Keine Unterstützung der Atomindustrie über Atomstrom! Achtung vor Produktsplitting!
Ein wesentlicher Aspekt für "atomkraftfrei_leben!" ist natürlich auch, selber keinen Atomstrom zu verwenden.
Die meisten Energieversorger bringen derzeit immer noch zwischen 4% und 27% Atomstrom in die Haushalte.
Andererseits gibt es ausgewiesene Energieversorger, die keinen Atomstrom in ihren Netzen führen.
Ein Wechsel zu solchen Energieversorgern ist leicht möglich.
oekostromAG und Alpen-Adria-Energie AG
Die oekostromAG und die Alpen-Adria-Energie AG sind die ersten Adressen, wenn es um sauberen Strom geht.
Die Kundenliste der beiden Energieversorger liest sich wie das WHO-IS-WHO der Umweltschutzszene.
Mehr an Werbung ist deshalb auch gar nicht nötig.
- Der Wechsel des Energieversorgers ist denkbar einfach:
- Faxen oder schicken Sie Ihre Jahresstromrechnung an den neuen Energieversorger,
mit der Bitte um ein unverbindliches Angebot - damit Sie sich auch kostenseitig sicher sind.
- Angebote vergleichen - bei Interesse Antragsformular ausfüllen und abschicken.
- Fertig.
Es dürfen Ihnen vom bisherigen Energieversorger keine Kosten in Rechnung gestellt werden.
Auch sonst bleibt alles beim Alten - nur der Strom, der ist nun sauber!
oekostromAG
Mariahilferstr. 89
1060 Wien
www.oekostrom.at
office@oekostrom.at
Tel: 01 - 961 05 61
Fax: 01 - 961 05 61 - 25
Alpen-Adria Naturstrom Vertriebs GmbH
Kötschach 66
9640 Kötschach-Mauthen
www.aae.at
info@aae.at
Tel: 04715 - 222
Fax: 04715 - 222 53
Weiteres Informationsmaterial (zum Beispiel von Gemeinden, die bereits auf sauberen Strom umgestiegen sind)
kann Ihnen auf Wunsch gerne zugesandt werden.
Produktsplitting: 100% Wasserkraft für alle! Garantiert Regionalstrom!
Manche Energieversorger machen es sich sehr leicht und teilen (engl.: splitting) ihr Strom-Gesamtangebot einfach auf:
Derjenige, der keinen Atomstrom haben will, kann "100% Wasserkraft!" haben oder "Garantiert Regionalstrom".
Dass die übrigen Kunden, dafür anteilsmäßig mehr Atomstrom bekommen - bei manchen sogar doppelt soviel! wird gerne verschwiegen.
Die Umweltdiplome, die an Gemeinden vergeben werden, die auf "100% Wasserkraft!" umsteigen, haben deshalb einen seltsamen Beigeschmack.
Landesenergieversorger in OÖ: Energie AG
Atomstromkonzernen darf keine Tür nach Oberösterreich aufgemacht werden! Wir wollen, dass die Energie AG – als Landesenergieversorger Oberösterreichs - „sauber“ wird und aus dem Atomstromhandel völlig aussteigt! Die Stromkennzeichnung in Österreich erlaubt es den Energieversorgern, ihren Handel mit Atomstrom zu verschleiern. Ideal und wünschenswert: die Energie AG geht eine Selbstverpflichtung ein und steigt aus dem Atomstromhandel aus! Das hätte auch Vorbildwirkung für andere Energieversorger in Österreich und käme dem Anspruch Oberösterreichs als Vorzeige-Anti-Atom-Bundesland einen Schritt näher!
18.05.10
Pumpspeicherkraftwerke in OÖ - Garantien, dass Strom dafür nicht aus Temelin und ISAR 1 kommt?
Offener Brief an Landesrat Rudi Anschober
Sehr geehrter Herr Landesrat!
Nachdem im Jahr 2007 nach einem wohl für Sie ungeahnten Mobilisierungsdruck in letzter Sekunde der Verkauf von Landesanteilen an der Energie AG gestoppt wurde, gab es an atomstopp_oberoesterreich die Zusage, dass die Energie AG ihren Atomstromanteil auf NULL Prozent reduzieren wird und dass der Miteigentümer der Energie AG, seit dem Jahr 2008 die TIWAG (Tiroler Wasserkraft AG), aus den Verträgen mit E.ON aussteigen und damit keine jährlichen Zahlungen in Höhe von 5 Millionen Euro zur Beschaffung und Entsorgung von abgebrannten Brennstäben aus bayerischen Atomkraftwerken leisten wird.
