkraft investiert. Nicht etwa aus ökologischen oder ethischen Gründen, nein, vielmehr wegen ganz nüchtern ermittelter Unwirtschaftlichkeit. Dass ausgerechnet in den von Ihnen regierten Staaten die ökonomischen Uhren anders gehen sollten, ist nicht anzunehmen und die vorläufige Absage des Ausbaus von Temelin wohl ein schlagender Beweis dafür.

Die Fakten sind erdrückend: viele Kosten werden auf die Allgemeinheit abgewälzt und Atomkraft entpuppt sich somit als die am höchsten subventionierte Energieform in Europa. Wer bezahlt die Suche nach einem für die Lagerung der hochradioaktiven Abfälle geeigneten Lager? Wer bezahlt die Sicherung der Transporte von abgebrannten Brennstäben? Wer zahlt bei einem Supergau? Die Atomkonzerne? Jene Konzerne, die früher mit der Produktion von Atomstrom Gewinne realisierten? Mit ihren lächerlich, ja verschwindenden Haftungssummen?
Nein: Der allgemeine Staatshaushalt wird zur Kassa gebeten, die Steuerzahler_innen also. Und im Fall eines Supergaus auch die Bevölkerung von Nachbarstaaten, die Europäische Union.

Noch ein Beweis gefällig? TSCHERNOBYL und die FOLGEN … auch fast drei Dekaden nach dem Supergau - UNABSEHBAR.

Immer noch fließen Milliarden Euro in die Sicherung des havarierten Atomreaktors. Alleine der neue Sarkophag wird 2,3 Milliarden Euro kosten! Die Ukraine ist auf internationale Unterstützung angewiesen. Der Sarkophag soll die nächsten 100 Jahre die Menschheit vor den tödlichen Strahlen schützen. Und dann?

Dann – oder schon früher - wird ein neuer Sarkophag gebaut werden, für die nächsten 100 Jahre: es werden Menschen sich damit auseinandersetzen müssen, die heute noch nicht geboren sind. Denen wird eine Hypothek hinterlassen. Diese Menschen werden weiter die Rechnung für den atomaren Irrsinn zahlen! Und sie werden weiter auch die Folgen spüren: erhöhte radioaktive Belastung in weiten Teilen Europas! Unabsehbare negative Auswirkungen auf die Gesundheit!
Sehr geehrte Herren Premierminister! Schaut man in Ihre Länder – nach Ungarn, nach Großbritannien, nach Tschechien – hat man den Eindruck, das alles rührt Sie wenig. Vielleicht ist TSCHERNOBYL einfach zu weit weg, nicht in ihrem Blickfeld, wenn Sie darüber fantasieren, die Atomkraft in Ihren Ländern auszubauen.

Vertreter_innen von atomstopp werden Anfang Mai nach TSCHERNOBYL reisen, sich ein Bild vor Ort machen, die Folgen des atomaren Irrsinns hautnah betrachten.
Wir laden Sie ein – sehr geehrte Herren Premierminister – begleiten Sie uns auf dieser Reise nach TSCHERNOBYL. Lassen Sie uns gemeinsam vor verlassenen Gegenden stehen und über die „Segnungen“ der Atomkraft philosophieren...

Und dann steht es Ihnen frei, sich vorzustellen, wie es in Ungarn, in Großbritannien oder in Tschechien aussehen mag, wenn ein Supergau passiert, die Menschen Hals über Kopf ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen, Kinder ihr Spielzeug liegen lassen und flüchten. Flüchten, vor der tödlichen Strahlung. Wollen Sie sich wirklich persönlich für die Schaffung eines derartigen Risikopotenzials in Ihren Heimatländern verantwortlich machen? Trauen Sie tatsächlich denjenigen, die, wie zuvor auch in Russland oder Japan ihren politischen Wegbereitern versichert hatten, alles sei ganz harmlos und gefahrenfrei?

Wir sind überzeugt, dass Sie bei Ihrer Entscheidung für den Ausbau der Atomkraft auch das schlimmste denkbare Szenario berücksichtigen müssen: den Supergau.

Die Details unserer Reise lassen wir Ihnen persönlich zukommen. Wir werden es hoch schätzen, wenn Sie sich mit uns diesem Lokalaugenschein stellen!

Mit besten Grüßen

Roland Egger
Gabriele Schweiger
Sprecher von atomstopp_oberoesterreich

[ News drucken ]

10.04.14 atomstopp: Großbritannien mit Vorstoß für Atomsubvention isoliert!
Temelin-Ausbau auf unbekannte Zeit vom Tisch
„Mit großer Freude registrieren wir, dass das Ausschreibungsverfahren für den Ausbau von Temelin heute offiziell durch den Atomstromkonzern CEZ beendet wurde! Nachdem gestern die tschechische Regierung klar gemacht hat, dass es keine staatliche Subventionen für den Ausbau geben wird, folgte heute die logische Konsequenz: der Ausbau von Temelin ist vorerst abgesagt!“, kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger die guten Nachrichten aus Tschechien.

„Mit diesem eindeutigen Bekenntnis der tschechischen Regierung, staatliche Subventionen für Atomstrom nicht genehmigen zu wollen, steht Großbritannien nun völlig isoliert innerhalb der Europäischen Union. Wir sind überzeugt, dass die Prager Entscheidung Auswirkungen auf das Prüfverfahren der EU-Kommission zu den von Großbritannien überlegten Atomsubventionen haben wird! Es war ja keine willkürliche Entscheidung, die zu einem Nein zu Strompreisgarantien, geführt hat, sondern fundierte, volkswirtschaftlich orientierte Überlegungen. Das Kabinett Sobotka entlastet somit zweifach: einmal werden die tschechischen Bürger_innen vor völlig überzogenen Strompreisen bewahrt und zum anderen stärkt es damit der Europäischen Kommission den Rücken, sich gegen das Ansuchen aus Großbritannien auf Umgehung des Wettbewerbsrechts auszusprechen. Atomkraft rechnet sich nicht, ohne staatliche Unterstützung können keine Atomkraftwerke mehr gebaut werden. Es ist höchst an der Zeit, den atomaren Irrsinn zu beenden! Wir gratulieren der tschechischen Regierung zu jedenfalls zu ihrem klaren Schritt!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

09.04.14 atomstopp: Atomares Abschiedsgeschenk der ablösebereiten EU-Kommission
Appell an die Kandidat_innen zur EU-Wahl: Setzen Sie sich mit voller Kraft für ein atomkraftfreies Europa ein!
„Die Atomfantasten in Europa wird dieses Abschiedsgeschenk der EU-Kommission wohl freuen: `Die Erneuerbaren Energien sind eh schon lange und gut genug gefördert worden! So gut, dass sie sich zügig Richtung Marktreife entwickeln und schon auf halbem Weg dafür sorgen, dass sich Atomkraft nicht mehr rechnet! Wo kämen wir denn da hin? Zu einem atomkraftfreien Europa gar?` Das galt es zu verhindern. Und eine ablösebereite EU-Kommission macht sich willfährig zum Handlanger der Atomlobby. Dazu sagen wir: Nein danke!“, kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich die heutige Entscheidung der EU-Kommission zur Neuregelung des Beihilfen-Rechts.

„Sieht man sich die divergierenden Reaktionen auf die Entscheidung an, zeigt sich ganz klar, wem mit dieser Richtlinie ein Gefallen getan wurde, nämlich den atomaren Großkonzernen, die mit aller Kraft an einer zentralistischen Energiewirtschaft festhalten und ihre Aktionäre bedienen wollen und auf keinen Fall eine ehrliche Energiewende als Vision haben! Wir appellieren daher an die Kandidat_innen zur EU-Wahl: Setzen Sie sich mit voller Kraft für ein atomkraftfreies Europa ein! Wir brauchen ein starkes EU-Parlament, das auf der Seite der Bürger_innen steht und unsere Interessen vertritt! Ein nachhaltiges Europa kann auf die Gefahren der Atomkraft spielend verzichten! Ohne weitere Förderung der Atomkraft nähern wir uns diesem Ziel sehr rasch!“, so Egger und Schweiger abschließend.

ONLINE-Appell an Kandidat_innen zur EU-Wahl: Für ein atomkraftfreies Europa

Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

07.04.14 atomstopp: Atomsubvention für britischen Atomreaktor Hinkley Point C aus österreichischer Sicht indiskutabel
Europaweiten Atomausstieg voranbringen - EURATOM auflösen
Image577 „Die österreichische Bundesregierung wird mit ihrer ablehnenden Stellungnahme zu den Atomsubventionen für den britischen Atomreaktor Hinkley Point C seiner Antiatom-Rolle gerecht. Nichts anderes haben sich die Österreicherinnen und Österreicher von ihrer Regierung erwartet!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Mit dem heutigen Ende der einmonatigen Konsultation zu den Atomsubventionen sollte die österreichische Regierung aber nicht die Hände in den Schoß legen, sondern intensiv an Mehrheiten für eine klare Ablehnung der britischen Atomsubvention arbeiten und ihre Bemühungen um einen europaweiten Atomausstieg verstärken!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Wer den europaweiten Atomausstieg will und gegen zusätzliche Beihilfen für Atomkraft auftritt, darf seine Augen aber nicht davor verschließen, dass eben genau die vorrangige Förderung der Atomindustrie im EURATOM-Vertrag als Zielsetzung festgeschrieben steht, sich alle Mitgliedsstaaten - also auch Österreich! - dazu bekennen! Solange Jahr für Jahr Millionen Euro in die Atomforschung fließen, stehen die Zeichen für einen Atomausstieg schlecht! EURATOM aufzulösen wäre das richtige Signal für ein Europa, das der Atomkraft konsequent abschwört und auf die Kraft der Erneuerbaren Energien sowie auf Energieeffizienz und Einsparpotenziale setzt!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Foto: Beim gestrigen Linz-Marathon setzten atomstopp_Läufer_innen ein deutliches Signal für den europaweiten Atomausstieg. Weitere Fotos unter:
Linz-Marathon 2014

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

26.03.14 atomstopp mit mehr als 70 Läufer_innen beim Linz-Marathon am 6. April: Für den europaweiten Atomausstieg!
ONLINE-Appell an Kandidat_innen zur EU-Wahl bis 25. Mai
„Wir freuen uns, dass beim Linz-Marathon ein kräftiges Zeichen für den europaweiten Atomausstieg gesetzt wird: mehr als 70 Läufer_innen werden im Zeichen der bekannten Anti-Atom-Sonne an den Start gehen und die verschiedenen Laufdistanzen absolvieren!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Die Folgen aus dem Mehrfach-Supergau von FUKUSHIMA sind bis heute völlig unabsehbar. Dauernde Meldungen über austretende Radioaktivität, über Pannen und die unübersehbare Hilflosigkeit des FUKUSHIMA-Betreibers sind besorgniserregend!

„Doch selbst die Katastrophe von FUKUSHIMA hat in Europa manche Atomfantasten nicht in ihre Schranken gewiesen: der tschechische Premierminister Sobotka spekuliert immer noch mit einem Ausbau des AKW Temelin, der britische Premierminister Cameron will gar Staats-Subventionen für den Neubau eines Atomreaktors in Hinkley Point bewilligen und der russische Präsident Putin will in Ungarn den Neubau von Atomreaktoren finanzieren!“, sind Egger und Schweiger empört.

„Es ist wichtig, sich europaweit für den Atomausstieg zu engagieren. Bis zur EU-Wahl am 25. Mai ist es möglich, einen Appell an die österreichischen Kandidat_innen für das Europäische Parlament zu richten und einzufordern, dass keine Subventionen für den Neubau und die Laufzeitverlängerung von Atomreaktoren zulässig werden, dass die Betreiber von Atomreaktoren umfassend für jeden potenziellen Schaden haftbar und entsprechend versichert sein müssen und dass der Atomförderverein EURATOM aufgelöst werden muss!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Der ONLINE-Appell an die Kandidat_innen zum Europäischen Parlament ist unter: ONLINE-Appell - Europaweiten Atomausstieg voranbringen! freigeschaltet.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625


Appell an die österreichischen Kandidat_innen zur EU-Wahl 2014!

Bereits 855 haben die Petition unterzeichnet!

Jetzt mitmachen!


[ News drucken ]

17.03.14 atomstopp: Atomlobby muss sich ihres zerstörerischen Potentials bewusst sein!
Dienstag und Mittwoch atomrelevante Sitzungen des Europäischen Parlaments zur Verschärfung der AKW-Sicherheitsrichtlinie (EU-Ausschuss Energie, Forschung und Energie) und Petition zur Atomhaftung (EU-Ausschuss Petitionen)
Die andauernde Gefahr aus der Atomruine FUKUSHIMA und den nach wie vor nicht bewältigten Folgen des Mehrfach-Supergaus, hat die EU-Kommission zu einer verstärkten Aktivität hin zu mehr Sicherheit und zu einer größeren Kostenwahrheit bei Atomkraftwerken in der Europäischen Union veranlasst.

Die im Jahr 2009 beschlossene EU-Richtlinie für Sicherheit in AKW soll verschärft werden, in dem regelmäßige Vor-Ort-Kontrollen der Atomreaktoren eingeplant sind, die nationalen Aufsichtsbehörden von der EU-Kommission überprüft werden und den Bürger_innen mehr Mitsprache bei Atomentscheidungen eingeräumt werden.

„Die Pläne der EU-Kommission sind durchaus ambitioniert. Voraussichtlich morgen, Dienstag, findet im mächtigen EU-Ausschuss ITRE (Energie, Forschung und Energie) die Abstimmung über eine Verschärfung der AKW-Sicherheitsrichtlinie statt! Die Abgeordneten sind gut beraten, wenn sie sich im Sinne der Europäer_innen für ein Mehr an Sicherheit in Atomkraftwerken entscheiden!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Im Oktober 2013 wurden dem Europäischen Parlament 15.000 Unterschriften mit der Forderung nach einer europaweit einheitlichen Haftpflichtversicherung in Höhe von 400 Milliarden Euro pro Atomreaktor übergeben. Am Mittwoch, 19. März, findet im Petitionenausschuss des Europäischen Parlaments eine Aussprache dazu statt

„Und wir erwarten uns, dass der Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments sich klar hinter unsere Forderung stellt, für jeden Atomreaktor eine Haftpflichtversicherung von 400 Milliarden Euro zu fordern und damit die Atomindustrie zwingt, sich ihrer Verantwortung und dem zerstörerischen Potenzial der Atomenergie bewusst zu werden. Die Atomlobby darf sich nicht länger aus ihrer Verantwortung stehlen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625


[ News drucken ]

11.03.14 atomstopp startet zum FUKUSHIMA-Gedenktag ONLINE-Appell an Kandidat_innen zur EU-Wahl: Europaweiten Atomausstieg voranbringen!
ONLINE-Appell unter: www.atomstopp.at bis 25. Mai
Die Reaktorkatastrophe von FUKUSHIMA und die nach wie vor unabsehbaren Folgen sollten Warnung und Auftrag genug sein, alles für einen möglichst raschen Atomausstieg zu unternehmen! Gerade in Europa ist fast die Hälfte aller Atomreaktoren seit mehr als 30 Jahren in Betrieb! Typischerweise geht man von 30 bis 40 Jahren als Lebensdauer aus, somit ist fast die Hälfte aller Atomreaktoren an ihrem Limit angelangt! Die Konsequenz daraus: ABSCHALTEN!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Der Atomausstieg ist eine europäische Aufgabe, deshalb startet atomstopp_oberoesterreich einen ONLINE-Appell an die österreichischen Kandidat_innen zur EU-Wahl am 25. Mai 2014!

Unterschreiben Sie hier!

Wir appellieren an die Kandidat_innen: Bringen Sie den europaweiten Atomausstieg voran! Nutzen Sie Ihre Position im Europäischen Parlament und zeigen Sie mit aktiver Politik: Atomenergie ist ein Auslaufmodell!
• Bekämpfen Sie entschieden die Freigabe von Atomsubventionen für den Neubau und der Laufzeitverlängerung von Atomreaktoren!
• Verlangen Sie, dass AKW-Betreiber umfassend für jeden potenziellen Schaden haftbar und entsprechend versichert sein müssen!
• Fordern Sie mit Vehemenz, dass der EURATOM-Vertrag aufgelöst werden muss!

„Der ONLINE-Appell ist ab sofort unter: www.atomstopp.at freigeschaltet. Bis zum Tag der EU-Wahl am 25. Mai werden Unterschriften gesammelt und die Kandidat_innen zur EU-Wahl laufend über den Appell informiert!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

Hintergrund der Petition:
In Österreich herrscht große und überparteiliche Übereinstimmung: Atomenergie wird abgelehnt, grenznahe Atomkraftwerke werden bekämpft, gegen mögliche Endlagerstandorte für den hochradioaktiven Abfall wird mobilisiert.

Viele Atomentscheidungen fallen aber in Brüssel, auch auf Basis des Atomfördervertrags EURATOM!
Der EURATOM-Vertrag ist jedoch die Fußangel für den europaweiten Atomausstieg: In seinem Vorwort – datiert im Jahr 1957 - wird der Zweck klar umrissen. Die Voraussetzungen für den Aufbau einer mächtigen europäischen Atomindustrie sollen geschaffen werden …

Die Atomenergie – und darin sind die Österreicher_innen wohl einig – hat keinen Platz in einer modernen Energiewirtschaft. Die Folgen der gegenwärtigen „Nutzung“ der Atomenergie werden noch Generationen nach uns beschäftigen: mit den Endlagern für die hochradioaktiven Abfälle für eine Million Jahre oder den Folgen von FUKUSHIMA und TSCHERNOBYL – sowohl als irreparable Eingriffe in die Lebensräume, aber auch in Form unabsehbarer finanzieller Belastungen …

Dabei werden bis heute der Atomenergie Privilegien zugestanden: Der potenzielle Schaden eines Supergaus in Europa wird auf mehr als 400 Milliarden Euro geschätzt. Die Betreiber der Atomkraftwerke als potenzielle Verursacher haften aber nur für einen verschwindenden Bruchteil davon – nämlich weniger als 1%!

Die „Nutzung“ der Atomenergie ist ökologischer Irrsinn und wirtschaftliche Dummheit. Und ohne staatliche Subventionen nicht marktfähig. Großbritannien bemüht sich aktuell um grünes Licht von der EU für massive staatliche Stützung – anders ist der Neubau des Atomreaktors nicht zu realisieren

[ News drucken ]

05.03.14 atomstopp: Umweltminister Rupprechter must go Europe!
Wegweisende Studie zum europäischen Atomausstieg Pflichtlektüre für alle EU-Umwelt- und Energieminister_innen!
„Die heute veröffentlichte Studie zur Möglichkeit des europäischen Atomausstiegs wirkt natürlich wie ein Wasserfall auf unsere Mühlen und wir begrüßen es sehr, dass das österreichische Lebensministerium die Erstellung der Atomausstiegsstudie unterstützt hat! Das lässt auf einen beherzten und wirklich engagierten Einsatz auch unseres obersten Umweltschützers – Umweltminister Andrä Rupprechter - hoffen!“, kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich, die heutige Präsentation.

„Wir gehen deshalb davon aus, dass Umweltminister Rupprechter die Studie in alle Sprachen der Europäischen Union übersetzen lässt und bei nächster Gelegenheit seinen Amtskolleg_innen und auch den Energieminister_innen der Mitgliedsstaaten zukommen lässt! Diese wegweisende Studie sollte – und das muss Umweltminister Rupprechter am Herzen liegen – Pflichtlektüre für alle EU-Umwelt- und Energieminister_innen sein! Der Zeitpunkt könnte besser nicht sein, bei dieser Gelegenheit ganz generell die Förderung der Atomenergie in Europa über den EURATOM-Vertrag zu hinterfragen: Bereits im Dezember 2013 hatte die EU-Kommission selbst angemerkt, dass dieser Atomfördervertrag nicht mehr zeitgemäß sei!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

18.02.14 atomstopp: Atomkraftwerk Temelin bekommt morgen Besuch von Staatspräsident Milos Zeman
Offene Sicherheitsfragen aus dem Brüsseler Abkommen müssen 100% gelöst werden
„Wir gehen davon aus, dass der Zweck des Temelin-Besuchs von Staatspräsident Milos Zeman ist, sich umfassend über die Sicherheitslage im AKW Temelin zu informieren. Es ist nämlich international völlig unüblich, dass die höchsten Repräsentanten eines Staates ein Atomkraftwerk „besuchen“. Und wenn sie das tun, dann nur, um sich vor Ort über die Sicherheitslage zu informieren.“, kommentiert Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich den morgigen Temelin-Besuch des tschechischen Staatspräsidenten Milos Zeman.

Der tschechische Staatspräsident Milos Zeman kennt das Atomkraftwerk Temelin noch aus seiner Zeit als tschechischer Premierminister (1998 – 2002) und als Chefverhandler des Brüsseler Abkommens (2001) und aller darin mit Österreich getroffenen Vereinbarungen zur umfassenden Nachrüstung des AKW Temelin.

„Gerade Staatspräsident Zeman werden deshalb die immer noch offenen Sicherheitsfragen aus dem Brüsseler Abkommen geläufig sein. Insbesondere steht die Erdbebengefährdung des Standorts seit Jahren im Mittelpunkt der bilateralen Treffen von internationalen und tschechischen Experten!“, so Egger weiter.

„Wir wünschen uns, dass Staatspräsident Zeman bei seinem morgigen Temelin-Besuch klar stellt, dass er eine 100% Umsetzung des von ihm mit verhandelten Brüsseler Abkommens – ganz im Sinne der vertrauensvollen Beziehung zu Österreich – unterstützt! Dass auch nach mehr als einem Jahrzehnt nach der Unterzeichnung des Abkommens immer noch offene Sicherheitsfragen diskutiert werden und immer noch nicht lückenlos umgesetzt wurden, wird ihm gewiss selber ein Dorn im Auge sein.“, so Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019

[ News drucken ]

11.02.14 atomstopp: Erschütterndes Atomsignal der bulgarischen Sozialisten für EU-Wahl im Mai 2014
Bundeskanzler Faymann muss in eigenen Reihen für atomstopp lobbyieren
„Dass die bulgarischen Sozialisten in ihrem Programm für die Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2014 betonen, sich in der EU für den Ausbau der Atomkraft einsetzen zu wollen, ist in höchstem Maße erschütternd. Gerade der Plan, das AKW Belene weiterbauen zu wollen, das bestehende AKW Kosloduj erweitern zu wollen und die Laufzeiten der dortigen Reaktoren zu verlängern, ist eine beunruhigende Zukunftsvision! Für den Standort des AKW Belene gilt eine besondere Erdbebengefährdung!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Wir appellieren dringend an Bundeskanzler Faymann in seinen eigenen Reihen gegen diese unverständliche Atomeuphorie bei den bulgarischen Sozialisten zu lobbyieren. Im derzeitigen Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz sollte er einen gewichtigen Mitstreiter finden, um die sozialdemokratischen Parteien in der Europäischen Union für Erneuerbare Energien zu gewinnen und dem Irrsinn Atomkraft endlich und unmissverständlich eine Absage zu erteilen!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Den Europawahlkampf mit einer Werbung für Atomkraft zu verbinden, ist völlig absurd und jenseits der Vorstellungen der Europäer_innen: Gerade in der letzten Zeit mehren sich Hinweise, dass sogar die EU-Kommission eine Reform des Atomfördervereins EURATOM in Erwägung zieht und den Förderzweck aus dem EURATOM-Vertrag streichen will. Eine klare Ansage von Bundeskanzler Faymann ist gefragt und ein beherztes und überzeugendes Engagement für einen atomstopp bei seinen bulgarischen Fraktionskollegen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

16.01.14 atomstopp: EU-Kommission muss für jeden Atomreaktor eine Haftung von mindestens 400 Milliarden Euro vorschreiben!
Konferenz der EU-Kommission in Brüssel am 20. und 21. Jänner – Ergebnisse der öffentlichen Konsultation zur Atomhaftung werden präsentiert
Spätestens nach dem Mehrfach-Supergau von FUKUSHIMA ist jedem klar: Die wirtschaftlichen Folgen einer Reaktorkatastrophe gehen in die hunderte Milliarden Euro. Die Betreiberfirma selbst übernimmt jedoch nur einen Bagatellbetrag der anfallenden Kosten! Die Haftung, das Risiko, die Folgekosten eines Supergaus werden der Allgemeinheit aufgebürdet!

„Der Atomindustrie ist im vorigen Jahrhundert mit der begrenzten Haftung bei einem Katastrophenfall ein Privileg eingeräumt worden, das nicht mehr zeitgemäß ist. Schon damals konnte zwar nicht verleugnet werden: wenn es zu einer Reaktorkatastrophe kommt, ist der wirtschaftliche Schaden unbeschreiblich und vor allem – unversicherbar – groß! Man verließ sich aber der Einfachheit halber auf die ´geringe Eintrittswahrscheinlichkeit´, die Haftung der Atomkraftbetreiber rangiert seitdem bei einigen hundert Millionen Euro!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Doch genau dieser dubiose Faktor der Eintrittswahrscheinlichkeit hat sich spätestens nach der Serie Three Mile Island, Tschernobyl und Fukushima als grober Irrtum herausgestellt. „EU-Kommissar Oettinger hat nach dem Mehrfach-Supergau von FUKUSHIMA eine höhere Haftpflicht für Atomreaktoren in Aussicht gestellt und eine Öffentliche Konsultation dazu gestartet. Die letzten Meldungen des Energiekommissars gehen aber eher in die Richtung, sich mit einer Haftpflichtversicherung in Höhe von 1 Milliarde Euro zufrieden zu geben. Dabei hat eine 2012 vorgestellte französische Studie vorgerechnet, dass bei einem Supergau in Europa von einem Schaden von über 400 Milliarden auszugehen ist. Eine Milliarde Euro ist ein Tropfen auf einen heißen Stein und in keinster Weise adäquat!“, so Egger und Schweiger weiter.
Am 20. und 21. Jänner findet in Brüssel eine Konferenz der EU-Kommission zur Frage der Atomhaftung statt, dabei werden auch die Ergebnisse der dreimonatigen Öffentlichen Konsultation präsentiert werden, also die Standpunkte von Umweltorganisationen, Industrie und Versicherungsunternehmen.

Stakeholder Conference on Nuclear Third Party Liability and Insurance

„Wir – als Vertreter von atomstopp - werden bei der Konferenz in Brüssel unmissverständlich klar legen: die Atomindustrie sieht sich offenbar nicht in der Lage, ihre Risiken zu 100% zu versichern! Die Haftungen der Atomkraftbetreiber sind auf das potenzielle Schadensausmaß anzuheben, d. h. auf mindestens 400 Milliarden Euro für jeden Atomreaktor! Die EU-Kommission darf sich nicht länger zum Handlanger einer lebensbedrohenden Lobby machen! Die Aufgabe der EU-Kommission ist vielmehr, die Interessen der Bürger_innen zu schützen – und vor allem auch vor den ausschließlich wirtschaftlichen Interessen der Atomlobby! Und dies auch mit der Konsequenz, dass mit einer adäquaten und dem Risiko angemessenen Haftpflichtversicherung für jeden Atomreaktor sich der Atomstrom derart verteuern könnte, dass sich der weitere Betrieb von Atomkraftwerken nicht mehr lohnt!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
[ News drucken ]

15.01.14 atomstopp: Jahrelange Bemühungen um Bewegung in EURATOM-Debatte scheinen zu fruchten
EU-Kommission erwägt Reform des Atomfördervereins EURATOM
„Unsere jahrelangen Bemühungen, etwas Bewegung in die Debatte um den Atomförderverein EURATOM zu bringen, scheinen endlich zu fruchten und bei der EU-Kommission angekommen zu sein!“, kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich in einer ersten Reaktion die heutige Pressemeldung, dass die EU-Kommission den EURATOM-Vertrag den heutigen Realitäten anpassen und den Förderzweck des EURATOM-Vertrags, „die Voraussetzungen zu schaffen für den Aufbau einer mächtigen europäischen Atomindustrie“, überarbeiten möchte.

„In Österreich gibt es seit 2008 eine intensive Auseinandersetzung mit der Mitgliedschaft Österreichs bei EURATOM. Gezählte 15 (!) Anträge der Oppositionsparteien hat es in der vergangenen Legislaturperiode gegeben, die sich allesamt sehr kritisch mit EURATOM auseinandergesetzt haben. Im Rahmen der von atomstopp initiierten Kampagne „Österreich – RAUS aus EURATOM“ haben sich auch alle neun Landtage Österreichs für einen Ausstieg aus EURATOM ausgesprochen. Das EURATOM-Volksbegehren haben knapp 100.000 Österreicher_innen unterschrieben! 325 Gemeinden quer durch Österreich haben Resolutionen zum Ausstieg aus EURATOM verfasst!“, zählen Egger und Schweiger auf.

„Bewegung in die EURATOM-Debatte hat in jedem Fall der Atomausstieg Deutschlands gebracht: Als logische Konsequenz des Atomausstiegs haben sich SPD, Bündnis90/Die Grünen und vor allem DIE LINKE mit der Mitgliedschaft Deutschlands bei EURATOM beschäftigt und einen Ausstieg Deutschlands aus EURATOM, zumindest aber eine Reform des EURATOM-Vertrags gefordert!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Wir appellieren an unsere österreichische Bundesregierung, die Zeichen der Zeit zu erkennen und sich ernsthaft mit dem Atomförderverein EURATOM auseinanderzusetzen. Wann, wenn nicht jetzt, muss die Reform von EURATOM auch von Österreich aus mitgestaltet werden! Sollten die atomfreundlichen Kräfte jedoch weiterhin in Europa die Oberhand behalten, ist als Option der einseitige Ausstieg Österreichs aus EURATOM in jedem Fall voranzutreiben!“, so Egger und Schweiger abschließend.

www.raus-aus-euratom.at

Weitere Informationen:
Roland Egger + 433 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

13.01.14 atomstopp setzt bei Linz-Marathon ein Zeichen für den europaweiten Atomausstieg!
40 Anmeldungen für die Laufbewerbe am 6. April bereits jetzt!
Image567 „Wir sind sehr erfreut, dass der Verein atomstopp beim heurigen Linz-Marathon ein kräftiges Zeichen für den europaweiten Atomausstieg setzen wird! Zum ersten Anmeldetermin können bereits 40 atomstopp_Läufer_innen für die Laufbewerbe am 6. April fix registriert werden!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Wir werden unter dem Motto laufen: atomstopp – Ja bitte! – Für den europaweiten Atomausstieg! Wie in den Jahren zuvor, werden die Läufer_innen die letzten Meter ins Ziel mit Fahne absolvieren!“, so Egger und Schweiger weiter.

Im heurigen Jahr stehen wichtige Atomentscheidungen an: die EU-Kommission prüft zur Zeit, ob die Milliardensubventionen für den Neubau eines Atomreaktors in Großbritannien aus Wettbewerbsgründen überhaupt zulässig sind. Mit dieser Entscheidung in Brüssel steht und fällt auch in Tschechien der Ausbau von Temelin, denn ohne Milliardensubventionen ist jede weitere Investition in die Atomkraft unrentabel! Weiters hat die EU-Kommission einen Vorschlag für eine Haftpflichtversicherung für Atomreaktoren in Begutachtung gestellt – leider aber mit einer völlig unzulänglichen Summe von einer Milliarde Euro! Bei einem SuperGAU ist jedoch mit einem finanziellen Schaden von mindestens 400 Milliarden Euro zu rechnen. Hier gilt es, durch massive öffentliche Aufmerksamkeit eine entscheidende Korrektur zu erzwingen!

„Alle, die gemeinsam mit atomstopp ein Zeichen für den europaweiten Atomausstieg setzen wollen, sind herzlich eingeladen: Interessent_innen melden sich bitte unter post@atomstopp.at!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625


[ News drucken ]

02.01.14 atomstopp: Hohe Beteiligung in Österreich am Einwendungsverfahren gegen Tschechisches Energiekonzept 2013!
Ausbau der Atomenergie löst heftigen Proteststurm auf ONLINE-Petition aus.
Dreißig Tage ist das Tschechische Energiekonzept 2013 zur Einsichtnahme auf den Ämtern der österreichischen Landesregierungen sowie am Umweltbundesamt aufgelegen - auch mit der rechtlichen Möglichkeit, dagegen Einspruch zu erheben.

"Mit weit mehr als 4.000 Stimmen können wir heute mit einer Sammeleinwendung ein besonders kräftiges Zeichen an die tschechische Regierung übermitteln. Allein während unserer vierwöchigen Onlinepetition haben exakt 4.109 Menschen die Gelegenheit wahrgenommen, sich aktiv an der UVP gegen den geplanten massiven Ausbau der Atomkraft in Tschechien zu beteiligen!", freuen sich Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Ebenso wie die hohe Beteiligung beeindrucken Inhalt und Umfang der beigefügten Kommentare. Auf fast 30 Seiten bekunden Menschen aller Altersschichten, warum sie gegen den Ausbau der Atomenergie in unserem Nachbarland unterschreiben. Viele Bürger_innen nennen die Verantwortung ihren Kindern und Enkeln gegenüber, aber auch sehr junge Menschen bringen ihre berechtigten Vorwürfe zum Ausdruck. "...meine Generation muss mit den Müllbergen welche IHR uns bereits weltweit hinterlässt zukünftig Leben. Es ist daher auch mein gutes Recht ein lautes NEIN zu AKW hier ausschreien zu dürfen.", bringt es etwa ein Teenager auf den Punkt: "Dank eurer Ignoranz werden wir diejenigen sein, die für euren jetzigen Wohlstand hingeopfert werden."

"Das gegenständliche Energie Konzept für Tschechien für die nächsten 30 Jahre liest sich wie ein Plan aus grauer Vorzeit. Erkenntnisse aus Tschernobyl und Fukushima werden völlig ausgeblendet, die Kernenergie als sichere, umweltschonende Technologie gepriesen. Die elementare Frage der Atommüllentsorgung bleibt weitgehend ausgespart.", erläutern Egger und Schweiger. "Der Atomenergie wird eine derartige Vorrangstellung eingeräumt, dass für erneuerbare Energiequellen praktisch kaum mehr Platz bleiben kann. Allein die Tatsache, dass eine staatliche Preissubventionierung für AKW-Strom vorgesehen wird, gleichzeitig aber Förderungen für Photovoltaik zurückgefahren werden sollen, würde für diese noch vergleichsweise junge Branche in Tschechien das Aus bedeuten!", so Egger und Schweiger weiter.

Dass die tschechischen Steuerzahler_innen auf Grundlage eines "Contract for Difference" für fehlende Gewinne der AKW-Betreiber bezahlen sollen, ist nicht nur schwer nachvollziehbar, sondern verstößt auch gegen geltendes EU-Recht. Das Europäische Beihilferecht sieht Strompreisstützungen nämlich ausschließlich für neue Technologien vor, um sie rascher bis zur Marktfähigkeit zu führen. Die Atomenergie jedoch hat ihre Chance schon längst gehabt - und konnte nicht überzeugen.

"Trotz Privilegierung durch EURATOM, trotz Auslagerung entscheidender Kostenfaktoren wie Haftpflicht oder Atommüllentsorgung ist es der Atomindustrie nicht gelungen, Marktfähigkeit zu erlangen! Die Lüge vom "billigen" Atomstrom ist längst entlarvt und das vorliegende Tschechische Energiekonzept stellt eine hervorragende Gelegenheit dar, die Diskussion um die Konsequenzen aus dieser Erkenntnis auch auf Europäischer Ebene anzukurbeln. Wir dürfen nicht zulassen, dass einzelne EU-Staaten wider jede ökologische und ökonomische Vernunft die Zukunft Europas gefährden!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

18.12.13 atomstopp: Keine Leistungserhöhung in bayerischem Atomkraftwerk – Tschechien trudelt gegen den Trend und will Atomkraft massiv ausbauen.
Unterschriften gegen tschechisches Energiekonzept werden noch bis 31.12.2013 auf www.atomstopp.at gesammelt!
„Es ist erfreulich, dass die anvisierte Leistungserhöhung im deutschen Atomkraftwerk Gundremmingen nach massiven Protesten nun vom Tisch ist! Deutsche Politiker_innen verfolgen die Energiewende und den Atomausstieg offenbar mit großer Konsequenz und sie sind sich ihrer Verantwortung und auch der grenzüberschreitenden Gefahren durch die Atomkraft bewusst!“, zeigen sich Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich zufrieden.

Ganz anders verhält es sich leider in der Tschechischen Republik. „In Prag regieren die Atomphantasten so als ob es TSCHERNOBYL und FUKUSHIMA nie gegeben hätte. Anstatt in eine moderne Energiewirtschaft zu investieren, setzt man auf Atom-Uralt-Konzepte und will sich völlig der Atomlobby ausliefern: mehr als 50% des Stroms sollen aus Atomreaktoren stammen. Die Laufzeit für das AKW Dukovany soll auf 60 Jahre verdoppelt werden und man liebäugelt zudem mit dem Einstieg in die brandgefährliche Plutoniumwirtschaft. Alles keine guten Aussichten für die angrenzenden Staaten!“, so Egger und Schweiger weiter.

Österreich beteiligt sich an der grenzüberschreitenden Strategischen Umweltprüfung zu diesem atomaren Energiekonzept und noch bis 31.12. kann jede_r ONLINE ihre_seine Unterschrift dagegen abgeben, und zwar auf www.atomstopp.at.

„Mehr als 3.500 Unterschriften sind seit Anfang Dezember bereits gesammelt worden. Die Unterschriften werden an das tschechische Ministerium für Industrie und Handel weitergeleitet. Dort sollte der Einspruch aus Österreich auf offene Ohren stoßen! In Prag sollte man sich auch nicht länger vor den umfassenden ökonomischen Analysen zum Ausbau von Temelin verschließen: Die Investition in die Atomkraft ist ein Verlustgeschäft, vom Risiko für uns und kommende Generationen ganz zu schweigen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

06.12.13 atomstopp: Innerhalb von nur drei Tagen bereits mehr als 2.000 Unterschriften für ONLINE-Petition gegen Tschechisches Energiekonzept 2013
Unterschriften werden bis 31.12.2013 auf www.atomstopp.at gesammelt!
Image561 „Dass Tschechien in seinem Energiekonzept 2013 den massiven Ausbau der Atomenergie plant, rüttelt auf: Tschechien fällt mit dem Energiekonzept in eine Zeit zurück, als man noch an die „Segnungen“ der Atomkraft glaubte. Die Folgen von TSCHERNOBYL und FUKUSHIMA werden geleugnet. Bei einem Unfall in einem tschechischen Atomreaktor haftet der Betreiber nur für 0,28% des Schadens. Gründliche Kontrollen seiner Atomreaktoren durch die Europäische Union lehnt Tschechien ab. Der Ausbau von Temelin &Co ist nur durch eine massive Wettbewerbsverzerrung zulasten der Steuerzahler_innen zu finanzieren! Und die Laufzeit der Atomreaktoren von Dukovany soll einfach auf 60 Jahre verdoppelt werden!“, sind Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich empört.

Gegen dieses atomare Tschechische Energiekonzept kann ONLINE noch bis Ende des Jahres unterschrieben werden. Die Unterschriften werden im Rahmen der gerade laufenden grenzüberschreitenden Strategischen Umweltprüfung – an der sich Österreich beteiligt – gesammelt und an das tschechische Ministerium für Industrie und Handel übermittelt!

„Dass innerhalb von nur drei Tagen bereits mehr als 2.000 Unterzeichner_innen die ONLINE-Petition auf www.atomstopp.at unterschrieben haben, zeigt deutlich, dass es in Österreich wohl kein Verständnis für die Atompläne Tschechiens gibt. Wir sind zuversichtlich, dass mit einer beeindruckenden Zahl an empörten Stimmen aus Österreich letztlich auch der Atomwiderstand in Tschechien maßgeblich gestärkt wird. Denn es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die atomaren Ausbaupläne der Tschechischen Regierung auch im eigenen Land auf wachsende Zweifel an der Sinnhaftigkeit und Finanzierbarkeit von Atomkraft stoßen – sowohl in der Bevölkerung als auch bei namhaften Experten! Diese Tendenz gilt es auszunützen und alle, die diese Petition unterzeichnen, können ein Stück dazu beitragen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
[ News drucken ]

02.12.13 atomstopp: Initiativen für Europäischen Atomausstieg im Entwurf des SPÖVP-Koalitionsabkommens? FEHLANZEIGE.
Achtung: „Low Carbon“ ist nach Verständnis der EU-Kommission auch die Atomenergie
„Schwer enttäuscht muss leider festgestellt werden, dass einer künftigen SPÖ-ÖVP-Regierung Initiativen für einen Europäischen Atomausstieg keine Zeile im Entwurf des Koalitionsabkommens wert ist. Auch die Rolle von EURATOM als Atomförderverein wird im aktuellen Entwurf nicht andiskutiert. Bedauerlich und kurzsichtig!“, so die Einschätzung von Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Das Regierungsprogramm 2008 – 2013 hat noch klar festgehalten, dass die Bundesregierung ihr Bemühungen im Hinblick auf eine Reform des EURATOM-Vertrages fortsetzen, insbesondere den Förderzweck zu eliminieren, den Schutzzweck auszubauen, einen fairen Wettbewerb der Energieträger herzustellen und die Entscheidungsprozesse zu demokratisieren, anstrebt. Von all dem findet sich nun keine Silbe mehr.“, so Egger und Schweiger weiter.

„Wer den europaweiten Atomausstieg will, wird um die Frage von EURATOM nicht herumkommen. Der Einsatz gegen grenznahe AKW ist selbstverständlich Aufgabe der Bundesregierung, greift aber in der grundsätzlichen Bedrohung durch die Atomkraft viel zu wenig weit. Bedauerlich ist auch, dass das Melker Abkommen und Behebung der offenen Sicherheitsfragen aus dem Regierungsabkommen fliegen! Von einer 100%-Umsetzung der Zusagen aus dem Jahr 2001 ist Tschechien bekanntermaßen noch entfernt.“, so Egger und Schweiger.

Erschüttert sind die Sprecher von atomstopp_oberoesterreich aber auch über unbedarfte Gedankenlosigkeit, weil sich im Kapitel Energiezukunft Österreich – Punkt 5: Europäische Energiepolitik/Wettbewerb der Passus findet, dass die Entwicklung von Low Carbon Technologien in energieintensiven Industrien forciert werden soll. „Low Carbon ist in der Diktion der EU-Kommission auch die Atomenergie! Hier muss unbedingt ergänzt werden, dass Low Carbon die Atomenergie dezidiert ausschließt! Keine Ansätze für einen Europäischen Atomausstieg zu verfolgen und Low Carbon gänzlich unrelativiert in ein Regierungsprogramm zu schreiben, ist an Ambitionslosigkeit kaum zu übertreffen und muss deshalb unbedingt korrigiert werden!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

27.11.13 atomstopp: Temelin-Ausbau in Tschechien umstritten und Melker Abkommen immer noch nicht erfüllt!
Tschechische Botschafter in Österreich verbreitet Zweckoptimismus der Atomlobby
„Mit großer Verwunderung haben wir die Aussagen des tschechischen Botschafters in Österreich – Jan Sechter – vernommen, dass der Ausbau Temelins in Tschechien nicht zur Debatte stehen würde. Jan Sechter übt sich damit im Zweckoptimismus für die Atomlobby und negiert offenbar, dass die Wirtschaftlichkeit des Temelin-Ausbaus – gerade auch in Tschechien - heftigst umstritten ist. Klarheit herrscht offenbar nun auch in Tschechien, dass ohne massive staatliche, über die gesamte Laufzeit der neuen Atomreaktoren zu gewährende Subventionen, die Investition nicht darstellbar ist! Es gibt auch genügend Stimmen in Tschechien, die darauf hinweisen, dass schon jetzt mehr als die Jahresproduktion des AKW Temelin exportiert wird! Wozu also in Atomkraft investieren, wenn der Strom in Tschechien gar nicht gebraucht wird und dessen Vertrieb an der europäischen Strombörse mit aberwitzigen Summen an tschechischen Steuergeldern gestützt werden muss?“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Dass der neue tschechische Botschafter in Österreich der Meinung ist, das Melker Abkommen habe eine Basis des Vertrauens geschaffen irritiert: Auch mehr als 10 Jahre nach Unterzeichnung des Melker Abkommens sind immer noch Punkte unerledigt. Gerade in der Frage der Erdbebengefährdung des Standortes Temelin gibt es gravierende Auffassungsunterschiede zwischen den internationalen und tschechischen Experten. Dem tschechischen Botschafter ist es offenbar auch nicht geläufig, dass entgegen dem Melker Abkommen bedeutsame Zwischenfälle im AKW Temelin nicht innerhalb der vereinbarten 72-Stunden-Frist mitgeteilt wurden.“, so Egger und Schweiger weiter.