Gerade diese Verbindung der TIWAG zu E.ON und deren Beteiligung an den bayerischen Atomkraftwerken ISAR 1, ISAR II, Gundremmingen, Grafenrheinfeld und das nun aufgeflammte Interesse der Energie AG an der Errichtung von Pumpspeicherkraftwerken lässt uns stutzig werden und wirft eine Reihe von Fragen auf.
Liest man die aktuelle Presse, wird oft der Eindruck erweckt, bei Pumpspeicherkraftwerken würde es sich um eine Energie"quelle", wie bei Sonnenenergie, Windenergie oder Wasserkraft handeln.
1. Wie ist Ihre generelle Einstellung zu Pumpspeicherkraftwerken? Und teilen Sie die Ablehnung
der Pumpspeicherung mit den Tiroler Grünen?
Zum Füllen der Speicherseen der Pumpspeicherkraftwerke wird Energie benötigt, und zwar mehr Energie als beim Ablassen der Speicherseen erzeugt werden kann. Man kann also durchaus von einer Energievernichtung im Zusammenhang mit Pumpspeicherkraftwerken sprechen.
2. Können Sie abschätzen, wie groß die jährliche Energievernichtung bei den von der Energie AG geplanten Pumpspeicherkraftwerken sein wird? Wie viele Haushalte könnten mit dem Strom versorgt werden, der in den von der Energie AG geplanten Pumpspeicherkraftwerken vernichtet wird?
Pumpspeicherkraftwerke sind bei der TIWAG, der Tiroler Wasserkraft AG, auch deswegen so beliebt, weil sie finanziell sehr lukrativ sind. "Billiger" Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken wird genutzt, um die Speicherseen der Pumpspeicherkraftwerke zu füllen. Der erzeugte Strom wird als teurer Spitzenstrom - oftmals sogar als saubere Wasserkraft - verkauft.
3. Können Sie als Landesrat für Energie dafür garantieren - und vor allem: wie können Sie dafür garantieren? -, dass die Pumpspeicherkraftwerke nicht mit Strom aus jenen Atomkraftwerken betrieben werden, gegen die sich das Land Oberösterreich geradezu legendär wehrt? Stellen Sie sich vor: Strom aus ISAR 1, Strom aus Temelin wird zum Füllen der oberösterreichischen Pumpspeicherkraftwerke verwendet!
Gerne erwarten wir dazu Ihre geschätzte Antwort.
Mit besten Grüßen
Roland Egger
Gabriele Schweiger
Sprecher von atomstopp_oberoesterreich
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04.12.09
atomstopp: Steht OÖ Antiatompolitik auf tönernen Füßen?
ENERGIE AG - Tochter ENAMO GmbH mit 26,99% Atomstrom!
Im Zuge der Diskussionen rund um den Börsegang der ENERGIE AG wurde den oberösterreichischen Atomgegner_innen - auf Betreiben von atomstopp_oberoesterreich - zugesichert, dass die ENERGIE AG ihren Atomstromanteil auf NULL reduzieren wird.
Gespräche mit Landesrat Anschober und Generaldirektor Windtner endeten schließlich in der Zusage der ENERGIE AG, die politische Ansage umzusetzen, was auch wie sich entsprechend den Informationen auf der Internet-Seite der e-control (www.e-control.at) ablesen lässt - auch passiert ist.
"Leider haben wir Landesrat Anschober aber bereits im Oktober neuerlich mit der Frage konfrontieren müssen, wie die ENERGIE AG es geschafft hat, ihren Atomstromanteil auf NULL zu reduzieren und wie der Zusammenhang zwischen der gemeinsamen Vertriebstochter der ENERGIE AG und der LINZ STROM GmbH - der ENAMO GmbH - zu sehen ist, die sage und schreibe 26,99% Atomstrom vertreibt!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.
"Wir haben den Landesrat gebeten, die Konstellation mit der Vertriebstochter der ENERGIE AG und der LINZ STROM GmbH noch einmal aufzurollen und kritisch und konsequent auf Glaubwürdigkeit zu überprüfen. Aus unserer Sicht wäre es inakzeptabel, wenn die ENERGIE AG ihre Zusage, den Atomstromanteil auf NULL zu reduzieren, über ihre Vertriebstochter ENAMO GmbH kompensieren würde und damit dem Beispiel der Salzburg AG folgt, die ihren umweltbewussten Kundinnen und Kunden sauberen Strom - ohne Atomkraft - verkauft und über ihr Vertriebstochter switch den Atomstrom versucht, an die Frau/an dem Mann zu bringen.", so Egger und Schweiger weiter.