„Wir werden beim tschechischen Botschafter um einen persönlichen Termin ansuchen und ihm Informationsmaterial und Dokumentationen zum Melker Abkommen einschließlich der einschlägigen tschechischen Medienberichte übergeben, damit er sich ein vollständiges Bild über den Ausbau Temelins und das Melker Abkommen machen kann.“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

11.11.13 atomstopp: EU-Kommissar Oettingers Aufforderung zum Mitreden sollte auch bei Atompolitik gelten und zu einem Mitentscheiden werden!
Heute Veranstaltung im Haus der Europäischen Kommission in Wien um 20 Uhr
„Wenn heute Abend EU-Kommissar Oettinger zum EU-Bürgerdialog ins Haus der Europäischen Kommission in Wien einlädt, wird es auch um die Atompolitik in Europa gehen müssen und um das eklatante Demokratiedefizit bei allen Entscheidungen zur Atompolitik in Europa!“, sind Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich überzeugt!

Atompolitik wird hinter verschlossenen Türen gemacht: Die EU-Kommission trifft einsame und geheime Entscheidungen, wenn es etwa um die Vergabe der EURATOM-Kredite geht! Bei der EU-Kommission laufen die Fäden der Atom-Lobbyisten zusammen und nur durch massiven Widerstand der Atomgegner_innen ist es im heurigen Oktober gelungen, eine Generalsubvention für die Atomenergie nach dem Vorbild der Erneuerbaren Energien abzuwenden!

„Das Mitreden muss in weiterer Folge zu einem Mitentscheiden werden: Das Europäische Parlament als Vertreter der europäischen Bürger_innen darf bei der Atompolitik Europas seine Meinung abgeben, Entscheidungen treffen aber die EU-Kommission und die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten! Das Europäische Parlament wird vielfach nicht ernst genommen: Seit Jahren verlangen die Abgeordneten eine Revision des EURATOM-Vertrags, der die Förderung der Atomenergie in Europa quasi als Primärrecht der Union festschreibt. Doch diese überfällige Anpassung des Stellenwerts der Atomindustrie für die Energiezukunft Europas wird konsequent verhindert!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Wir sind gespannt, wie die EU-Kommission die massive Unterversicherung der Atomkraftwerke lösen wird. Demnächst schon soll ein Vorschlag von EU-Kommissar Oettinger vorgelegt werden. Einem potenziellen Schaden von mehr als 400 Milliarden Euro steht in manchen Ländern eine Versicherung von weniger als 100 Millionen Euro gegenüber. Nach den jüngsten Aussagen von EU-Kommissar Oettinger würde er sich auch mit einer Versicherung von 1 Milliarde Euro zufrieden geben. Dazu sagen wir ganz klar und deutlich: Herr Oettinger, das ist zuwenig! Wenn nur ein Vierhundertstel des Schadens von den Atomkraftwerksbetreibern abgedeckt werden muss, wird auch weiterhin die Allgemeinheit für den Schaden haften und das entspricht in keinster Weise dem Ansatz des Verursacherprinzips, das selbstverständlicherweise auch für die Atomindustrie zu gelten hat!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

04.11.13 Österreichisches Netzwerk Atomkraftfrei: Atomgegner_innen fordern von Koalitionsverhandlern der SPÖ und ÖVP - Europaweiten Atomausstieg voranbringen! Image555 Am Vortag des 35. Jahrestages der Zwentendorf-Volksabstimmung appellierten Vertreter_innen des Österreichischen Netzwerkes Atomkraftfrei vor dem Parlament mit einer Fotoaktion an die Koalitionsverhandler von SPÖ und ÖVP bei ihrem Regierungsprogramm auch europäisch zu denken und Maßnahmen und Initiativen zu planen, die den europaweiten Atomausstieg voranbringen!

„Die Zwentendorf-Volksabstimmung war und ist ein Meilenstein in der österreichischen Geschichte. Ohne Direktes Votum der damaligen Bevölkerung hätte Österreich heute mit denselben unlösbaren atomaren Problemen zu kämpfen wie die Staaten rund um Österreich. Die Zwentendorf-Volksabstimmung sollte für alle heutigen Politiker_innen Auftrag und Vision zugleich sein, eine engagierte Antiatom-Politik über die Grenzen Österreichs hinauszutragen und sich beherzt für einen europaweiten Atomausstieg einzusetzen!“, so die Vertreter des Österreichischen Netzwerkes Atomkraftfrei.

Auf den Bannern war u.a. zu lesen: RAUS aus EURATOM, Stop Risikoreaktoren rund um Österreich, Stop IAEA, Atomhaftung, Stop Atomstrom,1945 – 1986 – 2011.

„Antiatom-Politik muss auf europäischer Ebene gemacht werden! Viele Entscheidungen fallen in Brüssel: in der Europäischen Kommission, im Europäischen Parlament, im Europäischen Rat. Auch die Rolle der UNO Organisation, der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO muss reformiert werden. Der Einfluss des Atomfördervereins EURATOM kann und muss gering gehalten werden. Die Abschaffung von EURATOM muss angestrebt werden! Aktuell ist auf EU Ebene die Frage der Atomhaftung, denn Atomkraftwerke sind eklatant unterversichert und die Schäden eines atomaren SuperGAUs werden auf die Allgemeinheit abgewälzt! Und last but not least: erst eine konsequente Stromkennzeichnung auch außerhalb Österreichs wird den Atomstromimporten einen Riegel vorschieben. Denn solange am internationalen Markt säubernde Zertifikate entkoppelt von der Kilowattstunde Energie aus beliebigen Quellen gekauft werden darf, kann von „Sauberer Stromkennzeichnung“ ehrlicherweise nicht die Rede sein!“, so die Vertreter des Netzwerkes abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger atomstopp_oberoesterreich +43 680 23 93 019
Maria Urban Wiener Plattform Atomkraftfrei +43 1 86 599 39
Patricia Lorenz GLOBAL 2000 +43 676 644 64 254

Hinweis:
Das Österreichische Netzwerk Atomkraftfrei ist ein loser Zusammenschluss von Antiatom-Organisationen aus ganz Österreich, u.a. engagieren sich dabei: Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren, Arbeitsgemeinschaft für eine atomkraftfreie Zukunft afaz (Tirol), Salzburger Plattform gegen Atomgefahren PLAGE, atomstopp_oberoesterreich, Seneca, ISAD, Anti Atom Komitee, Begegnungszentrum für aktive Gewaltlosigkeit Bad Ischl, Niederösterreichische Plattform gegen Atomkraft, Wiener Plattform Atomkraftfrei, sowie GLOBAL 2000 und Greenpeace.
[ News drucken ]

03.11.13 Österreichisches Netzwerk Atomkraftfrei: Europaweiten Atomausstieg voranbringen!
AVISO: Fotoaktion morgen Montag, 4. November vor Parlament in Wien - 11 Uhr bis 12 Uhr
Am Vortag des 35. Jahrestages der Zwentendorf-Volksabstimmung appellieren morgen Montag Vertreter_innen des Österreichischen Netzwerkes Atomkraftfrei vor dem Parlament mit einer Fotoaktion an die Koalitionsverhandler von SPÖ und ÖVP bei ihrem Regierungsprogramm auch europäisch zu denken und Maßnahmen und Initiativen zu planen, die den europaweiten Atomausstieg voranbringen!

Die Fotoaktion wird stattfinden: Montag, 4. November 2013, 11 Uhr bis 12 Uhr

Auf Transparenten werden die Forderungen der Atomgegner_innen an die Koalitionsverhandler gezeigt (u.a. Stop Risikoreaktoren rund um Österreich, RAUS aus EURATOM, STOP IAEA, Atomhaftung!, STOP ATOMSTROM, 1945 – 1986 – 2011)

„Die Zwentendorf-Volksabstimmung war und ist ein Meilenstein in der österreichischen Geschichte. Ohne Direktes Votum der damaligen Bevölkerung hätte Österreich heute mit denselben unlösbaren atomaren Problemen zu kämpfen wie die Staaten rund um Österreich. Die Zwentendorf-Volksabstimmung sollte für alle heutigen Politiker_innen Auftrag und Vision zugleich sein, eine engagierte Antiatom-Politik über die Grenzen Österreichs hinauszutragen und sich beherzt für einen europaweiten Atomausstieg einzusetzen!“, so die Vertreter des Österreichischen Netzwerkes Atomkraftfrei.

„Antiatom-Politik muss auf europäischer Ebene gemacht werden, viele Entscheidungen fallen in Brüssel: in der Europäischen Kommission, im Europäischen Parlament, im Europäischen Rat. Auch die Rolle der UNO Organisation, der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO muss reformiert werden. Der Einfluss des Atomfördervereins EURATOM kann und muss gering gehalten werden. Die Abschaffung von EURATOM muss angestrebt werden! Aktuell ist auf EU Ebene die Frage der Atomhaftung, denn Atomkraftwerke sind eklatant unterversichert und die Schäden eines atomaren SuperGAUs werden auf die Allgemeinheit abgewälzt! Und last but not least: erst eine konsequente Stromkennzeichnung auch außerhalb Österreichs wird den Atomstromimporten einen Riegel vorschieben. Denn solange am internationalen Markt säubernde Zertifikate entkoppelt von der Kilowattstunde Energie aus beliebigen Quellen gekauft werden darf, kann von „Sauberer Stromkennzeichnung“ ehrlicherweise nicht die Rede sein!“, so die Vertreter des Netzwerkes abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger atomstopp_oberoesterreich +43 680 23 93 019
Maria Urban Wiener Plattform Atomkraftfrei +43 1 86 599 39
Patricia Lorenz GLOBAL 2000 +43 676 644 64 254

Hinweis:
Das Österreichische Netzwerk Atomkraftfrei ist ein loser Zusammenschluss von Antiatom-Organisationen aus ganz Österreich, u.a. engagieren sich dabei: Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren, Arbeitsgemeinschaft für eine atomkraftfreie Zukunft afaz (Tirol), Salzburger Plattform gegen Atomgefahren PLAGE, atomstopp_oberoesterreich, Seneca, ISAD, Anti Atom Komitee, Begegnungszentrum für aktive Gewaltlosigkeit Bad Ischl, Niederösterreichische Plattform gegen Atomkraft, Wiener Plattform Atomkraftfrei, sowie GLOBAL 2000 und Greenpeace.

[ News drucken ]

31.10.13 Österreichisches Netzwerk Atomkraftfrei: Europaweiten Atomausstieg voranbringen!
AVISO: Fotoaktion mit Atomgegner_innen und Forderungen am 4. November 11 Uhr – 12 Uhr vor Parlament in Wien
Am Vortag des 35. Jahrestages der Zwentendorf-Volksabstimmung appellieren Vertreter_innen des Österreichischen Netzwerkes Atomkraftfrei vor dem Parlament mit einer Fotoaktion an die Koalitionsverhandler von SPÖ und ÖVP bei ihrem Regierungsprogramm auch europäisch zu denken und Maßnahmen und Initiativen zu planen, die den europaweiten Atomausstieg voranbringen!

Die Fotoaktion wird stattfinden: Montag, 4. November 2013, 11 h bis 12 h

Auf Transparenten werden die Forderungen der Atomgegner_innen an die Koalitionsverhandler gezeigt (u.a. Stop Risikoreaktoren rund um Österreich, RAUS aus EURATOM, STOP IAEA, Atomhaftung!, STOP ATOMSTROM, 1945 – 1986 – 2011)

„Die Zwentendorf-Volksabstimmung war und ist ein Meilenstein in der österreichischen Geschichte. Ohne Direktes Votum der damaligen Bevölkerung hätte Österreich heute mit denselben unlösbaren atomaren Problemen zu kämpfen wie die Staaten rund um Österreich. Die Zwentendorf-Volksabstimmung sollte für alle heutigen Politiker_innen Auftrag und Vision zugleich sein, eine engagierte Antiatom-Politik über die Grenzen Österreichs hinauszutragen und sich beherzt für einen europaweiten Atomausstieg einzusetzen!“, so die Vertreter des Österreichischen Netzwerkes Atomkraftfrei.

„Antiatom-Politik muss auf europäischer Ebene gemacht werden, viele Entscheidungen fallen in Brüssel: in der Europäischen Kommission, im Europäischen Parlament, im Europäischen Rat. Auch die Rolle der UNO Organisation, der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO muss reformiert werden. Der Einfluss des Atomfördervereins EURATOM kann und muss gering gehalten werden. Die Abschaffung von EURATOM muss angestrebt werden! Aktuell ist auf EU Ebene die Frage der Atomhaftung, denn Atomkraftwerke sind eklatant unterversichert und die Schäden eines atomaren SuperGAUs werden auf die Allgemeinheit abgewälzt! Und last but not least: erst eine konsequente Stromkennzeichnung auch außerhalb Österreichs wird den Atomstromimporten einen Riegel vorschieben. Denn solange am internationalen Markt säubernde Zertifikate entkoppelt von der Kilowattstunde Energie aus beliebigen Quellen gekauft werden darf, kann von „Sauberer Stromkennzeichnung“ ehrlicherweise nicht die Rede sein!“, so die Vertreter des Netzwerkes abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger atomstopp_oberoesterreich +43 680 23 93 019
Maria Urban Wiener Plattform Atomkraftfrei +43 1 86 599 39
Patricia Lorenz GLOBAL 2000 +43 676 644 64 254

Hinweis:
Das Österreichische Netzwerk Atomkraftfrei ist ein loser Zusammenschluss von Antiatom-Organisationen aus ganz Österreich, u.a. engagieren sich dabei: Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren, Arbeitsgemeinschaft für eine atomkraftfreie Zukunft afaz (Tirol), Salzburger Plattform gegen Atomgefahren PLAGE, atomstopp_oberoesterreich, Seneca, ISAD, Anti Atom Komitee, Begegnungszentrum für aktive Gewaltlosigkeit Bad Ischl, Niederösterreichische Plattform gegen Atomkraft, Wiener Plattform Atomkraftfrei, sowie GLOBAL 2000 und Greenpeace.

[ News drucken ]

21.10.13 atomstopp: Unsinns-Atomprojekte nur über massive Subventionen und Vergünstigungen finanzierbar!
Dreimonatige Öffentliche Konsultation zur AKW-Haftpflicht endet morgen.
Image552 „Dass Atomkraft eine vom Aussterben „bedrohte“ Energieform und der AKW-Neubau nur mehr über massive staatliche Unterstützung realisierbar ist, sieht man am heute bekannt gegebenen Beispiel Hinkley Point C in Großbritannien. Die britischen Stromkund_innen werden über Jahrzehnte dieses Unsinns-Atomprojekt mitfinanzieren müssen, um den AKW-Betreibern sichere Gewinne zu garantieren! Der freie Energiemarkt hat heute Morgen in Großbritannien leise „Good night“ gesagt!“, sind Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich empört.

„Für die Atomkraft haben seit jeher – dem Atomförderverein EURATOM sei Dank! – schon immer eigene Regeln gegolten und dass nun über massive staatliche Stützungen weiter diese Todesenergie am Leben erhalten wird, passt gut in die unrühmliche Geschichte einer unzulänglichen Energieform!“, so Egger und Schweiger weiter, die auch darauf hinweisen, dass Atomkraftwerke eklatant unterversichert sein dürfen und den Betreibern damit Kostenvorteile gegenüber anderen Energieträgern zugebilligt werden.

Morgen endet eine dreimonatige Öffentliche Konsultation zur AKW-Haftpflicht, die Energiekommisaar Oettinger initiiert hat. Knapp 15.000 Menschen haben die von atomstopp initiierte Petition an das Europäische Parlament für eine europaweit einheitliche AKW-Haftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 400 Milliarden Euro pro Reaktor unterstützt. Die Unterschriften wurden vorige Woche im Europäischen Parlament übergeben.

„Es muss endlich Schluss sein mit den Sonderrechten für die Atomkraft: Die Betreiber von Atomkraftwerken haben wie alle anderen auch das volle Risiko ihrer Tätigkeit zu versichern Wir werden den Vorstoß von Energiekommissar Oettinger jedenfalls mit Interesse weiter verfolgen und hoffen sehr, dass sich das Europäische Parlament ordentlich in die weitere Diskussion rund um die Stützung der Atomkraft und die Privilegien, die dieser gefährlichen Energieform immer noch zugebilligt werden, einmischt! Wir sind auch gespannt, wie sich die Europäische Kommission zur massiven Stützung des Projekts Hinkley Point C positioniert und ob man die Entscheidung Großbritanniens in Brüssel einfach so hinnehmen wird!, so Egger und Schweiger abschließend.

Fotohinweis: Übergabe der Unterschriften für die AKW-Haftpflichtpetition an EU-Abgeordnete Paul Rübig und Heinz Becker (im Bild: Gabriele Schweiger und Roland Egger). PHOTO © European Union 2013

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

17.10.13 atomstopp: Atomgegner_innen treffen Bundespräsident Fischer bei Landesausstellung in Freistadt
Aviso: Atomgegner_innen übergeben morgen, Freitag, 18. Oktober bei einer öffentlichen Fotoaktion um 18:15 Uhr / Brauerei Freistadt Ausgang Brauhausstraße eine überdimensionale Postkarte mit abgewandeltem Motto der Landesausstellung „Alte Versprechen – neue Bedrohungen“ (Aktion der Atomgegner_innen von 17:30 Uhr bis Übergabe an Bundespräsident Fischer vor Brauerei – Ausgang Brauhausstraße)
Anlässlich des Besuchs der grenzüberschreitenden Landesausstellung Südböhmen_Oberösterreich durch Bundespräsident Heinz Fischer und Staatspräsident Milos Zeman in Freistadt macht atomstopp_oberoesterreich auf die ungelösten Sicherheitsdefizite im Atomkraftwerk Temelin und die drohende Erweiterung des Atomkraftwerks um zwei weitere Reaktoren aufmerksam.
„Das Motto der Landesausstellung „Alte Spuren – neue Wege“ wurde von uns aufgegriffen und angesichts der atomaren Bedrohung durch das Atomkraftwerk Temelin auf „Alte Versprechen – neue Bedrohungen“ abgewandelt. Das Melker Abkommen aus dem Jahr 2001 ist immer noch nicht umfassend umgesetzt, auch wenn die Tschechische Republik zugesichert hat, alle offenen Fragen noch vor der Aufnahme des kommerziellen Betriebs zu lösen. Für den Ausbau des AKW Temelin werden weitreichende Subventionen nötig sein: Atomenergie ist eine Bedrohung und ein finanzielles Desaster obendrein!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Wir werden Bundespräsident Fischer bei seinem Freistadt-Besuch bestärken, sich mit Verve und mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einzusetzen, dass Tschechien seinen Verpflichtungen aus dem Melker Abkommen unverzüglich nachkommt. Wir werden Bundespräsident Fischer auch ermutigen, sich bei seinem Amtskollegen und Gesinnungsgenossen Staatspräsident Zeman für ein Ende des Atomausbaus in Tschechien einzusetzen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Aktion der Atomgegner_innen: Freitag, 18. Oktober – 17:30 Uhr bis zur Übergabe der überdimensionalen Postkarte an Bundespräsident Fischer (voraussichtlich 18:15 Uhr) in Freistadt, Brauhaus, Ausgang Brauhausstraße.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

[ News drucken ]

13.10.13 atomstopp: 15.000 Unterschriften für eine europaweit einheitliche Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke!
Übergabe der Petition am 15. Oktober an EU-Abgeordneten Rübig in Brüssel, stellvertretend für den Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz
„Es gibt viele Signale aus der EU-Kommission und dem Europäischen Parlament, dass die eklatante Unterversicherung von Atomkraftwerken endlich beendet wird und die Betreiber von Atomkraftwerken im Sinne des Verursacherprinzips auch die Haftung für katastrophale Unfälle übernehmen und sich entsprechend versichern müssen!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Zur Stützung dieser Signale wird nun am 15. Oktober 2013 dem EU-Abgeordneten Paul Rübig, stellvertretend für den Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz, in Brüssel die Petition „Für eine europaweit einheitliche Haftpflichtversicherung für Atomreaktoren in Höhe von mindestens 400 Milliarden Euro je Atomreaktor“ übergeben.

Derzeit sind Atomreaktoren eklatant unterversichert. Die Haftungen rangieren zwischen 50 Millionen Euro in der Slowakei, 91 Millionen Euro (Frankreich), 157 Millionen Euro (Großbritannien, 320 Millionen Euro (Tschechien) und 1.400 Millionen Euro (Schweiz) bzw. 2.500 Millionen Euro (Deutschland).

„Das ist aber nichts im Vergleich zu einem potenziellen Schaden von mehreren hundert Milliarden (!) Euro, der bei einem SuperGAU eintreten würde! Fast 15.000 Unterschriften wurden für unsere Petition an das Europäische Parlament, mit der eine Haftungssumme von mindestens 400 Milliarden Euro je Atomreaktor eingefordert wird, gesammelt!“, so Egger und Schweiger weiter.

Weiters haben die Bundeshauptstadt Wien und die Landeshauptstadt Linz per Gemeinderatsbeschluss die Petition unterstützt.

An der Sammlung von Unterschriften beteiligten sich neben vielen engagierten Einzelpersonen auch:
• Arbeitsgemeinschaft für eine atomkraftfreie Zukunft (AFAZ, Innsbruck),
• Salzburger Plattform gegen Atomgefahren (PLAGE),
• Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahr,
• Anti Atom Komitee (Freistadt),
• Wiener Plattform Atomkraftfrei
• die tschechischen Organisationen BIU/OIZP (Bürgerinitiative Umweltschutz, Budweis) und JCM (Mütter gegen Atomgefahr, Budweis)
• Mütter gegen Atomgefahr e.V. (München),
• die finnische Organisation „Women against Nuclear Power“
• die schwedische Organisation „The Swedish Anti-nuclear Movement“

„Wir sind zuversichtlich, dass die Petition die Diskussion rund um die Atomhaftung anregen wird und dass damit auch dem EU-Energie-Kommissar Rückendeckung für seinen ambitionierten Vorstoß bekommt!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Hinweis:

EU-Energie-Kommissar Oettinger hat sich unter dem Eindruck der Folgen von FUKUSHIMA bereits im Herbst 2012 für eine Versicherungspflicht für Atomreaktoren ausgesprochen. Die EU-Kommission hat daraufhin auch eine dreimonatige öffentliche Konsultation zur Frage der Atomhaftung gestartet. Unter der Internet-Adresse http://ec.europa.eu/energy/nuclear/consultations/20130718_powerplants_en.htm
hat jede_r Einzelne das Recht und die Möglichkeit, der EU-Kommission mitzuteilen, wie eine zukünftige Regelung der Atomhaftung gestaltet sein soll. Die Öffentliche Konsultation endet am 22. Oktober 2013.