Widerstand gegen Temelin, Mochovce & Co - bei gleichzeitigem Import von Atomstrom!
"Sich auf der einen Seite gegen die Errichtung von Atomkraftwerken auf allen erdenklichen Ebenen zu wehren, auf der anderen Seite aber mit Atomstrom zu handeln, ist für uns als Atomgegner_innen unhaltbar. Und die oberösterreichische Politik - allen voran der oberösterreichische Energielandesrat - sollte klar Stellung beziehen und diesen Praktiken unter Einsatz all seiner Möglichkeiten aktiv entgegen treten. Leider hat Landesrat Anschober bis dato auf unsere Aufforderung, den Geschäftspraktiken der ENERGIE AG nachzugehen, nicht reagiert.", so Egger und Schweiger weiter.
"Auch wenn die Geschäftspraktiken der ENERGIE AG juristisch möglicherweise sauber aussieht, so wäre sie doch moralisch für ein Land wie Oberösterreich - das sich die Antiatomoffensive auf ihre Fahnen geheftet hat - nicht tragbar. Im Sinne einer konsequenten und auch in Tschechien, der Slowakei, Deutschland glaubwürdig vertretbaren Antiatomhaltung, sollten schleunigst in Oberösterreich selber die Hausaufgaben erledigt werden - ansonsten steht die Anti-Atom-Politk des Landes Oberösterreich wohl auf ziemlich tönernen Füßen!", so Egger und Schweiger abschließend.
weitere Informationen:
Gabriele Schweiger, atomstopp_oberoesterreich - Tel: 0664 390 77 09
Roland Egger, atomstopp_oberoesterreich - Tel: 0664 421 56 13
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10.12.08
Bundesregierung riskiert gewaltigen Rückschlag für Ökostrom!
Novelle der Verordnung für Systemnutzungtarife verbilligt Atomstrom im Vergleich zu Ökostrom!
"Die Bundesregierung riskiert mit der jetzt geplanten Novelle der Systemnutzungstarifverordnung einen gewaltigen Rückschlag für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und führt ihr eigenes Regierungsprogramm schon nach wenigen Tagen ad absurdum!", so atomstopp_oberoesterreich.
Im Regierungsprogramm bekennt sich die neue Bundesregierung vollmundig zum Ausbau der erneuerbaren Energien, lobt die positiven Beschäftigungseffekte und freut sich über die Spitzenposition Österreichs beim Anteil der erneuerbaren Energieträger.
"Die heimischen Ökostromerzeuger werden mit der Novelle der Systemnutzungstarifverordnung finanziell belastet - nicht aber die ausländischen Atomstromproduzenten, die ihren Atomstrom nach Österreich importieren oder quer durch unser Land leiten!", so atomstopp weiter. "Es wird also wohl in Zukunft für die österreichischen Energieversorger finanziell noch verlockender sein, Atomstrom aus dem Ausland in rauen Mengen nach Österreich zu importieren! Allein der Nettoimport aus der Tschechischen Republik belief sich im Jahr 2007 auf fast 7000 GWh (das entspricht rund 60% der Jahresleistung des Atomkraftwerks Temelin!) und aus Deutschland auf 12000 GWh. Und in beiden Ländern wird mehr als 30% des Stroms in Atomkraftwerken produziert!"
atomstopp appelliert an neuen Wirtschaftsminister!
"Die Novelle der Systemnutzungstarifverordnung muss die ausländischen Stromproduzenten mit berücksichtigen, sollen die jetzt schon bestehenden Kostenvorteile für Atomstrom nicht weiter forciert werden! Der neue Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner - als gebürtiger Oberösterreich gewiss ein engagierter Kämpfer gegen das AKW Temelin - sollte ein besonderes Gespür für die sensible Thematik "Atomstromimporte und Förderung der Atomenergie" haben. Wir erwarten uns, dass die Novelle in der jetzigen Form nicht beschlossen wird!", so atomstopp abschließend.
Weitere Informationen:
Roland Egger +43 664 421 56 13
Gabriele Schweiger + 43 664 390 77 09
www.raus-aus-euratom.at
www.atomstopp.at
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04.12.08
Bundesregierung riskiert gewaltigen Rückschlag für Ökostrom!
Novelle der Verordnung für Systemnutzungtarife verbilligt Atomstrom im Vergleich zu Ökostrom!
Im Regierungsprogramm bekennt sich die neue Bundesregierung vollmundig zum Ausbau der erneuerbaren Energien, lobt die positiven Beschäftigungseffekte und freut sich über die Spitzenposition Österreichs beim Anteil der erneuerbaren Energieträger.
"Die Bundesregierung riskiert mit der jetzt geplanten Novelle der Systemnutzungstarifverordnung einen gewaltigen Rückschlag für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und führt ihr eigenes Regierungsprogramm schon nach wenigen Tagen ad absurdum!", so atomstopp_oberoesterreich.
"Die heimischen Ökostromerzeuger werden mit der Novelle der Systemnutzungstarifverordnung finanziell belastet - nicht aber die ausländischen Atomstromproduzenten, die ihren Atomstrom nach Österreich importieren oder quer durch unser Land leiten!", so atomstopp weiter. "Es wird also wohl in Zukunft für die österreichischen Energieversorger finanziell noch verlockender sein, Atomstrom aus dem Ausland in rauen Mengen nach Österreich zu importieren! Allein der Nettoimport aus der Tschechischen Republik belief sich im Jahr 2007 auf fast 7000 GWh (das entspricht rund 60% der Jahresleistung des Atomkraftwerks Temelin!) und aus Deutschland auf 12000 GWh. Und in beiden Ländern wird mehr als 30% des Stroms in Atomkraftwerken produziert!"
atomstopp appelliert an neuen Wirtschaftsminister!
"Die Novelle der Systemnutzungstarifverordnung muss die ausländischen Stromproduzenten mit berücksichtigen, sollen die jetzt schon bestehenden Kostenvorteile für Atomstrom nicht weiter forciert werden! Der neue Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner - als gebürtiger Oberösterreich gewiss ein engagierter Kämpfer gegen das AKW Temelin - sollte ein besonderes Gespür für die sensible Thematik "Atomstromimporte und Förderung der Atomenergie" haben. Wir erwarten uns, dass die Novelle in der jetzigen Form nicht beschlossen wird!", so atomstopp abschließend.
Weitere Informationen:
Roland Egger +43 664 421 56 13
Gabriele Schweiger + 43 664 390 77 09
www.raus-aus-euratom.at
www.atomstopp.at
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26.08.08
Klares Wort von Landeshauptmann Pühringerzur Reduktion des Atomstromanteils bei der Energie AG fällig!
Utl.: Energie AG-Vertreter wussten bei Treffen mit atomstopp im Mai 2008 nichts von einer politischen Vorgabe, den Atomstromanteil zu reduzieren.
Landeshauptmann Pühringer und Landesrat Anschober haben im Dezember 2007 den Skeptikern des Energie-AG Börsegangs ausrichten lassen, dass die Energie AG im Laufe des Jahres 2008 Maßnahmen setzen werde, um bis Jahresende 2008 den Atomstromanteil im Strommix der Energie AG auf Null zu verringern (siehe OTS 15.12.2007)!
"Nach dem möglicherweise zu befürchtenden Rückzieher der TIWAG hinsichtlich der Atomstromlieferverträge mit einem deutschen Atomstromkonzern, wollen wir unmissverständlich darauf pochen und klarstellen, dass es für atomstopp_oberoesterreich eine Frage der Glaubwürdigkeit der oberösterreichischen Anti-Atom-Politik ist, dass die Energie AG von Atomstrom "sauber" wird!", so die Vertreter von atomstopp_oberoesterreich.
Anzeichen, dass sich möglicherweise die Ankündigung der Reduktion des Atomstromanteils als Luftblase erweisen könnte, gibt es: "Hochrangige Vertreter der Energie AG haben sich jedenfalls im Mai 2008 erstaunt gezeigt, dass es eine politische Vorgabe zur Reduktion des Atomstromanteils für ihr Unternehmen gebe! Ob die Ankündigung, dass die Energie AG den Atomstromanteil reduzieren wird, reine Taktik war oder ein Kommunikationsproblem zwischen Eigentümervertreter (Land OÖ) und dem Vorstand der Energie AG besteht, konnten wir nicht endgültig abklären!", so die Vertreter von atomstopp_oberoesterreich.
"Wir erwarten uns jedenfalls von Landeshauptmann Pühringer und Landesrat Anschober ein ähnlich klares Wort zur Reduktion des Atomstromanteils der Energie AG wie bei den Atomstromlieferverträgen! Dass die Energie AG - als Landesunternehmen - kräftig im Atomstromhandel mitmischt und Profite daraus zieht, dass an Oberösterreichs Grenzen Atomkraftwerke laufen, ist schwer begreiflich und ein Imageproblem für das Vorzeige-Anti-Atom-Land Oberösterreich!", so atomstopp_oberoesterreich abschließend.