Der durchaus einflussreiche EU-Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (EU-Abgeordneter Rübig ist Mitglied in diesem Ausschuss) unterstützte jedenfalls mit einem Entschließungsantrag den Vorstoß von EU-Energiekommissar Oettinger nach einer angemessenen Haftpflichtversicherung für Atomreaktoren

Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

09.10.13 atomstopp freut sich: EU-Atomsubvention offenbar vom Tisch!
Infostand zum Sammeln von Unterschriften wegen unerwarteten Erfolgs abgesagt!
„Wir sind erleichtert, dass sich in der EU-Kommission offenbar keine Mehrheit für die völlig unverantwortliche und gefährliche Förderung der Atomenergie gefunden hat und gestern die Pläne für die Berücksichtung der Atomenergie in den Umweltleitlinien 2014 – 2020 offenbar fallen gelassen wurden!“, freuen sich Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Wir wollten morgen in Linz Unterschriften gegen diesen gefährlichen Vorstoß der EU-Kommission sammeln! Und es passiert wahrscheinlich nur sehr selten, dass man so etwas sagen kann: der Infostand und das Unterschriftensammeln wird wegen unerwarteten Erfolgs abgesagt!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Die Entscheidung der EU-Kommission dürfte dem Temelin-Ausbau einen gehörigen Dämpfer verpassen und nicht nur das: auch andere AKW-Neubauprojekte wie etwa in Großbritannien sind ohne zusätzliche staatliche Förderung nicht realisierbar! Jeder Staat muss – so Subventionen für Atomenergie gewährt werden sollen – einzeln bei der EU-Kommission um Genehmigung ansuchen! Das verzögert den Ablauf in jedem Fall und macht den AKW-Betreibern eine Finanzierung schwieriger! Wir werden weiter wachsam bleiben und die Entwicklungen genau beobachten, auch wenn im Moment ein Gefühl der Erleichterung über den gescheiterten Vorstoß der Atomlobby vorherrscht!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625


[ News drucken ]

08.10.13 atomstopp sammelt Unterschriften gegen EU-Atomsubvention!
Donnerstag, 10. Oktober – 13 bis 17 Uhr – Taubenmarkt, Linz
„Es ist ungeheuerlich, dass die EU-Kommission ernsthaft erwägt, zukünftig auch generell Subventionen für die Atomenergie möglich zu machen und damit die Todesenergie auf eine Stufe mit den Erneuerbaren Energien zu stellen und zu fördern! FUKUSHIMA brennt! Die Nachwirkungen von TSCHERNOBYL werden in den nächsten 300 Jahren noch spürbar sein: Wer Atomenergie fördert, gefährdet die Zukunft unseres Planeten!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„atomstopp unterstützt die von GLOBAL 2000 initiierte Petition gegen die EU-Atomsubventionen voll und ganz! Wir werden deshalb am Donnerstag, 10. Oktober von 13 bis 17 Uhr mit einem Infostand am Linzer Taubenmarkt sein und Unterschriften sammeln! Wir wollen dem atomaren Wahnsinn in der EU-Kommission keine Chance lassen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Die Petition gegen die EU-Subventionen kann auch auf www.my-voice.eu unterschrieben werden!

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

02.10.13 Nur Partei des tschechischen Staatspräsidenten Milos Zeman will Strompreisgarantie für Atomstrom
Alle anderen chancenreichen Parteien ablehnend!
"Wahlkampfzeiten haben immer auch eine gute Seite: die wahlwerbenden Parteien sind gezwungen, sich in aktuellen Fragen zu positionieren und die Stimmung im Land aufzunehmen. Umso erfreulicher ist, dass sich im derzeitigen Wahlkampf in Tschechien die klare Mehrheit der Regierungsanwärter unmissverständlich gegen staatliche Preisgarantien für Strom aus Atomkraftwerken aussprechen!", zeigen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberroestereich vorsichtig optimistisch.

"Ob es sich dabei um Wahlkampfrhetorik handelt oder um ernsthafte Überzeugungen, die auch die Wahltage am 25. und 26. Oktober überleben, wird sich zeigen.", so Schweiger und Egger weiter.

Fest steht: der Temelin-Ausbau ohne garantierte Strompreise auf die nächsten Jahrzehnte ist wirtschaftlich nicht darstellbar, das Projekt könnte sich somit als unrealisierbar erweisen.

"Sowohl die als Favoritin gehandelte CSSD als auch TOP 09 halten diese Form der Subventionierung der Atomenergie für einen schweren Fehler. Nur eine der wahlwerbenden Parteien hält verbissen an der Idee fest - und das ist SPOZ, die Partei des als Atomhardliner einschlägig bekannten Staatspräsidenten Milos Zeman!", so Schweiger und Egger, die darauf vertrauen, dass die Position der Zeman-Partei in der Minderheit bleiben wird!

"Die tschechischen Politiker_innen spüren offenbar das Unverständnis der Bevölkerung! Es ist uns allen zu wünschen, dass sich die Vernunft durchsetzt und damit den zukünftigen Generationen nicht nur eine gefährliche, sondern für tschechische Steuerzahler_innen auch noch sündteure Hypothek auferlegt wird!", so Schweiger und Egger abschließend.

Siehe auch: Pragerzeitung - Parteien gegen Staatsgarantien für Temelin

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Roland Egger + 43 680 23 93 019
[ News drucken ]

19.09.13 atomstopp: Wir brauchen keine Atomkommission in Brüssel!
Förderung der Atomenergie muss endlich beendet werden!
"Die jetzt bekannt gewordenen Aussagen von EU-Kommissar Oettinger, dass er eine `sensible Umgehung oder Anpassung des Beihilfenrechts fordere, um Investitionen in neue Atomreaktoren möglich zu machen`, sind ein Affront für jede Bemühung eines gemeinsamen europäischen Atomausstiegs und eines EU-Kommissars unwürdig!", sind Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich empört.

"Europa braucht keine Atomkommission in Brüssel! Europa braucht Politiker_innen mit Zukunftsvisionen! Die Förderung der Atomkraft mitsamt ihren unbeherrschbaren Auswirkungen ist völlig inakzeptabel und eine Gefahr für die Zukunft Europas!", so Egger und Schweiger weiter.

"Wir fordern, dass die Förderung der Atomenergie endlich eingestellt wird! Österreich soll aus dem Atomförderprogramm EURATOM aussteigen! Wir wollen nicht, dass mit unseren Steuergeldern eine Technologie gefördert wird, die uns einer ständigen Lebensgefahr aussetzt! Von der nächsten Bundesregierung wird erwartet, dass die entscheidenden Schritte für einen europaweiten Atomausstieg eingeleitet werden. Der Atomförderverein EURATOM muss aufgelöst werden!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

12.09.13 atomstopp: Ist EU-Umweltkommissar Potocnik ein Atomkommissar?
Vorlage der Petition gegen Atomsubventionen soll morgen, Freitag, in Wien Positionierung klären
EU-Umweltkommissar Janez Potocnik wird sich morgen, Freitag, in Wien mit Umweltorganisationen treffen und atomstopp wird diese Gelegenheit nutzen, um die Positionierung des Umweltkommissars zur aktuellen Forderung der Petition gegen EU-Atomsubventionen (www.my-voice.eu) zu ermitteln.

"Wir wollen wissen, wie der Umweltkommissar zu den Plänen steht, Atomkraft in Zukunft nach dem Modell für Erneuerbare Energien für förderwürdig zu erklären. Umweltkommissar Potocnik wird eine von 28 Stimmen haben, die darüber entscheiden werden, ob Brüssel der Atomkraft mit zusätzlichen Förderungen das Überleben sichert!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

"Wir werden bei der Übergabe auch keinen Zweifel lassen: Europa braucht keine Atomkommissare! Europa braucht Politiker_innen mit Zukunftsvisionen! Die Förderung der Atomkraft mitsamt ihren unbeherrschbaren Auswirkungen ist völlig inakzeptabel und eine Gefahr für die Zukunft Europas!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625


Hintergrundinformation aus: http://ec.europa.eu/atwork/basicfacts/index_de.htm

Wie fasst die Kommission ihre Beschlüsse?

Die Beschlüsse werden gemeinsam auf der Grundlage von Vorschlägen eines oder
mehrerer Mitglieder der Kommission gefasst.

Es gibt vier Beschlussfassungsverfahren:
1. Beschlüsse während der Sitzungen (gewöhnlich einmal wöchentlich): Eine Abstimmung kann von jedem Kommissionsmitglied beantragt werden. Die Kommission beschließt mit einfacher Mehrheit. Besteht Stimmengleichheit, entscheidet die Stimme des Präsidenten.

2. Beschlüsse im schriftlichen Verfahren: Der Vorschlag wird allen Kommissionsmitgliedern schriftlich vorgelegt; diese müssen binnen einer bestimmten Frist ihre Vorbehalte und/oder Änderungsvorschläge mitteilen. Auf Antrag eines Kommissionsmitglieds muss der Vorschlag im Kollegium erörtert werden. In diesem Fall wird das Dossier auf die Tagesordnung einer Kommissionssitzung gesetzt. Werden keine Vorbehalte oder Änderungsvorschläge mitgeteilt, gilt der Vorschlag als angenommen.

3. Beschlüsse durch Ermächtigung: Die Kommission kann, solange der Grundsatz der kollegialen Verantwortung gewahrt ist, eines oder mehrere ihrer Mitglieder ermächtigen, einen Beschluss in ihrem Namen zu fassen. Gegebenenfalls können diese Entscheidungsbefugnisse auf Generaldirektoren und Dienststellenleiter unter Berücksichtigung derselben Bedingungen übertragen werden.

4. Beschlüsse durch Delegation: Die Kommission kann den Generaldirektoren und Dienststellenleitern die Befugnis übertragen, in ihrem Namen bestimmte Entscheidungen zu treffen.

[ News drucken ]

11.09.13 atomstopp: Wie viele Atomkommissare sitzen in der Europäischen Kommission?
Nur mit zusätzlichen Subventionen ist Atomkraft überlebensfähig!
"FUKUSHIMA brennt und die Europäische Kommission erwägt, zusätzliche öffentliche Förderungen für die Atomkraft zuzulassen - und zwar nach dem Modell für Erneuerbare Energien! Das ist unfassbar!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich, die somit ankündigen, die von GLOBAL 2000 initiierte Petition an die Mitglieder der Europäischen Kommission zu unterstützen. Ab sofort werden die Vereinsmitglieder über die Petition informiert und zur Unterstützung aufgerufen, denn noch diesen Herbst könnten die ersten Weichen für das neue Beihilfemodell für AKW gestellt werden!

"Die Kommissare entscheiden ganz alleine - mit einfacher Mehrheit - ob sie mit den zusätzlichen Förderungen das Überleben der Atomkraft sichern wollen. Europa braucht aber keine Atomkommissare - Europa braucht Politiker_innen mit Zukunftsvisionen! Und Atomkraft mitsamt ihren unbeherrschbaren Auswirkungen weiter fördern zu wollen, ist völlig inakzeptabel und eine Gefahr für die Zukunft Europas!", so Egger und Schweiger weiter.

"Unsere klare und unmissverständliche Botschaft nach Brüssel ist: Wir wollen keine Atomkommissare, keine Förderung der Atomkraft sondern vielmehr das AUS für den Atomförderverein EURATOM!", so Egger und Schweiger abschließend.

Hier gehts zur Petition: www.my-voice.eu

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

08.09.13 Österreichisches Netzwerk Atomkraftfrei: Atomfragen an und Antworten von Spitzenkandidat_innen zur Nationalratswahl 2013 Österreich wählt am 29. September einen neuen Nationalrat. Der Ausgang der Wahlen wird durch Entsendung in die EU-Ministerräte auch zwangsläufig Einfluss auf die europäische Atompolitik haben: Wichtige Fragen und Entscheidungen zur Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM, zur ATOMHAFTUNG und zur SUBVENTIONIERUNG von ATOMSTROM, zur ENDLAGERUNG von hochradioaktiven Abfällen und zur Intensivierung der österreichischen Antiatom-Politik in Form eines Sonderbeauftragten stehen an. Es braucht mutige österreichische Politiker_innen, die sich vorbehaltlos, aktiv und visionär für einen europaweiten Atomausstieg einsetzen!

Nach Meinung des Österreichischen Netzwerkes Atomkraftfrei sind die Fragen zu EURATOM, zur ATOMHAFTUNG und zur SUBVENTIONIERUNG von ATOMSTROM richtungsweisend - vom Umgang mit diesen Themen wird es abhängen, ob weiterhin die von der EU-Kommission und einzelnen Ländern vorgegebene Pro-Atompolitik mutlos gebilligt wird oder ob sich die Bürger_innen Europas in Richtung europäischer Atomausstieg durchsetzen können - und das unter aktiver österreichischer Beteiligung!

"Die einhellige Ablehnung der Atomkraft und Überblick über die aktuelle Atompolitik zeugt von der Bedeutung, die die Parteien diesem Thema beimessen. Klare Worte von der künftigen österreichischen Bundesregierung auf EU Ebene in den nächsten Monaten sind dringend nötig, da die Atomfreunde in Europa eine lange Liste durchbringen möchten: Zusatzfinanzierung für Kernfusion, Einführung von Subventionen für neue Atomkraftwerke, Errichtung von Temelin 3+4, Atommüll - Endlager ohne Mitsprache der Bevölkerung und schließlich eine neue EU-weite Atomhaftungsregelung," stellt Roland Egger für das Österreichische Netzwerk Atomkraftfrei klar.

SPÖ, ÖVP, FPÖ, GRÜNE, BZÖ, TEAM STRONACH, KPÖ und Piratenpartei Österreichs haben ihre Positionen übermittelt.

Veröffentlicht sind die Fragen und Antworten auf www.atomstopp.at und auf weiteren Internet-Seiten von Organisationen des Österreichischen Netzwerkes Atomkraftfrei.

Das Netzwerk lädt ein, sich ein Bild von den Perspektiven und Ansätzen österreichischer Politiker_innen für eine aktive Antiatom-Politik zu machen.

Weitere Informationen:
Das Österreichische Netzwerk Atomkraftfrei

Roland Egger - atomstopp_atomkraftfrei leben! - +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger - Mütter gegen Atomgefahr,. Freistadt - +43 680 33 33 625
Heinz Stockinger - Salzburger Plattform gegen Atomgefahren + 43 662 643567
Hildegard Breiner - Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahr +43 5574 421 54
Maria Urban - Wiener Plattform Atomkraftfrei +43 1 86 599 39
Manfred Doppler - Anti Atom Komitee +43 664 450 50 15
Gottfried Brandner - Waldviertler Energiestammtisch +43 664 233 10 45
Bernhard Riepl - Verein Sonne+Freiheit +42 077538 750
Patricia Lorenz - GLOBAL 2000 +43 699 142000 28


[ News drucken ]

03.09.13 atomstopp: Europäisches Parlament wird Milliarden-EURO-Spritze für Kernfusion absegnen!
Wird es dazu kritische Positionierungen aus Österreich geben?
Es scheint eine ausgemachte Sache zu sein: der Europäische Rat und das Europäische Parlament haben sich bereits Ende Juni auf den mehrjährigen Finanzrahmen für die Jahre 2014 bis 2020 geeinigt und akzeptiert, dass für den Kernfusionsreaktor ITER im französischen Cadarache 2 707 Millionen Euro vorgesehen sind. Der formelle Beschluss des Europäischen Parlaments wird voraussichtlich nächste Woche, am 10. September, fallen.

"Diese 2 707 Millionen Euro sind nur ein Teil der Finanzierung für die umstrittene Fusionsforschung. Zusätzliche tausende Millionen werden über EURATOM bereitgestellt. Wieviel konkret, scheint jedoch noch unklar zu sein. Klar ist jedoch, dass die Kernfusionsforschung ein Fass ohne Boden ist und alleine in der vergangenen Forschungsperiode (2007 bis 2013) mit den budgetierten Mitteln nicht ausgekommen ist. ZU den budgetierten 2 725,8 Millionen Euro mussten 2011 und 2012 nochmals 2 050 Millionen Euro nachfinanziert werden! Ähnliches ist auch für die nächste Forschungsperiode zu befürchten!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

"Wieviel Österreich für diese Atomforschung konkret beisteuern wird, ist ein gut gehütetes Geheimnis. Mit Hinweis auf das gemeinsame Budget von EU und EURATOM könne man nur rundungsmäßig sagen, was österreichische Steuerzahler_innen für die Atomlobby abliefern müssen. Mehr als ein Dutzend parlamentarische Anfragen in der abgelaufenen Legislaturperiode zur finanziellen Belastung Österreichs durch die EURATOM-Forschung brachten keine Klarheit!", ärgern sich Egger und Schweiger.

"Bis zur nächsten EU-Wahl ist es nicht mehr weit. Wir werden also sehr genau verfolgen, wie das Abstimmungsverhalten zur Milliarden-EURO-Spritze für die Kernfusion ausfällt und ob es ehrliche kritische Positionierungen aus Österreich und durch die österreichischen EU-Abgeordneten geben wird. In Österreich den europaweiten Atomausstieg zu propagieren, in Brüssel aber der Atomlobby laufend Milliarden-EURO-Unterstützungen zukommen zu lassen, ist wenig glaubwürdig.", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

28.08.13 atomstopp: FUKUSHIMA brennt!
Appell an Faymann und Spindelegger: Österreich muss STOPP jedweder Atomförderung JETZT (!) vorantreiben!
"Warum auch angesichts der täglichen Horrormeldungen aus dem AKW FUKUSHIMA die österreichische Bundesregierung offenbar immer noch nicht gewillt ist, unverzüglich eine europäische Antiatom-Allianz aufzubauen, ist absolut unverständlich und fahrlässig!", ärgern sich Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

"Auf was warten Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger noch? Was muss noch passieren, dass sie endlich den großen Ankündigungen auch Taten folgen lassen und aus dem Schlagwort der ÖVP - "RAUS aus ATOM" und dem Schlagwort der SPÖ - "Kampf gegen Atomenergie" endlich Realität wird!", wundern sich Egger und Schweiger über die Lethargie der Bundesregierung.

Der Atomlobby muss jedwede öffentliche Unterstützung entzogen werden: "Es ist schizophren, dass wir alle über die Zwangsmitgliedschaft bei EURATOM die europäische Atomindustrie mit unterstützen müssen und damit zu unserer eigenen atomaren Gefährdung beitragen! Wann, wenn nicht jetzt, soll Österreich den STOPP jedweder Atomförderung vorantreiben? Das Märchen von der sicheren Atomkraft und dem "beherrschbaren" SuperGAU ist seit TSCHERNOBYL Geschichte - FUKUSHIMA ist nur die Bestätigung und eine höchst alarmierende Mahnung. Auf jeden weiteren Beweis kann die Menschheit getrost verzichten!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

22.08.13 atomstopp: Antiatom-Wahlprogramme 2013 - ernüchternde erste Bilanz.
Konkrete Ideen und Ansätze sind Mangelware
Aus dem Atomkraftwerk FUKUSHIMA kommen - auch zwei Jahre nach dem Dreifach-SuperGAU - fast täglich Horrormeldungen. In der Europäischen Union sind 132 Atomreaktoren in Betrieb, die Atomlobby versucht aktuell die Erlaubnis für Subventionierungen für AKW durchzusetzen - und was tut die österreichische Politik dagegen?

atomstopp_oberoesterreich hat sich die bis jetzt veröffentlichten Programme zur Nationalratswahl 2013 angesehen und versucht zu eruieren, was die verschiedenen Parteien gegen die drohende Atomgefahr zu bieten haben.

"Die erste Bilanz ist ernüchternd: Einzig die Grünen widmen der Antiatom-Politik mehr als bloß Überschriften und Schlagwörter. Beim Wahlprogramm der FPÖ kommt Antiatom überhaupt nicht vor, bei der ÖVP erschöpft sich das Thema in einem Zweizeiler und auch bei der SPÖ kommt Atomkraft lediglich in einer Überschrift zum Projekt 39 von insgesamt 111 Projekten für Österreich vor.", zeigen sich Roland Egger und Gabriele Schweiger einigermaßen überrascht.

"Wir sind gespannt, ob sich Team Stronach, BZÖ, KPÖ und NEOS mehr einfallen lassen, wie Antiatom-Politik von Österreich aus für ein atomkraftfreies Europa gestaltet sein soll und welche Ansätze es gibt. Bemerkenswert ist in jedem Fall, dass der Atomförderverein EURATOM von keiner einzigen Partei auch nur erwähnt wird. Das ist bei der geplanten Maßnahme der ÖVP durchaus schlüssig, denn sie will die "unsichere Kernkraft" mittels Stresstests sicherer machen - ein Ziel, das auch die Atomlobby befürworten würde, um so mehr Akzeptanz für Atomkraft zu schaffen. Und auch für die Piratenpartei Österreichs wird bei ihrer erklärten Befürwortung der Kernfusion EURATOM in der Tat kein Hindernis sein. Wie jedoch ein "europaweiter Atomausstieg" bzw. ein "Umstieg auf erneuerbare Energie" - denn dazu bekennen sich zumindest GRÜNE und SPÖ - mit gleichzeitig vertraglich zugesicherter Förderung der Atomkraft durch EURATOM gelingen soll, bleibt ein Rätsel.", so Egger und Schweiger abschließend.

Auszüge aus den Wahlprogrammen zu Antiatom siehe unten.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625


GRÜNE:

Europaweiter Atomausstieg

Österreich setzt auf eine aktive Anti-Atom-Politik. Gemeinsam mit anderen AKW-freien Staaten verhindern wir neue AKW in der EU und engagieren uns dafür, dass die alten Atommeiler abgeschaltet werden. AKW-Betreiber sind für alle Risiken haftbar - auch für Schäden, die in Österreich entstehen können. Die europäische Atomforschung hat ausschließlich die Aufgabe, die vorhandenen Probleme zu lösen: Strahlenschutz und Endlagerung anstatt neue Atomkraftwerke zu entwickeln. Österreichische StromverbraucherInnen kaufen keinen
Atomstrom mehr aus dem Ausland.

Österreichs Umweltaußenpolitik auf neue Beine stellen

Vom Blockierer zum internationalen Umwelt-Vorreiter. Österreich setzt sich international für relevante Umweltinitiativen ein, etwa für ein weltweites Ökozid-Gesetz, das schwere Umweltverbrechen durch den Internationalen Strafgerichtshof verfolgbar macht; für ein internationales Abkommen zum Schutz der Arktis, für klare Haftungsregelungen bei Atomunfällen, für einen neuen und ambitionierten Weltklimavertrag, die weitere Umsetzung und Vertiefung der Alpenkonvention, und eine Reform der internationalen Fischereipolitik,
die mit ihrer aktuellen Politik nicht nur die Weltmeere leerfischt, sondern auch Millionen von
kleinen FischerInnen die Existenzgrundlage entzieht.