Weitere Informationen: Roland Egger + 43 664 421 56 13
Gabriele Schweiger + 43 664 390 77 09
Andreas Reimer + 43 664 132 83 70
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27.04.08
Tödliches Uran für Europas Atomstrom!
Augenzeugenbericht eines Direktbetroffenen aus dem afrikanischen Niger am 29. und 30. April
Fotos unter:
http://www.atomkraftfrei-leben.at/gallery.php
"Die Ärmsten der Armen werden ausgebeutet, damit Europa über "billigen" Atomstrom verfügt! Österreichische Energieversorger importieren Atomstrom - Tendenz steigend! Trotz NEIN der ÖsterreicherInnen zur Nutzung der Atomenergie! Die Atomlobby trommelt für das "saubere" Image der Atomenergie und Staaten und Konzerne missachten Menschenrechte! Schon beim Uranabbau leiden die Menschen! Wir dürfen nicht wegschauen!", so Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich und Michael Schulz, Obmann von Klimabündnis Oberösterreich.
Almoustapha Alhacen, Direktbetroffener der negativen Auswirkungen des Uranabbaus und Angehöriger der Tuareg, berichtet im Rahmen einer Veranstaltungsserie über die dramatischen Folgen des Uranabbaus in seiner Heimat, und zwar
am 29. April - 19:00 Uhr im Landeskulturzentrum Ursulinenhof, Kleiner Saal und
am 30. April - 9:50 Uhr in der Handelsakademie Freistadt, Brauhausstraße 10.
Der afrikanische Staat Niger ist einer der größten Uranproduzenten weltweit. Die negativen Folgen des Uranabbaus für Umwelt und Gesundheit der Menschen sind erschreckend. Europa ist auf den Import von Uran für seine Atomkraftwerke angewiesen. Rund 17% des Urans stammen aus einem der ärmsten Länder der Erde: aus dem Niger. Profit aus dem Uranabbau ziehen vor allem internationale Konzerne. Mehr als 700.000 Menschen leiden unter den negativen Folgen. Das Trinkwasser ist radioaktiv verseucht. Radioaktive Schutthalden sind nicht gekennzeichnet, nicht abgezäunt und nicht gegen Verwehung radioaktiver Stäube geschützt.
Die beiden Veranstaltungen in Oberösterreich finden in Zusammenarbeit mit GLOBAL 2000, Klimabündnis Österreich, Gesellschaft für bedrohte Völker und atomstopp_oberoesterreich statt und werden aus Mitteln der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, des Landes OÖ und der Stadt Linz gefördert.
Weitere Informationen:
Roland Egger atomstopp_oberoesterreich +43 664 421 56 13
Michael Schulz Klimabündnis Oberösterreich + 43 676 45 50 946
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23.04.08
Atomstrom verseucht heimische Stromnetze!
Energieversorger und Politik müssen Anti-Atom-Einstellung der Bevölkerung respektieren!
Fotos von Aktion unter: www.atomkraftfrei-leben.at/gallery.php
Anlässlich des 22. Jahrestages des Reaktorunfalls in Tschernobyl machen Umweltorganisationen auf die zunehmende "Atomstromverseuchung" der heimischen Stromnetze bei gleichzeitig weitgehend untätiger Energiepolitik aufmerksam. "Seit Jahren steigen die Atomstromimporte nach Österreich, steigen die Atomstromtransite durch Österreich, machen die heimischen Energieversorger lukrative Geschäfte mit dem Atomstromhandel!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich. "Österreich leistet dieser Entwicklung mit dem Bau neuer Leitungen noch Vorschub und verabsäumt es im eigenen Haus, seine Aufgaben zu machen und den Verbrauch zu senken, so Wolfgang Rehm, Sprecher der Umweltorganisation VIRUS.
"Wir fordern die österreichischen Energieversorger auf, aus dem Atomstromhandel auszusteigen! Die Politik darf den Atomstromtransiten durch Österreich keinen weiteren Vorschub leisten, wenn sie nicht den letzten Rest an glaubwürdiger Anti-Atom-Politik verspielen will!", so die Umweltschützer unisono.