SPÖ:

Projekt 39:
Nachhaltige Energiepolitik fortsetzen - Kampf gegen Atomenergie

Der Kampf gegen die Ursachen des globalen Klimawandels und internationales Engagement gegen die Atomenergie sind die zentralen Herausforderungen nachhaltiger Umweltpolitik. Der eingeschlagene Weg einer nachhaltigen Energiepolitik - diese umfasst die effiziente Nutzung von Energie und Ressourcen und den möglichst raschen Umstieg auf erneuerbare Energien - muss in allen Bereichen konsequent umgesetzt werden. Die Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern, von Städten und Gemeinden und der Wirtschaft, auch selbst
entsprechende Maßnahmen zu setzen, soll nicht von bürokratischen Fördermodellen
gebremst werden.


ÖVP:

Unser Programm für eine saubere Umwelt und Klimaschutz
Atomkraft ist keine sichere und nachhaltige Energieversorgung: konsequente Fortführung der Stresstests bei Atomkraftwerken


Piraten:

Die Piratenpartei Österreichs lehnt die Stromproduktion durch Kernspaltung ab. Der Import von Strom, der durch Kernspaltung produziert wurde, soll verboten werden. Wir befürworten allerdings Forschung zur Energiegewinnung aus dem Prozess der Kernfusion.


[ News drucken ]

14.08.13 atomstopp: Temelin-Ausbau ohne atomfreundlichen Wind aus Brüssel chancenlos!
Ist Bundeskanzler Faymann ein Mann der Tat oder nur des Wortes?
"Die Bekanntgabe des tschechischen Atomkonzerns CEZ über den Ausbau Temelins jetzt doch noch nicht entscheiden zu wollen, sondern erst Ende 2014 oder 2015 hängt maßgeblich von der Entscheidung der EU-Kommission ab, ob sie nationale Subventionen für Atomenergie zulassen wird - und somit erlaubt, diese mehr als 5o Jahre alte Technologie in der Förderungswürdigkeit den jungen Erneuerbaren Energien gleichzusetzen!", so der Kommentar von Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

"Der Temelin-Ausbau ist von atomfreundlichem Wind aus Brüssel abhängig! Und bis die EU-Kommission aber zu einer Entscheidung kommt und diese jetzt noch wettbewerbswidrigen Subventionen für Atomenergie zulassen wird, wird es wohl noch dauern. Vor Ende 2014 oder im Laufe des Jahres 2015 wird in Brüssel keine definitive Entscheidung fallen und genauso lange wird auch CEZ seine Entscheidung über den Ausbau Temelin hinauszögern. Ohne nationale Subventionen für Atomkraft ist der Temelin-Ausbau gestorben!", so Egger und Schweiger weiter.

"Es hängt jetzt viel vom Verhandlungsgeschick der österreichischen Politiker_innen ab und wie und ob es ihnen gelingt, europaweit Allianzen gegen diese Atomkraft-Subventionen zu bilden! Wir hoffen sehr, dass Bundeskanzler Faymann ein Mann der Tat und nicht nur des Wortes ist und sich beherzt in diese Verhandlungen stürzt: Wenn es jetzt gelingt, die Atomkraft-Subventionen zu verhindern, sind wir dem europäischen Atomausstieg einen riesigen Schritt näher!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

05.08.13 atomstopp: Während EU-Kommission urlaubt - Konsultation zu AKW-Haftung startet!
Problembewusstsein bei EU-Kommission vorhanden - Einbindung der Öffentlichkeit verbesserungswürdig
"Dass die EU-Kommission ausgerechnet in ihrer eigenen Urlaubszeit - der August ist traditionellerweise jener Monat, in dem die EU-Kommission auf Urlaub ist - die öffentliche Konsultation zur Haftungsfrage von Atomkraftwerken startet, ist einigermaßen kurios!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich, die kritisieren, dass die öffentliche Konsultation still und leise ausgerechnet am 30. Juli gestartet wurde, ohne dass eine entsprechende Information für die Allgemeinheit erfolgt wäre. Die Einbindung der Öffentlichkeit ist also in jedem Fall verbesserungswürdig!

Immerhin beweist die EU-Kommission aber Problembewusstsein, in der Frage nach der Haftung von Atomkraftwerken! Sämtliche 132 Atomreaktoren in der europäischen Union sind sträflichst unterversichert. Mehr noch: Internationale Haftungsabkommen sichern der AKW-Betreibern ab, dass sie selber im Falle eines SuperGAUS nur im Promille-Bereich für den Schaden aufkommen müssen - mehr als 99% des Schadens wird die Allgemeinheit zu tragen haben! So stehen beispielsweise einem potenziellen Schaden von mehreren hundert Milliarden Euro in der Slowakei nur eine Haftung von 50 Millionen Euro gegenüber und auch in Frankreich sind die Atomreaktoren nur mit rund 90 Millionen Euro versichert!

Unter der Internet-Adresse: http://ec.europa.eu/energy/nuclear/consultations/20130718_powerplants_en.htm
kann jede_r persönlich der EU-Kommission mitteilen, was man von diesem Privileg der Atomlobby hält und Vorschläge machen, wie eine zukünftige Regelung in der AKW-Haftung aussehen soll.

"Das Verursacherprinzip muss auch für die Atomindustrie gelten: Wer den Schaden verursacht, muss dafür haften und sich entsprechend dagegen versichern!", sind die Sprecher von atomstopp überzeugt und haben deshalb eine Petition an das Europäische Parlament gestartet, in der eine angemessene Haftpflichtversicherung für jeden einzelnen Atomreaktor in der EU in Höhe von mindestens 400 Milliarden Euro gefordert wird. "Im Herbst wird die Petition dem Parlament übergeben werden! Wir erhalten zur Zeit noch laufend Unterschriftenlisten dazu. Anfang September werden wir eine Zwischenbilanz ziehen und die Anzahl der Unterschriften veröffentlichen!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

26.07.13 atomstopp: Wer den europaweiten Atomausstieg will, kommt um EURATOM nicht herum!
Österreichs Mitgliedschaft im EURATOM-Vertrag Thema bei der Nationalratswahl 2013
Die Begründung für jedwede Förderung der Atomenergie und die exzessive Atomforschung liefert der EURATOM-Vertrag aus dem Jahr 1957, der in seiner Präambel vorsieht, die Voraussetzungen für den raschen Aufbau einer mächtigen europäischen Atomindustrie zu schaffen. Der EURATOM-Vertrag ist einer der Gründungverträge der Europäischen Union und macht deutlich, dass sich die Europäische Union in Richtung "Atommacht" entwickeln will.

"Anstatt nach jahrzehntelanger Subventionierungsphase endlich Marktfähigkeit zu erreichen, steht die Atomindustrie wirtschaftlich am Abgrund und der Atomfördervertrag EURATOM muss als Begründung herhalten, wenn es um zusätzliche Subventionen der letzten Atomstaaten geht. Wer das Problem "Atomenergie in Europa" konsequent zu Ende denkt und den europaweiten Atomausstieg will, wird um das Fangeisen EURATOM nicht herumkommen!", sind Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich überzeugt.

"Wir freuen uns, dass in Österreich von wahlwerbenden Parteien die Frage des EURATOM-Vertrags offensiv angesprochen wird. Österreichs Mitgliedschaft beim Atomförderverein EURATOM wird auch Thema bei der Nationalratswahl 2013 sein: Wir werden in den nächsten Wochen gemeinsam mit anderen Antiatom-Organisationen einen umfangreichen Fragenkatalog an die zur Nationalratswahl antretenden Parteien schicken und darin auch die Mitgliedschaft Österreichs im EURATOM-Vertrag thematisieren!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

23.07.13 atomstopp: Antiatom-Organisationen müssen europaweit gemeinsam gegen Atomsubventionen auftreten!
Temelin-Projektant spielt auf Zeit - Wir werden diese Zeit nutzen!
"Wer eins und eins zusammenzählt, kann sich ausrechnen, dass die jetzt bekannt gewordene Verschiebung des Temelin-Ausbaus um mindestens ein Jahr, mit der offenen Frage nach den Atomsubventionen zusammenhängt! Ohne die Erlaubnis der EU-Kommission, den Ausbau von Temelin mit nationalen Atomsubventionen zu fördern, wird der Ausbau nicht stattfinden! Längst ist auch der Regierung in Tschechien klar, dass Atomkraft ohne Förderung am Ende ist!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

"Der Temelin-Projektant spielt auf Zeit! Und diese Zeit werden wir nutzen! Antiatom-Organisationen müssen europaweit gegen die Atomsubventionen auftreten! Wann, wenn nicht jetzt, gilt es länderübergreifend aktiv zu werden! Wir als kleine Organisation atomstopp werden jedenfalls unseren Beitrag leisten und hoffen sehr, dass auch die "großen" Organisationen aktiv werden! Wir sind international gut vernetzt und wir werden deshalb einen Aufruf starten! Die Frage der Atomsubventionierung wird in den nächsten Monaten entschieden werden und ist somit auch von zentraler Bedeutung für einen elementaren Erfolgsschritt der europäischen Antiatom-Bewegung. Es wäre grob fahrlässig diese Gelegenheit ungenutzt zu lassen!", so Egger und Schweiger weiter.

"Spätestens im Herbst muss die europäische Kampagne gegen die Atomsubventionen auf Schiene sein, denn im Mai 2014 finden die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Und die Atomsubventionen werden auch zur Gretchenfrage für die EU-Abgeordneten werden!", sind Egger und Schweiger überzeugt, denn: "Europa steht heute mehr denn je am atomaren Scheideweg!"

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

19.07.13 atomstopp: EU-Kommission steckt weiter in atomarer Sackgasse fest
Atomindustrie nur mehr durch Subventionen überlebensfähig!
"Die immer konkreteren Pläne der EU-Kommission, ähnlich wie bei den Erneuerbaren Energien, in Zukunft den Mitgliedstaaten zu erlauben, Atomkraft über Beihilfen zu subventionieren, sind ein Armutszeugnis: Nicht nur für die EU-Kommission, die damit deutlich macht, dass sie in der atomaren Sackgasse feststeckt! Sondern auch für die Atomindustrie insgesamt, die damit mehr als deutlich signalisiert, dass es ihr wirtschaftlich schlecht geht und sie ohne staatliche Unterstützung am Ende ist!", kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich den heute bekannt gewordenen Vorstoß von EU-Wettbewerbskommissar Almunia.

"Weltweit beträgt die Stromproduktion aus Atomkraftwerken nur mehr 10%. Damit ist die Atomstromproduktion auf das Niveau der 80er-Jahre des vorigen Jahrhunderts zurückgegangen. Atomare Ausbaupläne in Großbritannien, Frankreich und Tschechien stehen aus wirtschaftlichen Gründen auf der Kippe und gerade deswegen machen sich nun diese Mitgliedstaaten für nationale Subventionen für Atomkraft stark. Der Niedergang der Atomlobbyisten soll mit Hilfe der EU-Kommission aufgehalten werden!", so Egger und Schweiger weiter.

"Die EU-Kommission macht sich damit zu einem Handlanger der Atomlobbyisten und setzt ihre Atomförderpolitik fort! EURATOM-Kredite für Laufzeitverlängerungen von hochriskanten Atomreaktoren, EURATOM-Forschung für neuartige und noch gefährlichere Atomreaktoren, die mit Plutonium betrieben werden, massivst unterversicherte Atomkraftwerke mit Haftungen im Promillebereich eines potenziellen atomaren Schadens - so schaut das Atomförderprogramm der EU-Kommission aus! Legimitiert durch den EURATOM-Vertrag, der ja in seiner Präambel vorsieht, die Voraussetzungen für den raschen Aufbau einer mächtigen Atomindustrie zu schaffen!", so Egger und Schweiger weiter, die an die EU-Kommission appellieren, dem atomaren Spuk endlich ein Ende zu bereiten und nicht durch Subventionen weitere atomare Gefährdungen in die Welt zu setzen!

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625


[ News drucken ]

26.06.13 atomstopp: EU-Recht hat für Österreicher_innen sakrosankt zu sein! Amen.
Ausstieg Österreichs aus der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM mittels Volksbegehren und Volksbefragung voranzubringen, ist Geschichte
"Dass Österreich Mitglied bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM ist und damit die Österreicher_innen auch finanziell dazu beitragen dürfen, dass an neuartigen Atomreaktoren geforscht wird, ist schwer erträglich. In der laufenden Legislaturperiode hat es 15 (!) parlamentarische Anträge zum Ausstieg Österreichs aus EURATOM gegeben oder zumindest Anträge, die sich für gravierende Änderungen des EURATOM-Vertrags in Richtung Atomausstiegsvertrag starkgemacht haben!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Mit der jetzigen Einigung von SPÖ-ÖVP-Grüne, dass EU-Recht nicht Gegenstand eines Volksbegehrens und einer nachfolgenden Volksbefragung sein dürfen, werden wohl alle Bemühungen in Richtung "Ausstieg Österreichs aus der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM" begraben werden.

"EU-Recht hat für die Österreicher_innen sakrosankt zu sein! Da wird das Volk nicht begehren dürfen! Dass die Grünen willfährig eine Verfassungsmehrheit für das Gesetz in dieser Form beschaffen, erstaunt: Eine Weiterentwicklung - auch und gerade von EU-Recht - mittels einer aktiven Bürger_innenbeteiligung scheint für manche Politiker_innen jenseits ihrer Vorstellungskraft zu liegen. Den Ausstieg Österreichs aus der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM mittels Volksbegehren und Volksbefragung voranzubringen, scheint - auch dank grüner Unterstützung - Geschichte zu sein!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

25.06.13 atomstopp: Wien und Linz unterstützen Forderung nach einer AKW-Haftpflichtversicherung
Rund 12.500 Unterschriften bereits gesammelt
"Wir freuen uns sehr, dass nach dem Gemeinderat der Landeshauptstadt Linz auch der Gemeinderat der Bundeshauptstadt Wien unsere Forderung nach einer europaweit einheitlichen Haftpflichtversicherung für Atomreaktoren in Höhe von mindestens 400 Milliarden Euro unterstützt!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Der Antrag zur Forderung nach einer europaweit einheitlichen AKW-Haftpflichtversicherung wurde in der Landeshauptstadt Linz am 18. April eingebracht, in der Bundeshauptstadt Wien am 24. Juni.

"Wir hoffen, dass sich auch die anderen Landeshauptstädte dem Vorbild von Linz und Wien anschließen und die Forderung nach einer AKW-Haftpflicht unterstützen. Aufgrund der derzeit geltenden internationalen Abkommen, haften die Betreiber von Atomkraftwerken mit weniger als 1% eines Schadens, der bei einem SuperGAU entsteht! 99% hat die Allgemeinheit zu tragen!", so Egger und Schweiger weiter.

Die von atomstopp initiierte Petition an das Europäische Parlament für eine europaweit einheitliche Haftpflichtversicherung für Atomreaktoren kann noch bis Ende Juli unterstützt werden, und zwar unter www.atomstopp.at!

"Bis jetzt wurden rund 12.500 Unterschriften für die Petition gesammelt! Im Herbst werden die Unterschriften dem Petitionenausschuss im Europäischen Parlament übergeben! Es muss endlich Kostenwahrheit und das Verursacherprinzip gelten: Wer den Schaden verursacht, hat dafür zu haften! Eine Bevorzugung der Atomindustrie ist nicht länger hinnehmbar!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger atomstopp +43 680 33 33 625
Roland Egger atomstopp +43 680 23 93 019

[ News drucken ]

21.06.13 atomstopp: Antiatom-Organisationen zeigen grenzüberschreitende Aspekte ihrer Arbeit aus gegebenem Anlass der Landesausstellung Oberösterreich_Südböhmen
Samstag, 22. Juni und Sonntag, 23. Juni in Freistadt, OÖ
Reden Sie mit! Informieren Sie sich! Aus gegebenem Anlass der grenzüberschreitenden Landesausstellung in Südböhmen_Oberösterreich weist die Antiatombewegung auf die offene Baustelle "Atomkraftwerk Temelin" in den oberösterreichisch-südböhmischen Beziehungen hin, auf die sich aus den grenzüberschreitenden Auswirkungen der Atomkraft ergebenden lebensnotwendigen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Dem seit Jahrzehnten regen Austausch, die ständig sich weiterentwickelnde Zusammenarbeit der Antiatom-Organisationen beiderseits der Grenzen, soll Rechnung getragen werden, und zwar:

Mütter gegen Atomgefahr, Freistadt, laden ein:

22. Juni - ab 12 Uhr: Antiatom-Organisationen in Oberösterreich und Südböhmen präsentieren ihre Arbeit und stehen Rede und Antwort auf offene Fragen.

22. Juni - 18 Uhr: Über die Notwendigkeit grenzüberschreitender Zusammenarbeit in der Antiatom-Bewegung - Reden Sie mit: Mathilde Halla (langjährige Obfrau der OÖ überparteilichen Plattform gegen Atomgefahr und Gründerin der Mütter gegen Atomgefahr, Linz), Dana Kuchotva (langjährige Obfrau der Südböhmischen Mütter gegen Atomgefahr), Monika Wittingerova-Machova (derzeitige Obfrau der Südböhmischen Mütter gegen Atomgefahr) und weiteren Antiatom-Aktivist_innen - Moderation: Gabriele Schweiger (Obfrau Mütter gegen Atomgefahr, Freistadt)

23. Juni - 10:30 Uhr - 16 Uhr: Antiatom-Organisationen in Oberösterreich und Südböhmen präsentieren ihre Arbeit und stehen Rede und Antwort auf offene Fragen.

Ort: Salzgasse 20, 4240 Freistadt

Für Verköstigung und Getränke wird gesorgt sein und im Sinne der grenzüberschreitenden Arbeit: Würste, aus beiden Ländern - gesotten im selben Wasser und das passende Bier dazu.

Für weitere Informationen:
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Roland Egger + 43 680 23 93 019

[ News drucken ]

19.06.13 atomstopp: Antiatom-Organisationen zeigen grenzüberschreitende Aspekte ihrer Arbeit aus gegebenem Anlass der Landesausstellung Oberösterreich_Südböhmen
Landesausstellung darf an offener Baustelle "AKW Temelin" nicht vorbeiblicken - Reden Sie mit! Informieren Sie sich!
Aus gegebenem Anlass der grenzüberschreitenden Landesausstellung in Südböhmen_Oberösterreich weist die Antiatombewegung auf die offene Baustelle "Atomkraftwerk Temelin" in den oberösterreichisch-südböhmischen Beziehungen hin, auf die sich aus den grenzüberschreitenden Auswirkungen der Atomkraft ergebenden lebensnotwendigen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Dem seit Jahrzehnten regen Austausch, die ständig sich weiterentwickelnde Zusammenarbeit der Antiatom-Organisationen beiderseits der Grenzen, soll Rechnung getragen werden, und zwar:

Mütter gegen Atomgefahr, Freistadt, laden ein:

22. Juni - ab 12 Uhr: Antiatom-Organisationen in Oberösterreich und Südböhmen präsentieren ihre Arbeit und stehen Rede und Antwort auf offene Fragen.

22. Juni - 18 Uhr: Über die Notwendigkeit grenzüberschreitender Zusammenarbeit in der Antiatom-Bewegung - Reden Sie mit: Mathilde Halla (langjährige Obfrau der OÖ überparteilichen Plattform gegen Atomgefahr und Gründerin der Mütter gegen Atomgefahr, Linz), Dana Kuchotva (langjährige Obfrau der Südböhmischen Mütter gegen Atomgefahr), Monika Wittingerova-Machova (derzeitige Obfrau der Südböhmischen Mütter gegen Atomgefahr) und weiteren Antiatom-Aktivist_innen - Moderation: Gabriele Schweiger (Obfrau Mütter gegen Atomgefahr, Freistadt)

23. Juni - 10:30 Uhr - 16 Uhr: Antiatom-Organisationen in Oberösterreich und Südböhmen präsentieren ihre Arbeit und stehen Rede und Antwort auf offene Fragen.

Ort: Salzgasse 20, 4240 Freistadt

Für Verköstigung und Getränke wird gesorgt sein und im Sinne der grenzüberschreitenden Arbeit: Würste, aus beiden Ländern - gesotten im selben Wasser und das passende Bier dazu.

Für weitere Informationen:
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Roland Egger + 43 680 23 93 019



[ News drucken ]

17.06.13 atomstopp: ÖVP-Vorschlag zur Direkten Demokratie zeigt auf, "was das Volk dürfen darf\"
Volksbefragung zum Ausstieg Österreichs aus EURATOM ausgeschlossen?
"Es ist wirklich absurd, wenn die ÖVP meint, die Zivilgesellschaft solle die Volksbegehren in Form eines Gesetzesvorschlages formulieren und nur dann und wenn 10% der Wahlberechtigten das Volksbegehren unterstützen, dürfe es eine verpflichtende Volksbefragung darüber geben!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich und Initiatoren des EURATOM-Volksbegehrens, die sich damit auch der grundsätzlichen Kritik der Initiative "mehr demokratie!" am ÖVP-Vorschlag anschließen.

"Für die Initiator_innen wird damit eine neue Verfahrenshürde aufgebaut und die Zivilgesellschaft somit klar gegenüber Regierung und Parlament benachteiligt, da diese über entsprechende Formulierungsvorgaben von Gesetzesvorschlägen informiert sind!", so Egger und Schweiger weiter.

Der ÖVP-Vorschlag zeigt auch deutlich auf, "was das Volk dürfen darf", indem Bestimmungen der Bundesverfassung und das Recht der Europäischen Union dezidiert von einer verpflichtenden Volksbefragung ausgenommen werden.

"Konsequenterweise hieße das, dass generell keine Volksbegehren zugelassen werden, die eine Änderung der Bundesverfassung bewirken könnten oder einen Konflikt mit dem Recht der Europäischen Union darstellen würden! Das schließt die Veränderbarkeit und Möglichkeit zur Weiterentwicklung durch Direkte Demokratie, durch Brürger_innenbeteiligung somit völlig aus!", so Egger und Schweiger weiter.

"Und konsequenterweise müsste dann die ÖVP auch gleich alle parlamentarischen Entschließungsanträge, Petitionen und Resolutionen, die in eine solche Richtung gehen, verbieten. Wir werden jedenfalls von der ÖVP eine qualifizierte Stellungnahme einfordern, ob nach ihrem Vorschlag ein Volksbegehren zum Ausstieg Österreichs aus dem EURATOM-Vertrag von einer verpflichtenden Volksbefragung ausgenommen ist. Und wir werden die ÖVP bei der Gelegenheit daran erinnern, dass in der laufenden Gesetzgebungsperiode 15 (!) parlamentarische Anträge zum Ausstieg Österreichs aus dem EURATOM-Vertrag von den Oppositionsparteien eingebracht worden sind!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
[ News drucken ]

13.06.13 atomstopp: Nur zitzerlweise Überprüfung der Aufsichtbehörden?
EU-Kommission knickt vor Atomlobby ein.
"Es ist unfassbar, dass sich die EU-Kommission in ihrem für heute angekündigten Richtlinienentwurf zur Nuklearen Sicherheit mit einer zitzerlweisen Überprüfung der Aufsichtsbehörden zufrieden gibt, anstatt auf jährlichen allumfassenden Sicherheitsüberprüfungen der Atomkraftwerke selber besteht!", kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich den Vorschlag von Energiekommissar Oettinger zu den "neuen" Sicherheitschecks von Atomkraftwerken.

"Bei aller Kritik an den AKW-Stresstests, die nach dem SuperGAU von FUKUSHIMA initiiert worden sind, brachten dieses auch Erstaunliches zutage: Kein einziger Atomreaktor in Europa bekam uneingeschränkt Grünes Licht für den Betrieb! Und das trotz eingeschränktem Prüfumfang der AKW-Stresstest und auch trotz der dauernden Inspektion durch die nationalen Sicherheitsbehörden! Es scheint bei der Sicherheit in Europas Atomkraftwerken wohl einiges faul zu sein!", so Egger und Schweiger weiter, die verlangen, dass jährliche, umfassende und unabhängige Sicherheitsüberprüfungen sämtlicher Atomanlagen durchgeführt werden und bei den geringsten Sicherheitsbedenken sofortige Abschaltungen erfolgen.

"10-jährliche Sicherheitsüberprüfungen der Atomanlagen, wie im jetzt vorliegenden Entwurf vorgeschlagen, sind uns eindeutig zu wenig! Ein dauerndes Überwachungssystem der Atomkraftwerke selber ist das Mindeste, das wir uns angesichts der ebenfalls dauernden Gefahr eines GAU erwarten und von unseren Politiker_innen auch einfordern! Schließlich sind die Politiker_innen uns und unserer Sicherheit verpflichtet und nicht den Wirtschaftsinteressen von Atomkonzernen!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

24.05.13 atomstopp: Auch für den tschechischen Finanzminister ist Temelin-Ausbau unsicher!
Außenminister Schwarzenberg hat bereits seine Bedenken angemeldet.
Tschechische Medien berichten heute über ein Interview des tschechischen Finanzministers Miroslav Kalousek mit der angesehenen Wirtschaftszeitung Hospodarske Noviny (HN) in der er sich unsicher zeigt, was den Ausbau des Atomkraftwerks Temelin betrifft.

Grund für die Verunsicherung beim Finanzminister sind einerseits die Kosten für den Ausbau von Temelin, die höher ausfallen dürften, als angenommen und die niedrigen Strompreise andererseits, womit die Investition in den Ausbau von Temelin schlichtweg unwirtschaftlich ist.

"Mit dem tschechischen Finanzminister Kalousek und dem tschechischen Außenminister Schwarzenberg sind es nun bereits zwei Regierungsmitglieder die sich zurückhaltend zum Ausbau Temelins äußern und den Ausbau der Atomkraft in Tschechien nicht mehr um jeden Preis vorantreiben wollen!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich in einer ersten Reaktion.

"Atomkraft ist ein Auslaufmodell - und auch wirtschaftlich nicht mehr vertretbar. Der Atomstrom ist unnötig, auch in Tschechien: Die Tschechische Republik exportierte im Jahr 2012 17 TWh, somit wird mehr als die gesamte Stromproduktion von derzeit 13 TWh aus Temelin exportiert! Wie angesichts dieser Zahlen der tschechische Premierminister Necas den Ausbau Temelins weiter rechtfertigen will, ist rätselhaft! Energiepolitisch und wirtschaftlich ist der Ausbau jedenfalls Unsinn!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625
Roland Egger +43 680 23 93 019

[ News drucken ]

21.05.13 atomstopp: Für Zuschlag zu Temelin-Ausbau will Tschechien auch günstige F-16 Kampfjets!
Verlustgeschäft Temelin-Ausbau soll kompensiert werden.
"Wie heute tschechische Medien berichten, verhandelt man mit dem amerikanischen Konzern Westinghouse nicht nur über den Ausbau von Temelin, sondern versucht auch im Zuge der Verhandlungen mit der US-Regierung zu "günstigen" Bedingungen für F-16 Kampfjets zu kommen!", berichten Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

"Jedem in der Tschechischen Republik, auch dem bekennenden Atombefürworter und tschechischen Außenminister Schwarzenberg ist klar, dass der Temelin-Ausbau ein Verlustgeschäft wird: der Preis für Strom aus den geplanten Reaktorblöcken 3 und 4 wird doppelt so hoch sein wie derzeit! Und damit eigentlich unverkäuflich, es sei denn, die EU-Kommission erlaubt umfassende Subventionen für die Atomlobby!", so Egger und Schweiger weiter.

"Besonders findige Köpfe könnten in Tschechien argumentieren, dass der Verlust beim Temelin-Ausbau durch "günstigere" F-16 Kampfjets ja gegen verrechnet werden kann! Das zeigt, wie verzweifelt man in der tschechischen Regierung wohl schon sein muss, wenn man Rechtfertigung und finanzielle Begründung für den Ausbau Temelins sucht. Tschechien selbst braucht den Strom aus dem Atomkraftwerk Temelin nicht: Im Jahr 2012 wurden 17 TWh exportiert - bei einer Jahresproduktion in Temelin von rund 13 TWh.", zeigen Egger und Schweiger auf.

"Die ursprünglich spekulierten Gewinnchancen aufgrund des Atomausstieg Deutschlands bröckeln zusehends und um das Prestigeobjekt Temelin doch nicht fallen lassen zu müssen, wird die Verlust-Kompensation in der militärischen Aufrüstung gesucht! Interessant wäre jetzt, ob sich die tschechischen Steuerzahler_innen das wirklich leisten wollen!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625


[ News drucken ]

10.05.13 Österreichische Atomgegner_innen freuen sich über ÖVP-Unterstützung für AKW-Haftpflicht-Petition
Insgesamt bereits jetzt über 10.000 Unterschriften bereits gesammelt - ONLINE-Petition vor zwei Wochen gestartet
"Wir freuen uns sehr, dass nach SPÖ-, FPÖ- und Grünen-Landtagsabgeordneten in Oberösterreich nun auch der ÖVP-Landtagsklub Unterstützung zugesichert und uns Listen mit den Unterschriften von allen oberösterreichischen ÖVP-Landesräten übermittelt hat!", so die Initiatoren der Petition - die Sprecher von atomstopp_oberoesterreich - Gabriele Schweiger und Roland Egger.

Gemeinsam mit den Organisationen Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren, der Salzburger Plattform gegen Atomgefahren, dem Anti Atom Komitee, der Wiener Plattform Atomkraftfrei und weiteren Initiativen ist es gelungen, bereits mehr als 9.000 Unterschriften auf Papier für die Petition zu sammeln. Die Parlamentsklubs von SPÖ, FPÖ, Grünen und BZÖ bewerben außerdem seit rund zwei Wochen die ONLINE Petition auf ihren Internet-Seiten! Rund 1.300 Unterschriften wurden zusätzlich bereits ONLINE gesammelt.

Mit der AKW-Haftpflicht-Petition wird das Europäische Parlament ersucht, an die Europäische Kommission heranzutreten, dass diese einen Vorschlag unterbreitetet, in dem eine Haftpflichtversicherung für jeden Atomreaktor in der EU vorgesehen ist und zwar in der Höhe von mindestens 400 Milliarden Euro!

Die AKW-Haftpflicht-Petition kann noch bis Ende Juli 2013 auch ONLINE auf www.atomstopp.at unterzeichnet werden. Im Herbst wird die Petition an den Petitionenausschuss im Europäischen Parlament übergeben.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger atomstopp +43 680 33 33 625
Roland Egger atomstopp +43 680 23 93 019
Manfred Doppler Anti Atom Komitee + 43 664 450 50 15
Heinz Stockinger Salzburger Plattform gegen Atomgefahren + 43 662 643 567 oder 643 963
Maria Urban, Wiener Plattform Atomkraftfrei +4318659939
Hildegard Breiner Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren + 43 5574 421 54

[ News drucken ]

26.04.13 atomstopp: Petition an Europäisches Parlament zur Atomhaftung: Deutsche, finnische, schwedische, tschechische und österreichische Atomgegner_innen gemeinsam aktiv!
ONLINE Petition unter https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-eine-europaweit-einheitliche-haftpflichtversicherung-fuer-atomreaktoren

Hinweis: Gestern haben bei einer Fotoaktion Nationalrät_innen der SPÖ, ÖVP, FPÖ, GRÜNE und BZÖ die Petition an das Europäische Parlament unterschrieben - Fotos zum kostenlosen Download unter: http://www.atomkraftfrei-leben.at/gallery.php?name=130425_NR_Petition&text=25.+April+2013%3A+Nationalr%E4t_innen+unterzeichnen+die+Petition+an+das+Europ%E4ische+Parlament+&i=0

Anlässlich des heutigen Tschernobyl-Gedenktages geben Atomgegner_innen aus verschiedenen europäischen Ländern bekannt, gemeinsam für die Petition an das Europäische Parlament für eine einheitliche Haftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 400 Milliarden je Atomreaktor Unterschriften aktiv zu mobilisieren!

Unterschriften für die Petition werden bis Ende Juli 2013 gesammelt und im Herbst an den Petitionenausschuss im Europäischen Parlament übergeben.

"Wir sammeln heute Unterschriften für die Petition bei unserem Infostand in Linz (Landstraße/Harrachstraße) - außerdem ist es nun auch möglich die Petition ONLINE unter https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-eine-europaweit-einheitliche-haftpflichtversicherung-fuer-atomreaktoren zu unterstützen!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, die Sprecher von atomstopp_oberoesterreich und Initiatoren der Petition.

In Deutschland wird die Petition von MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e. V. - München beworben, die heute an einem Infostand in München Unterschriften für die Petition sammeln werden.

In Finnland bewerben die Organisationen "Women Against Nuclear Power”,
"Women for Peace” und "No more nuclear power-movement” die Petition, die auch ONLINE unterstützt warden kann:
http://www.adressit.com/euroopan_ydinreaktoreille_yhdenmukainen_vastuuvakuutus

In Schweden unterstützt die Organisation "Folkkampanjen mot Kärnkraft-Kärnvapen (The Swedish Anti-nuclear Movement)" die Petition - ebenfalls ONLINE erreichbar: http://www.skrivunder.com/signatures/en_enhetlig_europeisk_ansvarsforsakring_for_karnkraftsreaktorer/

In Tschechien kann die Petition ONLINE ebenfalls unterschrieben werden: http://www.petice24.com/petice_za_celoevropske_jednotne_povinne_rueni_za_kody_zpsobene

Hintergrund für die Petition ist die eklatante Unterversicherung der Atomreaktoren. Die Haftungen der Betreiber von Atomkraftwerken rangieren zwischen 50 Mio Euro (Slowakei), 91 Millionen Euro (Frankreich), 157 Millionen Euro (Großbritannien), 320 Millionen Euro (Tschechien) und 1.400 Millionen Euro (Schweiz) bzw. 2.500 Millionen Euro (Deutschland).

Die Unterschiede ergeben sich aus der Anwendung der verschiedenen Atomhaftungskonventionen und diversen Protokollen, denen die Staaten beigetreten sind (Pariser Konvention 1960, Wiener Konvention 1963, u.a. Gemeinsames Protokoll (1988)).

Gemeinsam ist allen Konventionen jedoch, dass eine beschränkte Haftung der Betreiber von Atomreaktoren vorgesehen ist, dass nur eine zeitliche begrenzte Haftung gegeben ist und nur der Betreiber der Atomreaktoren, nicht aber die Zulieferer, im Falle eines Atomunfalls haftbar gemacht werden kann.

Den Haftungssummen stehen mögliche Schadenskosten von bis zu 8 Billionen Euro gegenüber. Eine im Feber 2013 veröffentlichte französische Regierungsstudie rechnet mit bis zu 430 Milliarden Euro für einen SuperGAU in Frankreich.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

23.04.13 atomstopp: Parlamentsklubs von SPÖ, FPÖ, GRÜNE und BZÖ unterstützen die Petition an das Europäische Parlament für eine einheitliche Haftpflicht für Atomreaktoren
AVISO und Einladung zur Fotoaktion mit Nationalrät_innen am 25. April - 13:45 Uhr, Wien, Volksgarten gegenüber Parlament
"Als Initiatoren freuen wir uns sehr, dass sich eine breite bundespolitische Allianz gefunden hat, die die Petition an das Europäische Parlament für eine einheitliche Haftpflicht für Atomreaktoren unterstützt!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Die Parlamentsklubs von SPÖ, FPÖ, GRÜNE und BZÖ werden für die Petition auf ihren Internet-Seiten werben.

Zum Auftakt dazu wird es mit den Nationalräten Hannes Weniger (SPÖ), Walter Schopf (SPÖ), Werner Neubauer (FPÖ), Eva Glawischnig (GRÜNE), Christiane Brunner (GRÜNE), Wolfgang Pirklhuber (GRÜNE), Ursula Haubner (BZÖ) und Vertreter_innen von atomstopp_oberoesterreich einen

Fototermin: Donnerstag, 25. April - 13:45 Uhr, Volksgarten gegenüber Parlament

geben.

Die Vertreter_innen der Medien werden dazu herzlich eingeladen.

"Gemeinsam mit anderen Antiatom-Organisationen sammeln wir seit Mitte März Unterschriften für die Petition an das Europäische Parlament. Rund 5.000 Unterschriften liegen mittlerweile auf Papier vor. Die ONLINE-Sammlung von Unterschriften wird zum Tschernobyl-Gedenktag auf www.atomstopp.at gestartet. Bis Ende Juli wird es möglich sein, die Petition ONLINE zu unterstützen und auch auf Papier Unterschriften weiterzusammeln!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

Der Petitionstext:

Petition an das Europäische Parlament: Für eine europaweit einheitliche Haftpflichtversicherung für Atomreaktoren!

Wir, die unterzeichnenden Bürger_innen der Europäischen Union, fordern das Europäische Parlament auf, an die Europäische Kommission heranzutreten, dass diese einen Vorschlag unterbreitet, in dem eine Haftpflichtversicherung für jeden Atomreaktor in der Europäischen Union vorgesehen ist und zwar in der Höhe von mindestens 400 Milliarden Euro je Atomreaktor.

Der Vorschlag soll als Verordnung erfolgen im Sinne eines einheitlichen europäischen Atomhaftungsrechts!

Ziel: Jeder Atomreaktor in der Europäischen Union ist mit einer Haftpflicht von mindestens 400 Milliarden Euro zu versichern! Die Betreiber von Atomreaktoren haben das Risiko einer Nuklearkatastrophe und auch das Risiko durch den "normalen" Betrieb eines Atomreaktors und all seiner Folgen (Transport von radioaktivem Material, Zwischenlagerung und Endlagerung, Risiko der Niedrigstrahlung im sogenannten "Normal"betrieb) zu versichern!

Es muss das Verursacherprinzip gelten: Wer den Schaden verursacht, muss dafür haftbar gemacht werden!

Schäden aus dem Betrieb von Atomreaktoren sind generell von der Umwelthaftung ausgenommen! Die Betreiber von Atomreaktoren haften meist nur bis zu einer vernachlässigbaren Höhe im Vergleich zum Schaden, der bei einem SuperGAU verursacht wird. Außerdem divergieren die jeweiligen Haftungen der Betreiber für Schäden aus einem SuperGAU enorm: in der Slowakei nur bis zu 50 Millionen Euro, in Frankreich nur bis zu 91 Millionen Euro, hingegen in Spanien bis zu 1.400 Millionen Euro und in Deutschland für alle Atomreaktoren gemeinsam mit maximal 2. 500 Millionen Euro. Die Unterschiede ergeben sich aus den verschiedenen Konventionen zur Regelung von Atomhaftungen (Wiener Konvention, Pariser Konvention, diverse Zusatzprotokolle). Eine im Feber 2013 veröffentlichte Studie beziffert die Schäden eines SuperGAUs in Frankreich mit 430 000 Millionen Euro!

Gemeinsam ist jedoch allen Konventionen von Atomhaftungen: reichen die Versicherungssummen im Schadensfall nicht aus und wird der Betreiber nach einer Reaktorkatastrophe zahlungsunfähig, muss die Allgemeinheit für die weiteren Kosten aufkommen. Das widerspricht dem Grundsatz des Verursacherprinzips, der auch für die Betreiber von Atomreaktoren zu gelten hat.


[ News drucken ]

16.04.13 atomstopp: Reges Interesse für AKW-Haftpflicht-Petition an Europäisches Parlament
Ab dem Tschernobyl-Gedenktag auch ONLINE-Unterzeichnung möglich - auch in Tschechien, Schweden, Finnland und Deutschland!
Die von atomstopp zum FUKUSHIMA-Gedenktag initiierte Petition für eine europaweit einheitliche Haftpflichtversicherung für Atomreaktoren stößt auf reges Interesse. Mehr als 4.000 Unterschriften liegen bereits vor.

"Und mit diesen 4.000 Unterschriften als Basis starten wir in Österreich zum TSCHERNOBYL-Gedenktag zusätzlich die ONLINE-Sammlung von Unterschriften. Besonders erfreulich ist auch, dass sich Gruppen in Tschechien, Schweden, Finnland und Deutschland in die Petition einbringen und diese Gruppen ihrerseits Unterschriften sammeln werden!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Die Petition richtet sich an das Europäische Parlament mit dem Ersuchen, die Europäische Kommission aufzufordern einen Gesetzesvorschlag auszuarbeiten, der eine Haftpflichtversicherung für jeden Atomreaktor in der Europäischen Union vorsieht und zwar in der Höhe von mindestens 400 Milliarden Euro pro Atomreaktor.

"Dass Energiekommissar Oettinger bereits angekündigt hat, einen entsprechenden Vorschlag im Herbst 2013 vorlegen zu wollen, freut uns natürlich! Keinesfalls darf aber passieren, dass die Kommission nur einen unambitionierten Vorschlag vorlegt und dem Lobbying der Atomindustrie unterliegt. Die Haftungssumme für jeden einzelnen Atomreaktor in der EU muss sich am potenziellen Schaden orientieren! Wir wollen nicht, dass schlussendlich dann doch wieder die Allgemeinheit für Schäden aufkommen muss und die Atomindustrie mit dem Kommissionsvorschlag einen Freibrief für ihre weitere Umweltgefährdung bekommt!", so Egger und Schweiger abschließend.

Hinweis: Rechtzeitig zum TSCHERNOBYL-Gedenktag werden weitere Informationen zum Fortgang der AKW-Haftpflicht-Petition, zur Einbindung von internationalen Gruppen in die Kampagne und zur Unterstützung durch österreichische Parlamentsfraktionen veröffentlicht.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

08.04.13 Offener Brief von österreichischen und tschechischen Antiatom-Organisationen an den tschechischen Premierminister Nečas
Bedenken zum Temelin-Ausbau in tschechischer Regierung angekommen.
Lieber Herr Premierminister Nečas!

Seit geraumer Zeit schreiben Ihnen die tschechischen und österreichischen Anti-Atom-Organisationen (atomstopp_atomkraftfrei leben! (Linz), Anti Atom Komitee (Freistadt), Bürgerinitiative Umweltschutz - Občanska initiativa pro ochranu životního prostředi (BIU/OIZP) (Budweis), Freistädter Mütter gegen Atomgefahr (Freistadt) und die Südböhmischen Mütter gegen Atomgefahr - Jihočeské matky (Budweis) regelmäßig, um Sie auf Aspekte des geplanten Temelin-Ausbaus aufmerksam zu machen.

Sämtliche Briefe sind auch ONLINE auf der Internet-Seite: http://www.dopisypremierovi.cz/
nachzulesen.

Neben den aus unserer Sicht negativen ökologischen Folgen (Uranabbau, Kinderkrebs in der räumlichen Nähe zu Atomkraftwerken, dem unlösbaren Problem der sicheren Endlager des hochradioaktiven Abfalls auf 1.000.000 Jahre, der eklatanten Unterversicherung der Atomreaktoren) haben wir Ihnen auch die wirtschaftlichen Aspekte des Temelin-Ausbaus nähergebracht und etwa darauf verwiesen, dass eine weitere Investition in die Atomkraft in Tschechien (aber auch in anderen Staaten der Europäischen Union) unter den derzeitigen Marktbedingungen (u.a. sinkende Großhandelspreise, steigendes Angebot an erneuerbarer Energie) wirtschaftlich nicht darstellbar ist.

Das renommierte tschechische Beratungsunternehmen Candole & Partners hat bereits vor mehr als einem Jahr im Zusammenhang mit dem Temelin-Ausbau von einer Casino-Zockerei gesprochen.

Nach den jüngsten Äußerungen von Außenminister Schwarzenberg sehen wir, dass die Bedenken zum Temelin-Ausbau offenbar bei manchen Vertretern in der tschechischen Regierung angekommen sind.

Wir fühlen uns in unserer Kritik am Temelin-Ausbau dadurch natürlich bestärkt und wollen heute neuerlich an Sie appellieren, die Vernunft im Zusammenhang mit dem Temelin-Ausbau walten lassen zu wollen.

Mit besten Grüßen

Roland Egger - Obmann / atomstopp_atomkraftfrei leben!
Manfred Doppler - Sprecher / Anti Atom Komitee
Pavel Vlcek - Obmann / Bürgerinitiative Umweltschutz (Budweis)
Gabriele Schweiger / Obfrau Freistädter Mütter gegen Atomgefahr
Monika Wittingerova-Machova / Obfrau Südböhmische Mütter gegen Atomgefahr (Budweis)

Weitere Informationen:
Roland Egger, atomstopp_atomkraftfrei leben! + 43 680 23 93 019
Manfred Doppler, Anti Atom Komitee +43 664 450 50 15
Pavel Vlček, Občanská iniciativa pro ochranu životního prostředí, +42 0777 006 241
Monika Machová Wittingerová, Jihočeské matky, +42 0603 516 603
Gabriele Schweiger, Freistädter Mütter gegen Atomgefahr +43 680 33 33 625
Pavel Vlček, Občanská iniciativa pro ochranu životního prostředí, +42 0777 006 241

[ News drucken ]

03.04.13 atomstopp: Bundesregierung segnet ab, dass Atomstrom über Pumpspeicherkraftwerke nach Österreich kommt!
Herr Minister Mitterlehner: Pumpverluste sind Atomstromimporte!
"Es ist bezeichnend, dass die Bundesregierung mit der heutigen Regierungsvorlage Atomstromimporte nach Österreich nicht ausschließen will oder ausschließen darf! Zu groß ist offensichtlich der Druck der heimischen Energieversorger auf den Wirtschaftsminister! Völlig inakzeptabel ist aber, wenn Herr Minister Mitterlehner schönschreiberisch von Pumpverlusten redet, die von der Stromkennzeichnung ausgenommen sind! Gerade diese Pumpverluste, rund 25% des Strombedarfs von Pumpspeicherkraftwerken, sind nämlich jene Atomstromimporte, die die Österreicher_innen endlich verbannt wissen wollen!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

"Wir rechnen damit, dass sich die Bundesregierung für diese Regierungsvorlage ein klares NEIN der Opposition einhandelt: Atomstromimporte müssen rigoros ausgeschlossen werden! Und die "Hintertürchen", die sich die Energiewirtschaft offen halten will, müssen endlich geschlossen werden!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

02.04.13 OÖ Atomgegner_innen appellieren an Opposition: Hintertür für Atomstromimporte 100% abdichten!
Pumpspeicherkraftwerke sollen weiter mit Atomstrom betrieben werden!
Große Gefahr für den zugesagten Stopp von Atomstrom-Importen nach Österreich orten die oberösterreichischen Atomgegner_innen: mit einem gekoppelten Abstimmen der Atom-Importfrage mit dem Energieeffizienzgesetz würde auch festgeschrieben, dass Pumpspeicherkraftwerke in Hinkunft 25% ihres Strombedarfs auch aus Atomkraftwerken beziehen dürfen. "Das ist die Hintertür, durch die die Regierung auch weiterhin Atomstrom nach Österreich lassen will! Wir appellieren daher an die Opposition diese Möglichkeit der Atomstromimporte zu 100% abzudichten, indem sie ihre Zustimmung zu diesem Gesetz verweigert!", so Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich und Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

"Betreiber von Pumpspeicherkraftwerken haben gegenüber atomstopp unumwunden zugegeben, dass für den Betrieb der Pumpspeicher der jeweils billigste Strom gekauft wird. Ein freiwilliger Verzicht auf Atomstrom ist bei den Energieversorgern jedoch kein Thema! Wir appellieren dringend an die Vertreter_innen der Opposition, diesem Gesetzespaket keine Mehrheit zu beschaffen! Die Frage des Atomstrom-Imports nach Österreich muss klar und unverwässert Eingang in die Gesetzgebung finden! Und es ist nicht einzusehen, dass österreichische Pumpspeicherkraftwerke auch weiterhin mit Atomstrom betrieben werden!" so die Atomgegner_innen abschließend.

Weiter Hinweise:
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Manfred Doppler +43 664 450 50 15

[ News drucken ]

28.03.13 OÖ Atomgegner warnen: Hintertür für Atomstrom-Importe für Pumpspeicherkraftwerke vor gesetzlicher Verankerung
Opposition darf diesem Energieeffizienzpaket keine Mehrheit beschaffen!
Große Gefahr für den zugesagten Stopp von Atomstrom-Importen nach Österreich orten die oberösterreichischen Atomgegner: mit einer gekoppelten Abstimmen der Atom-Importfrage mit dem Energieeffizienzgesetz würde auch festgeschrieben, dass Pumpspeicherkraftwerke in Hinkunft 25% ihres Strombedarfs auch aus atomaren Quellen beziehen dürfen. \"Das wäre ein defacto-Aushebeln des mühsam erstrittenen Atomstrom-Importverbotsgesetzes!\", so Gabriele Schweiger von atomstopp_oberoesterreich und Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

\"Betreiber von Pumpspeicherkraftwerken haben gegenüber atomstopp unumwunden zugegeben, dass für den Betrieb der Speicher mit Sicherheit der jeweils billigste Strom gekauft wird. Dass gerade die Grundlastenergie aus AKW zu manchen Tageszeiten praktisch zu Schleuderpreisen auf den Markt gelangt, ist bekannt, durch den Gesetzesbeschluss würde diese Stromwäscherei aber in Zukunft sogar gesetzlich abgesichert! Wir appellieren dringend an die Vertreter_innen der Opposition, diesem Gesetzespaket keine Mehrheit zu ermöglichen! Die Frage des Atomstrom-Imports nach Österreich muss klar und unverwässert Eingang in die Gesetzgebung finden - ganz so wie im Vorjahr zugesagt!\" so die Atomgegner abschließend.

Weiter Hinweise:
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625
Manfred Doppler +43 664 450 50 15

[ News drucken ]

22.03.13 atomstopp und Bürgerinitiative Umweltschutz, Budweis: Temelin-Ausbau kein Hit.
Atomkonzern CEZ weltweit erfolglos bei der Suche nach Investitionspartnern
Die heutige Ausgabe der tschechischen Tageszeitung für Energiefragen E15 berichtet vom unsicheren Ausgang des Temelin-Ausbaus und dass es dem Atomkonzern CEZ bis jetzt nicht gelungen sei, einen strategischen Partner für den Ausbau zu finden. Mittlerweile hätten bereits 20 internationale Konzerne eine Beteiligung am Ausbau Temelins abgelehnt.

"Um es ganz vorsichtig zu formulieren: Der Temelin-Ausbau ist wirtschaftlich kein Hit. Die Investition in die Atomkraft rechnet sich nicht! Und das erkennen die internationalen Konzerne und lehnen eine Beteiligung ab! Das sollte für den Atomkonzern CEZ und vor allem für die tschechische Regierung ein Denkanstoß sein!", kommentieren Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich und Pavel Vlcek, Obmann des Budweiser Vereins Bürgerinitiative Umweltschutz.

Das tschechische Beratungsunternehmen Candole & Partners hat bereits Anfang des Jahres 2012 aus wirtschaftlichen Gründen vor dem Temelin-Ausbau gewarnt und die Investition als Casino-Zockerei bezeichnet.

"Der derzeitige Hoffnungsschimmer für den Temelin-Ausbau ruht auf neuen Subventionen für die Atomkraft, die dem EU-Wettbewerbsrecht widersprechen. Mit den nötigen Subventionen für den Temelin-Ausbau schreibt die Atomlobby dann wohl ein weiteres Kapitel in ihrem Märchenbuch über die "billige" Atomkraft!", so Egger und Vlcek abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger atomstopp + 43 680 23 93 019
Pavel Vlcek Bürgerinitiative Umweltschutz Budweis + 42 0777 00 62 41

[ News drucken ]

14.03.13 atomstopp: 1.200 Unterschriften für AKW-Haftpflicht-Petition bereits gesammelt!
Heutiges Plenum in Straßburg - Europäisches Parlament sprach sich für angemessene Atomhaftung aus!
"Die zum FUKUSHIMA-Gedenktag gestartete AKW-Haftpflicht-Petition an das Europäische Parlament findet sehr regen Zuspruch! Innerhalb von wenigen Tagen sind bereits mehr als 1.200 Unterschriften gesammelt worden!", freuen sich die Initiatoren der Petition, Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Mit der Petition an das Europäische Parlament fordern die unterzeichnenden Bürger_innen, von der Europäischen Kommission die Schaffung einer europaweit einheitlichen Haftpflichtversicherung und zwar in Höhe von mindestens 400 Milliarden Euro pro Atomreaktor!

"Wir sind sehr zuversichtlich, dass unsere Petition den Druck für die überfällige AKW-Haftpflicht erhöhen wird: Denn bereits heute wurde im Plenum des Europäischen Parlaments in Straßburg eine Entschließung des Europäischen Parlaments zu Risiko- und Sicherheitsbewertungen von Kernkraftwerken in der Europäischen Union ("Stresstests") und damit verbundenen Tätigkeiten angenommen, in der die Atomhaftung thematisiert wurde!", freuen sich Egger und Schweiger und verweisen auf den entsprechenden Passus im Entschließungsantrag.

Unter Punkt 28 des Entschließungsantrags (2012/2830(RSP)) heißt es:

(Das Europäische Parlament) …
28. begrüßt in diesem Zusammenhang die Absicht der Kommission, Maßnahmen legislativer und nicht-legislativer Art auf dem Gebiet der Versicherung und Haftung im Nuklearbereich vorzuschlagen; erinnert daran, dass die zivile Haftung für Nuklearschäden bereits Gegenstand verschiedener internationaler Übereinkommen (Paris und Wien) ist; vertritt jedoch die Auffassung, dass Betreiber von Kernkraftwerken und Lizenznehmer für Nuklearabfälle umfassende finanzielle Sicherheitsvorkehrungen treffen sollten, damit sie alle Kosten vollständig tragen können, für die sie im Fall von Menschen und der Umwelt durch einen Unfall zugefügten Schäden haftbar sind; fordert die Kommission in diesem Zusammenhang auf, bis Ende 2013 einen Vorschlag zu dieser Frage vorzulegen;

Die Petition an das Europäische Parlament kann noch weiterhin unterstützt werden. Unterschriftenlisten zum Download gibt es unter: www.atomstopp.at

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

13.03.13 atomstopp: EURATOM wieder einmal in Sachen Atomförderung unterwegs!
Bedauerliche Entscheidung, Laufzeiten von ukrainischen Atomkraftwerken zu verlängern!
"Die Entscheidung, dass mit europäischem Steuergeld die ukrainischen Atomkraftwerke aufgerüstet werden und mittels 300 Millionen Euro-Kredit von EURATOM an internationale Sicherheitsstandards herangeführt werden, ist strikt abzulehnen! Wenn ein Betreiber nicht aus eigener finanzieller Kraft seine Atomkraftwerke auf höchstem Sicherheitsniveau betreiben kann, ist die einzige Konsequenz: ABSCHALTEN, und zwar SOFORT!", sind Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich empört.

Zusätzlich zu den gestern bewilligten 300 Millionen Euro der EBRD wird sich nämlich auch EURATOM mit 300 Millionen Euro an der Laufzeitverlängerung der ukrainischen Atomkraftwerke "beteiligen".

"Der Atomförderverein EURATOM wird seinem eigentlichen Zweck mit der Kreditvergabe an die Ukraine wieder einmal mehr als gerecht: Atomkraft fördern um jeden Preis! Einerlei, welche Risiken im laufenden Betrieb herrschen, einerlei, dass es keine Lösung für die Lagerung des hochradioaktiven Abfalls gibt, einerlei, dass die ökonomischen Folgen eines SuperGAUS nicht annähernd versichert sind!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

10.03.13 Atomgegner_innen für einheitliche Haftpflicht für AKW von mindestens 400 Milliarden Euro - Petition bereits von Nationalräten und Landtagsabgeordneten unterstützt!
EU-Industrieausschuss zieht ebenso am gleichen Strang!

Wie bereits angekündigt, findet morgen Montag, 11. März, der offizielle Start für die Petition an das Europäische Parlament mit der Forderung nach einer europaweit einheitlichen Haftpflicht für Atomkraftwerke statt - und das unter besten Vorzeichen, freuen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich: "Genau am FUKUSHIMA-Gedenktag wird auf Anregung des Industrieausschusses im Europaparlament die Forderung nach Umsetzung aller Empfehlungen der EU-Stresstest sowie nach Sicherstellung, dass AKW-Betreiber die Kosten eines Unfalls selber zu decken haben, diskutiert! Beste Voraussetzungen also, dass unsere Petition für eine einheitliche Haftpflicht für Atomkraftwerke auf offene Ohren im EU-Parlament stoßen wird!"

Der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) hatte im Jänner eine dahingehende Resolution verabschiedet. Nach der morgigen Behandlung im Plenum soll am Dienstag darauf die Abstimmung erfolgen. "Wir fordern alle österreichischen Abgeordneten dringend auf, für diese Resolution zu stimmen! Die bis dato völlig unzureichende Deckung möglicher Umweltschäden durch die AKW-Betreiber stellt eine nicht länger hinnehmbare Wettbewerbsverzerrung dar! Gerade FUKUSHIMA hat gezeigt, dass die Bevölkerung neben den menschlichen Tragödien und den verheerenden ökologischen Schäden am Ende auch noch die Kosten selber tragen muss! Der Atomindustrie darf dieses Hasardspiel nicht länger gestattet werden!", so Schweiger und Egger, die am Montag, 11. März von 12:00 - 17:00 Uhr am Linzer Taubenmarkt mit am atomstopp_oberoesterreich-Infostand dabei sein werden.

"Wir begrüßen sehr, dass auch aus der heimischen Politik bereits etliche Signale der Unterstützung gekommen sind und Nationalräte und Landtagsabgeordnete der SPÖ, FPÖ, BZÖ und der Grünen bereits die Petition an das Europäische Parlament unterstützt haben! Wir freuen uns auf alle, die ein Zeichen setzen und mit ihrer Unterschrift die Forderung untermauern wollen! Gern halten wir auch Unterschriftenlisten zum Mitnehmen und Weiterverbreiten bereit!", so Schweiger und Egger abschließend.

Hinweis:
Weitere Unterschriftmöglichkeit am FUKUSHIMA-Gedenktag gibt es in Freistadt, Hauptplatz - 10 Uhr bis 12:30 Uhr beim Anti Atom Komitee und in Wien vor dem Umweltministerium, Stubenring 1, 1010 Wien - 10:30 Uhr - 11:30 Uhr bei der Wiener Plattform Atomkraftfrei - Aktion

Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

[ News drucken ]

08.03.13 atomstopp, Wiener Plattform Atomkraftfrei, Anti Atom Komitee, Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren und Salzburger Plattform gegen Atomgefahren fordern europaweit einheitliche Haftpflicht für Atomreaktoren in Höhe von mindestens 400 Milliarden Euro!
Anlässlich FUKUSHIMA-Gedenktag - Infostände in Linz, Freistadt und Wien - Start einer Petition an Europäisches Parlament!
Am kommenden Montag, 11. März, jährt sich der Mehrfach-SuperGAU von FUKUSHIMA zum zweiten Mal. Die menschlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen sind in ihrem endgültigen Ausmaß nach wie vor völlig unklar. Sicher ist jedoch, dass die japanische Betreiberfirma TEPCO bereits jetzt mehr als 265 Milliarden Euro als Finanzhilfe vom japanischen Steuerzahler erhalten hat. Der gesamte Schaden wird sich auf mehr als 300 Milliarden Euro belaufen - und für den Großteil wird die japanische Bevölkerung selber zahlen müssen …

Passiert in Europa ein SuperGAU ist die Situation nicht anders. Eine im Feber 2013 veröffentlichte Studie beziffert den Schaden eines SuperGAUs in Frankreich mit 430 Milliarden Euro. Der Betreiber der Atomkraftwerke haftet aber nur für ein Tausendstel des Schadens! Grund für die begrenzte Haftung sind die derzeit bestehenden internationalen Nuklearabkommen, die die Atomindustrie schützen anstatt gemäß dem Verursacherprinzip dafür zu sorgen, dass die Betreiberfirmen für den verursachten Schaden zu haften haben.

Die Antiatom-Organisationen atomstopp, Wiener Plattform Atomkraftfrei, Anti Atom Komitee, die Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren und die Salzburger Plattform gegen Atomgefahren fordern eine europaweit einheitliche Haftpflicht und wenden sich dazu mit folgender Petition an das Europäische Parlament:

Wir, die unterzeichnenden Bürger_innen der Europäischen Union fordern das Europäische Parlament auf, an die Europäische Kommission heranzutreten, dass diese einen Vorschlag unterbreitet, in dem eine Haftpflichtversicherung für jeden Atomreaktor in der Europäischen Union vorgesehen ist und zwar in der Höhe von mindestens 400 Milliarden Euro je Atomreaktor!

Zum FUKUSHIMA-Gedenktag wird es an folgenden Orten erstmals die Möglichkeit geben, die Petition an das Europäische Parlament zu unterschreiben:

atomstopp - Linz, Taubenmarkt - 12 Uhr bis 17 Uhr
Anti Atom Komitee - Freistadt, Hauptplatz - 10 Uhr bis 12:30 Uhr
Wiener Plattform Atomkraftfrei - Aktion vor Umweltministerium Stubenring 1, 1010 Wien - 10:30 Uhr - 11:30 Uhr

Weitere Infostände werden folgen. Die gesammelten Unterschriften der Petition werden dem Petitionenausschuss des Europäischen Parlaments zu einem späteren Zeitpunkt übergeben.

Weitere Informationen:
atomstopp - Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
atomstopp - Roland Egger + 43 680 23 93 019
Anti Atom Komitee - Manfred Doppler + 43 664 450 50 15
Wiener Plattform Atomkraftfrei - Maria Urban +43 1 86 59939
Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren - Hildegard Breiner + 43 5574 421 54
Salzburger Plattform gegen Atomgefahren - Heinz Stockinger +43 662 64 35 67

[ News drucken ]

26.02.13 atomstopp: Landeshauptmann Pühringer bei morgiger Regierungskonferenz in Budweis - Temelin-Ausbau zum zentralen Thema machen!
Atomare Energiekonzepte unter demokratischen Verhältnissen zum Scheitern verurteilt
Morgen Mittwoch, 27. Feber, geht die traditionelle Regierungskonferenz zwischen Südböhmen und Oberösterreich über die Bühne. Für die Atomgegner_innen ist klar: die offenen Sicherheitsfragen im AKW Temelin - insbesondere hinsichtlich der Erdbebengefährdung - und die großspurigen Ausbaupläne für weitere Atomreaktoren müssen dabei zentrale Themen sein!

"Wir gehen davon aus, dass Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer beim Zusammentreffen mit seinem Amtskollegen Kreishauptmann Jiri Zimola klar Antiatom-Position beziehen wird: Tschechien hat in Sachen AKW Temelin gerade in den letzten Monaten die gutnachbarschaftlichen Beziehungen auf eine harte Probe gestellt!", erinnern Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

"Dass im grenzüberschreitenden UVP-Verfahren zum Ausbau des Atomkraftwerks Temelin kein verbindlicher Anhörungstermin in Österreich stattgefunden hat und beim einzig stattfindenden offiziellen Hearing in Ceske Budejovice Oberösterreich quasi nur als Zaungast geduldet wurde, ist ein blamables Zeichen für gute Nachbarschaft! Weit mehr als 22.000 schriftliche Einwendungen gegen Temelin wurden ignoriert! Anfang des Jahres gab das tschechische Umweltministerium grünes Licht für den Bau zweier weiterer Atomreaktoren - und das, obwohl bis heute nicht feststeht, welche Reaktoren überhaupt gebaut werden! Solche Vorgehensweisen sind denkbar schlechte Voraussetzungen für eine vertrauensvolle zwischenstaatliche Kooperationsbasis und das muss unmissverständlich zum Ausdruck kommen!", so Schweiger und Egger weiter.

Landeshauptmann Pühringer sollte auch die Doppelbödigkeit zur Sprache bringen, mit der Kreishauptmann Zimola das geplante Endlager auf Südböhmischen Boden ablehnt! "Es zeugt nicht gerade von Glaubwürdigkeit und einem konsequenten Charakter, wenn Herr Zimola einerseits den Ausbau Temelins begrüßt, aber andererseits mit dem produzierten Atommüll nichts zu tun haben will! Das ist völlig absurd und unseriös! Pühringer muss Zimola klar machen: unter demokratischen Verhältnissen ist jedes atomare Energiekonzept zum Scheitern verurteilt, denn die Politik - auch die tschechische! -wird letztendlich nicht um die Verantwortung für die Bevölkerung und somit ihre Wähler_innen herum kommen!", so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Roland Egger + 43 680 23 93 019

[ News drucken ]

25.02.13 atomstopp: EU-Kommission soll umfassende Neuorientierung in der europäischen Energiestrategie ermöglichen!
Klimarettung als letzte Ausrede für untergehende Atomindustrie untauglich!
Anlässlich des morgen in Brüssel beginnenden zweitägigen Symposiums \"Benefits and Limitations of Nuclear Fission Research for a Low Carbon Economy” (1) macht atomstopp auf die derzeitige europäische Energiestrategie aufmerksam:

"Die EU-Kommission setzt bei ihrer Energiestrategie auf die Kernspaltung und führt die Kernspaltung als probates Mittel gegen den Klimawandel ins Treffen! Bei den insgesamt fünf Szenarien (2), die eine Reduktion von 80% der Treibhausgasemission bis zum Jahr 2050 bringen sollen, hält die EU-Kommission gleich drei Szenarien bereit, bei denen Kernenergie als wichtiger Beitrag für die Stromproduktion eingeschlossen wird.", kritisieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich die atomfördernde Position der EU-Kommission.

Es ist völlig absurd, Atomkraft als Klimaretter zu propagieren: Weltweit steuern Atomkraftwerke lediglich rund 2% zum Gesamtenergieverbrauch bei! Die EU-Kommission ignoriert in ihren Szenarien völlig, dass aufgrund der Alterstruktur der Atomreaktoren und der Probleme der Atomindustrie, neue Atomreaktoren zu finanzieren, dieser Anteil weiter abnehmen wird.

"Das letzte Argument der Atomlobby, sich als "Klimaretter" zu positionieren, darf nicht von der EU-Kommission auch noch hochgehalten und gefördert werden. Diese Argumentation ist reiner Selbstzweck, um von der wirtschaftlichen Unselbstständigkeit der Atomindustrie abzulenken! Europa ist zwangsläufig, schon längst auf einem anderen Weg: Atomkraft, die auf die begrenzte Ressource Uran angewiesen ist kann keine glaubhafte Zukunftsperspektive bieten. Zudem entzieht die unlösbare Frage der Atommüllendlagerung der Atomlobby jeden Funken an Glaubwürdigkeit! Wenn sich die Kommission zur Handlangerin dieser
Lobbyisten machen lässt und bereitwillig deren eigennützige Pläne schützt und stützt, vergreift sie sich an der Lebensqualität dieser und vieler zukünftiger Generationen. Wir werden nicht aufhören, die EU-Kommission vor dieser groben Fahrlässigkeit zu warnen und eine umfassende Neuorientierung in der europäischen Energiestrategie einzufordern!", so Egger und Schweiger abschließend.

1) http://www.eesc.europa.eu/?i=portal.en.events-and-activities-symposium-on-nuclear-fission
2) http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2011:0885:FIN:DE:PDF

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

20.02.13 atomstopp: Tschechien und Großbritannien können nur mit EU-wettbewerbswidrigen Subventionen Atomkraft vor dem Niedergang retten
Österreich muss sich auf EU-Ebene JETZT klar gegen Atom-Subventionen stellen - Untätigkeit ist fataler Fehler!
"Das Märchen von der "billigen" Atomkraft wird zur Zeit in Tschechien und Großbritannien umgeschrieben: Beide Länder spekulieren damit, mit garantierten Preisen für Strom aus Atomkraftwerken den eingeleiteten Niedergang der Atomwirtschaft kräftig zu verzögern! Und in beiden Ländern scheint die Atomlobby so einflussreich zu sein, dass man auch EU-wettbewerbswidrige Subventionen in Kauf nimmt und Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof und EU-Vertragsverletzungsgefahren locker ins Auge fasst!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Wegen fallender Strompreise an den internationalen Strombörsen rechnet sich der Neubau von Atomkraftwerken auf absehbare Zeit nicht, weder in Großbritannien noch in Tschechien. Den geschätzten Herstellungskosten von Atomstrom in Höhe von mindestens 70 Euro pro MWh stehen derzeit Erlöse von rund 40 Euro pro MWh gegenüber. Damit ergibt sich ein klares Minus zwischen Herstellungskosten und Verkaufspreis, für das die Bevölkerung in Tschechien oder Großbritannien zahlen wird.

"Wir verfolgen die Bemühungen von Tschechien und Großbritannien mit zunehmendem Missbehagen und wundern uns, dass die österreichische Bundesregierung dem so gelassen gegenüber steht. Es wäre ein fataler Fehler, einfach abzuwarten und zu hoffen, die beiden Atomstaaten kämen mit ihrer Taktik nicht durch. Der oberösterreichische Landtag hat bereits im April 2012 (1) die OÖ Landesregierung ersucht, bei der Bundesregierung Schritte gegen diese Atomsubventionen einzuleiten! Offenbar will man bei der Bundesregierung aber einfach abwarten bis Tschechien und Großbritannien Fakten schaffen und sich dann auf einen jahrelangen Gerichtsstreit hinausreden! Wir fordern die österreichische Bundesregierung JETZT auf, sich klar gegen die drohenden Atom-Subventionen zu stellen: die veraltete und lebensbedrohende Atomtechnologie mit EU-wettbewerbswidrigen Subventionen zu stützen, darf nicht akzeptiert werden!", so Egger und Schweiger abschließend.

(1) http://www2.land-oberoesterreich.gv.at/internetltgbeilagen/Beilage%20605/2012%20-%20Initiativantrag.pdf?id=1138&n=605&j=2012

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

19.02.13 atomstopp fragt sich nach Kuba-Aussage: Welcher Energieversorger importiert den Temelin-Strom für Wien?
Tschechischer Industrieminister deutet an, dass es in Wien dunkel wird, wenn das AKW Temelin abgeschaltet wird
"Nach den Aussagen des tschechischen Industrieministers Martin Kuba zum österreichischen Stromimport aus dem Atomkraftwerk Temelin würden wir uns erwarten, dass die österreichischen Energieversorger laut und deutlich und unmissverständlich klarlegen, dass sie KEINEN Atomstrom aus Temelin in ihren Netzen haben!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

"Einem tschechischen Industrieminister steht eine derartige Flapsigkeit nicht zu! Das Schweigen der österreichischen Energieversorger zu den Aussagen von Kuba würde jedoch nur untermauern, dass etwas faul ist, am oft propagierten Mythos der Atomstromfreiheit Österreichs! Wir erwarten uns jedenfalls klare Worte der Energiewirtschaft!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

[ News drucken ]

11.02.13 atomstopp: EU-Energiekommissar Oettinger kündigt öffentliche Konsultation zu AKW-Haftpflichtversicherung an!
Appell an österreichische Bundesregierung, Chance für Initiativen zu nutzen!
"Es scheint nun tatsächlich Bewegung auch auf EU-Ebene zu geben und ein ernsthafter Vorschlag der Kommission zur Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke in Ausarbeitung zu sein!", freuen sich Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich, die auf ein entsprechendes Schreiben der EU-Kommission an atomstopp verweisen.

In dem Schreiben aus der Generaldirektion Energie der EU-Kommission an atomstopp heißt es wörtlich: "Eine der Konsequenzen des Unfalls im japanischen Kernkraftwerk Fukushima ist es, auch auf europäischer Ebene über die Verfügbarkeit von ausreichenden Mitteln, auch finanzieller Natur, seitens der Kernkraftwerksbetreiber im Falle eines schweren Reaktorunfalls mit Konsequenzen für die Bevölkerung zu diskutieren. Ein entsprechender Vorschlag der Kommission ist in Ausarbeitung. Ich lade Sie daher ein, sich zum passenden Zeitpunkt aktiv an der entsprechenden Konsultation der Öffentlichkeit, die über die Internetseite der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission öffentlich zugänglich ist, zu beteiligen."

"Die Beschwerde von Landesrat Anschober wegen der lächerlich geringen Haftungssumme - der Temelin-Betreiber CEZ haftet nur für 0,28% eines potentiellen Schadens bei einem SuperGAU - und der damit einhergehenden Wettbewerbsverzerrung wird wohl bei der EU-Kommission auf offene Ohren stoßen und dürfte auch im Europäischen Parlament mit Interesse registriert werden! Denn auch der einflussreiche EU-Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie begrüßt Rechtsvorschriften für Versicherung und Haftung im Nuklearbereich!", zeigen Egger und Schweiger auf.

"Wir appellieren an unsere österreichische Bundesregierung, sich überzeugend für europaweit einheitliche und eine dem potenziellen Schadensausmaß angemessene Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke einzusetzen! Der Zeitpunkt für Initiativen scheint jedenfalls jetzt so günstig wie schon lange nicht!", sind Egger und Schweiger überzeugt!

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

01.02.13 atomstopp: Auch der einflussreiche EU-Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie begrüßt Rechtsvorschriften für Versicherung und Haftung im Nuklearbereich
EU-Kommissar Oettinger ist mit Forderung nicht alleine!
"Wir sehen es als absolute Bestärkung in unserem Bemühen um volle Risikoübernahme durch die Betreiber von Atomkraftwerken, dass der einflussreiche EU-Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie in einem jüngst verabschiedeten Entschließungsantrag den Vorstoß für eine angemessene Haftpflicht bei Atomkraftwerken unterstützt und "die Absicht der Kommission begrüßt, Rechtsvorschriften auf dem Gebiet der Versicherung und Haftung im Nuklearbereich vorzuschlagen!" (1), freuen sich Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Als Konsequenz der AKW-Stresstests hat EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger im Oktober 2012 angekündigt, dass Vorschläge über Versicherung und Haftung im Nuklearbereich folgen werden (2).

Zur Zeit bestehen für die Atomstromkonzerne nur lächerlich geringe Haftpflichtversicherungen. Der tschechische Atomkonzern CEZ ist nur für 0,28% der potenziellen Schäden eines SuperGAUs in TEMELIN versichert. Die Einführung einer dem Schadensausmaß angemessenen Haftpflichtversicherung wird selbstverständlich den Atomstrom verteuern. Darauf angesprochen meinte EU-Energiekommissar Oettinger nur: \"Mein Auftrag besteht nicht darin, durch Sicherheitsdumping Kernkraftstrom billig zu machen. Die Versicherungspflicht ist begründbar. Schließlich muss jeder Autohalter für sein Fahrzeug auch eine Haftpflicht abschließen, obwohl das die Mobilität verteuert.\" (3)

"EU-Energiekommissar Oettinger ist jedenfalls nicht alleine, wenn er von der mächtigen Atomlobby mehr Kostenwahrheit und Risikoübernahme einfordert! FUKUSHIMA und TSCHERNOBYL mahnen und die Betreiber von TEMELIN und MOCHOVCE & Co müssen sich der vollen Haftung für den SuperGAU stellen!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger abschließend.

Fotos zur freien Verwendung - Aktion in Wien vor IAEA: Temelin - wer haftet? Mochovce - wer zahlt? Unter: http://www.atomkraftfrei-leben.at/gallery.php?name=130128_IAEA_Haftung&text=28.+J%E4nner+2013%3A+Temelin+-+Wer+haftet%3F+Mochovce+-+wer+zahlt%3F+&i=0

(1): http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/itre/re/915/915586/915586de.pdf
(2): http://europa.eu/rapid/press-release_IP-12-1051_de.htm?locale=en
(3): http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/oettinger-will-haftpflicht-fuer-akw--64269976.html


Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

[ News drucken ]

30.01.13 atomstopp: Österreich darf sich nicht mit Atomgeschäften schmutzig machen!
Was man im eigenen Land nicht haben will, sollte anderswo auch nicht gebaut werden!
"Es ist aus unserer Sicht völlig unverständlich und unmoralisch, dass sich österreichische Unternehmen in irgendeiner Art und Weise an Atomkraft-Projekten beteiligen: österreichische Unternehmen sollten sich aus dem atomaren Geschäft völlig raushalten! Die Österreicher_innen wollen keine Atomkraft - weder im eigenen Land, noch sonst wo!", sind Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich überzeugt.

Dass die "Geschäfte" mit der Atomkraft aber Konjunktur haben, zeigt die jetzt veröffentlichte Anfragebeantwortung durch Bundesminister Mitterlehner im Vorfeld der heutigen Beratungen im Nationalrat über eine Regierungsvorlage, mit der das Sicherheitskontrollgesetz geändert werden soll. In diesem Sicherheitskontrollgesetz sind bis heute österreichische Atomexport-Geschäfte für "friedliche" Zwecke erlaubt.

"Es ist ein Versagen der österreichischen Politiker_innen, wenn auch weiterhin österreichischen Unternehmern erlaubt wird, an der sogenannten "friedlichen Nutzung" der Atomkraft mitzunaschen! Allen Atomgeschäften - egal ob militärisch oder "friedlich" - ist ganz klar eine Absage zu erteilen! Es muss jeder Art von Bereicherung durch Atomgeschäfte endlich ein Riegel vorgeschoben werden: Was man im eigenen Land aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen nicht bauen darf, hat auch anderswo tabu zu bleiben! Das ist eine Frage der Glaubwürdigkeit Österreichs als Antiatom-Land!", so Egger und Schweiger weiter, die an die Politiker_innen appellieren, sich heute im Nationalrat klar für ein Verbot jedweder Atomgeschäfte unter österreichischer Beteiligung auszusprechen und entsprechende Verhandlungen zu starten!

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

27.01.13 Aviso-atomstopp-Aktion: Atomkonzern CEZ haftet nur für 0,28% des Schadens bei SuperGAU in Temelin.
TSCHERNOBYL - FUKUSHIMA mahnen ...
Fotoaktion morgen Montag, 28. Jänner, vor Eingang Vienna International Centre, Wien, Wagramer Str. 5, 1220 Wien - 14 bis 15 Uhr - Aktivist_innen mit Strahlenschutzanzügen und Schildern: FUKUSHIMA - Wer haftet? TSCHERNOBYL - Wer zahlt? TEMELIN - Wer haftet? MOCHOVCE - Wer zahlt?

Anlässlich des morgen beginnenden dreitägigen IAEA-Expertentreffens "Decommissioning and Remediation after a Nuclear Accident" in Wien macht atomstopp_oberoesterreich auf die lächerlich geringe finanzielle Abdeckung bei Atomunfällen aufmerksam.

"Der TEMELIN-Betreiber CEZ muss laut tschechischem Gesetz lediglich eine Haftpflichtversicherung von rund 80 Millionen Euro abschließen und auch im schlimmsten Fall wird der Konzern nur mit 320 Millionen Euro haften! In Anbetracht der Unsummen, die man aufgrund der Schäden durch TSCHERNOBYL oder FUKUSHIMA errechnet hat, ist das absolut lächerlich! ", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Schätzungen der EU-Kommission und von Versicherungsunternehmen für einen SuperGAU in Europa reichen von 114 Milliarden Euro bis zu 8 300 Milliarden Euro (zitiert in Studie:
Berechnung einer risikoadäquaten Versicherungsprämie zur Deckung der Haftpflichtrisiken, die aus dem Betrieb von Kernkraftwerken resultieren - Eine Studie im Auftrag des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/studien/2011/110511_BEE-Studie_Versicherungsforen_KKW.pdf).

"Wenn man vom "günstigsten" Schadensfall ausgeht und annimmt, dass der SuperGAU in TEMELIN "nur" einen Schaden von 114 Milliarden Euro verursacht und das in Relation setzt mit der Haftung von 320 Millionen Euro durch den Atomkonzern CEZ, sieht man, welchen lächerlichen Bruchteil der Schadensverursacher selber trägt: nämlich nur 0,28%. Den Rest - nämlich 99,72% des Schadens - trägt die Allgemeinheit. Und das gilt auch für einen SuperGAU in MOCHOVCE! Auch wenn es der IAEA als Atomlobby-Agentur schwerfällt, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, angemessene Haftpflichtversicherungen für Atomanlagen zu forcieren! ", so Egger und Schweiger.

"Wir begrüßen es absolut, dass EU-Energiekommissar Oettinger als Folge der AKW-Stresstests angekündigt hat, sich europaweit für eine einheitliche und höhere Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke einzusetzen! In Anbetracht des Ausbaus von TEMELIN und MOCHOVCE muss seine Initiative unverzüglich gestartet werden! Wir erwarten uns auch, dass sich die österreichische Bundesregierung in Brüssel dafür einsetzt!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625


[ News drucken ]

24.01.13 Aviso-atomstopp-Aktion: "TEMELIN - Wer zahlt? MOCHOVCE - Wer haftet? "
Expertentreffen ab Montag, 28. Jänner bei IAEA in Wien - Erfahrungsaustausch zur Schadensbeseitigung nach Atomunfällen - TSCHERNOBYL & FUKUSHIMA mahnen!
Anlässlich des dreitägigen IAEA-Expertentreffens "Decommissioning and Remediation after a Nuclear Accident" in Wien macht atomstopp_oberoesterreich mit einer Aktion auf die völlig lächerliche finanzielle Abdeckung bei Atomunfällen aufmerksam.

Aktionsort: vor Eingang Vienna International Centre, Wagramer Straße 5, 1400 Wien
Aktionszeit: Montag, 28. Jänner 2013, 14 - 15 Uhr

"Der SuperGAU von TSCHERNOBYL hat deutlich gemacht, dass man bei einem Atomunfall von finanziellen Schadensbeträgen im Bereich von hunderten Milliarden Euro ausgehen muss und der SuperGAU auch heute noch - 27 Jahre später - zusätzliche Folgekosten verursacht! Wer etwa, zahlt für die laufenden Ausbesserungsarbeiten am TSCHERNOBYL-Sarkophag? Und wer zahlt für die Aufräumarbeiten in FUKUSHIMA? Wer haftet für die Folgen? Ist eine völlige Wiedergutmachung nach einem Reaktorunfall überhaupt machbar? Der Verlust von Heimat finanziell abgeltbar? Krankheit und Leiden finanziell bewertbar?", fragen sich Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

"TSCHERNOBYL und FUKUSHIMA sind NICHT Geschichte. Mit einem SuperGAU haben sie sich in unser Jetzt und unser Morgen katapultiert. Der Warnung wohl nicht genug: Sowohl TEMELIN als auch MOCHOVCE werden ausgebaut, die atomaren Gefahren für Mitteleuropa in jedem Fall somit erhöht: Die Frage, die dringend beantwortet werden muss: Wer zahlt? Wer haftet bei einem SuperGAU in Atomkraftwerken? Und wie viel sind die Menschen und ihre Lebensräume wert?", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

23.01.13 atomstopp: Konsequente Antiatom-Politik in OÖ als Auftrag für Bundesregierung!
EURATOM-Forschungsprogramm muss dem europaweiten Atomausstieg angepasst werden!
"Wir freuen uns sehr, dass sich der oberösterreichische Landtag in seiner jüngsten Antiatom-Resolution nicht nur ganz klar gegen den Ausbau des Atomkraftwerks Temelin ausspricht, sondern auch von der Bundesregierung verlangt, dass der EURATOM-Vertrag zum Atomausstiegsvertrag gemacht wird!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_obreoesterreich.

Die oberösterreichische Antiatom-Resolution sollte Wissenschaftsminister Töchterle bei den derzeitigen Verhandlungen zum EURATOM-Forschungsprogramm den Rücken stärken. Bis Mitte des Jahres 2013 soll klar sein, in welche Richtung die Atomforschung für die Jahre 2014 bis 2018 laufen wird.

"Derzeit schaut es leider so aus, dass die Atomlobbyisten stärker wären, denn auch beim besten Willen kann man im Vorschlag der EU-Kommission zur Atomforschung keinen Hinweis auf einen europaweiten Atomausstieg erkennen. Im Gegenteil: Für Forschungsarbeiten an "neuartigen" Reaktortypen, steht mit 145 Millionen Euro jährlich ein doppelt so hohes Budget zur Verfügung wie für Strahlenschutz und Kernspaltung gemeinsam!", so Egger und Schweiger weiter.

"Es soll zukünftig aber nicht an "neuartigen" Reaktortypen geforscht werden: Die EURATOM-Forschung sollte sich ausschließlich mit der Abwrackung der Atomkraftwerke und der Endlagerung der hochradioaktiven Abfälle auseinandersetzen - beides sind Jahrhundertaufgaben, die noch Generationen nach uns beschäftigen werden! Je früher Europa aus der Atomkraft aussteigt, umso besser für alle!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

[ News drucken ]

21.01.13 atomstopp zu Temelin-Ausbau: Tschechische Atomlobbyisten müssen volle Haftung für Atomunfall übernehmen!
Atomkonzern CEZ haftet nur mit 8 Milliarden Kronen - PKW der Temelin-Mitarbeiter_innen sind besser versichert!
"Nachdem das tschechische Umweltministerium grünes Licht für den Ausbau Temelins gegeben hat, ist es höchst an der Zeit, dass den tschechischen Atomlobbyisten klar gemacht wird, dass sie die volle Haftung für einen Atomunfall zu übernehmen haben! Es ist nicht akzeptabel, dass der Atomkonzern CEZ nur mit 8 Milliarden Kronen haftet, also mit maximal 320 Millionen Euro!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Spätestens seit dem Mehrfach-SuperGAU von FUKUSHIMA sollte auch den Atomlobbyisten in Tschechien klar sein, dass bei einem Atomunfall mit Schäden von mehreren hundert Milliarden Euro zu rechnen ist!

Zwtl.: Autos auf dem Parkplatz vor dem AKW Temelin sind besser versichert als das Atomkraftwerk selbst

Es ist an Absurdität nicht zu übertreffen: Die Autos auf dem Parkplatz vor dem AKW Temelin sind jedenfalls besser haftpflichtversichert als das Atomkraftwerk selbst. Eine Standardhaftpflichtversicherung für PKW in Tschechien umfasst üblicherweise 35 Millionen Kronen, kann jedoch auch auf 100 Millionen Kronen angehoben werden. Geht man von 100 PKW aus, die von den Temelin-Mitarbeiter_innen auf dem Parkplatz abgestellt werden, sind diese insgesamt mit bis zu 10 Milliarden Kronen versichert!

"Wer glühend für den Ausbau der Atomkraft ist, für den soll auch die volle Haftung für den Atomunfall selbstverständlich sein! Wir begrüßen es sehr, dass EU-Energiekommissar Oettinger als Konsequenz der AKW-Stresstest angekündigt hat, den Haftungsrahmen für die Atomkonzerne bedeutend anheben zu wollen! Damit werden auch die Versicherungsprämien steigen und ebenso der Strompreis! Es ist nur recht und billig, wenn Atomkonzerne die Kosten für ihren Irrsinn selber tragen müssen und nicht auf die Allgemeinheit abgewälzt wird!", so Egger und Schweiger abschließend.


Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]

18.01.13 atomstopp: Tschechische Atomlobbyisten geben grünes Licht für atomaren Rückschritt!
Erschreckend: Denn sie wissen nicht, was sie in Temelin bauen werden!
atomstopp: Tschechische Atomlobbyisten geben grünes Licht für atomaren Rückschritt!
Utl.: Erschreckend: Denn sie wissen nicht, was sie in Temelin bauen werden!

"Die Entscheidung des tschechischen Umweltministeriums, dem Temelin-Ausbau zuzustimmen und damit grünes Licht zu geben für einen Rückschritt in die atomare Vergangenheit, ist bedauerlich und erschreckend zugleich. Die Entscheidung des tschechischen Umweltministeriums wird nämlich zu einem Zeitpunkt getroffen, zu dem überhaupt nicht klar ist, was in Temelin gebaut werden soll!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich in einer ersten Reaktion.

"Mit dem heutigen Tag hat der Temelin-Betreiber den Persilschein für den Ausbau Temelins in der Tasche. Und er hat den Persilschein in der Tasche, einen weiteren Beitrag für die atomare Gefährdung Mitteleuropas leisten zu dürfen! Die tschechischen Atomlobbyisten scheinen sich vorerst durchgesetzt zu haben! Ob der Ausbau Temelins jedoch wirtschaftlich tragbar ist, steht auf einem anderen Papier. Renommierte tschechische Beratungsunternehmen warnen im Zusammenhang mit dem Temelin-Ausbau, weil er einer Casino-Zockerei gleichkomme! Atomlobbyisten scheinen damit aber kein Problem zu haben, spielen sie ja auch sonst schon mit dem Leben der Bevölkerung!", so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

[ News drucken ]



 

Die neue atomstopp oberoesterreich Android App ist da!
Jetzt downloaden und den Europaweiten Atomausstieg unterstützen!

Get it on Google Play



DANKE an alle 4.109 Unterstützer_innen, die auf der ONLINE-Petition gegen das tschechische Energiekonzept 2013 unterschrieben haben!
Die Unterschriften werden an das tschechische Ministerium für Industrie und Handel weitergeleitet.

Eine gute Nachricht noch: Erst im 2. Quartal 2015 wird entschieden, ob das AKW Temelin ausgebaut wird. Ohne massive Subventionen rentiert sich Atomkraft nicht mehr! Ob die EU-Kommission diesen Subventionen allerdings zustimmen wird, ist völlig offen.



100 gute Gründe gegen Atomkraft
Vereinszeitung Jahresrückblick
Admin-Bereich Impressum