Zwtl.: Österreichs Energieversorger verkaufen sich willig an Atomstromkonzerne
Österreichs Energieversorger verkaufen sich willig an Atomstromkonzerne. Der deutsche Atomstromkonzern RWE hält 49% an der Kärntner KELAG, der französische Atomstromkonzern EdF 25% an der steirischen STEWEAG/Steg. "Der Einstieg von Atomstromkonzernen in Oberösterreich durch die Teilprivatisierung der Energie AG wurde in letzter Sekunde verhindert!", so Egger weiter.
Zwtl.: Österreicher wollen keinen Atomstrom!
Obwohl Umfragen zeigen, dass sich 9 von 10 ÖsterreicherInnen für einen Stopp von Atomstromimporten aussprechen. "Aber anstatt nachhaltig aus dem Atomstromhandel auszusteigen, betreiben die Energieversorger Etikettenschwindel und teilen einfach ihr Stromangebot in "grüne" Stromprodukte (wie Garantiert Regionalstrom, 100% Wasserkraft!, etc.) und in Produkte mit dementsprechend höherem Atomstromanteil. Bei den KundInnen wird damit mit einem scheinbar unbedenklichen und sauberen Image geworben.", kritisiert Schweiger.
Zwtl.: Neue 380 kV-Leitungen für noch mehr Atomstromtransite durch Österreich!
Die 380 kV-Leitungen durch Salzburg und Oberösterreich sowie das Burgenland und die Steiermark stossen auf massive Ablehnung bei der betroffenen Bevölkerung. "Die Steiermarkleitung wurde genehmigt, ohne die Verbundgesellschaft zu Investitionen in Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion zu zwingen. Dass gerade diese Leitung dem Transit in das Rekordimportland Italien dient, ist evident, auf ihr kann bis zum 17-fachen des steirischen Stromverbrauches transportiert werden. Noch klarer ist dies bei Plänen, in Niederösterreich neue Höchstspannungsleitungen zu den AKW in der Tschechischen Republik bzw. der Slowakischen Republik zu errichten", so Rehm. Die "Stupava Leitung" wurde bereits in den 1990er Jahren zur Bewilligung eingereicht, dann aber wegen dem AKW Mochovce fallengelassen, bis genügend Gras über die Sache gewachsen ist und nun die italienische ENEL in Mochovce neu ausbauen will.
Mit neuen 380-kV Schleusen soll nicht einer Atomkraftwerkstechnologie weiterer Vorschub geleistet werden, die weder ein ausreichendes Sicherheitsniveau aufweist, noch genügend Potenzial hat, einen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel zu leisten," so Rehm , Schweiger und Egger abschließend.
Rückfragehinweis:
Wolfgang Rehm 0699 124 199 13
Roland Egger 0664 421 56 13
Gabriele Schweiger 0664 390 77 09
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07.02.08
Kein Mochovce-Atomstrom durch Österreich! Nein zu 380 kV-Leitung in der Oststeiermark!
Atomares Risiko wird Wirtschaftsinteressen beinhart untergrordnet!
"Es ist ein Armutszeugnis für die österreichische Anti-Atom-Politik: das atomare Risiko durch den Ausbau des slowakischen Atomkraftwerks Mochovce wird Wirtschaftsinteressen beinhart untergeordnet! Die 100%-Tochter einer österreichischen Bank finanziert den Ausbau von Mochovce - und die Verbund AG wird letztlich an der Durchleitung des Mochovce-Atomstroms kräftig verdienen!", so die Vertreter von atomstopp_oberoesterreich zu den Ausbauplänen des AKW Mochovce.
Der italienische Stromkonzern ENEL hat 2006 zwei Drittel der Slowakischen Elektrizitätswerke (SE) übernommen und unmittelbar danach angekündigt, das AKW Mochovce um zwei weitere Atomblöcke ausbauen zu wollen. 2008 soll mit dem Ausbau von Mochovce begonnen werden.
Zwtl.: Atomstromautobahn durch die Oststeiermark - Millionen EURO Einnahmen für die Verbund AG?
"Durch den Bau der 380 kV-Leitung durch die Oststeiermark stellt Österreich die Atomstromautobahn für den Mochovce-Atomstrom nach Italien bereit und der Ausbau des AKW Mochovce wird für den italienischen Mehrheitseigentümer ENEL zusätzlich interessant - ganz abgesehen von den Millionen EURO Einnahmen für die Verbund AG, die die 380 kV-Leitung bauen will - auch gegen den massiven Widerstand von Bürgerinitiativen in der Steiermark!", so atomstopp weiter.
"Wir unterstützen die Bürgerinitiativen im Kampf gegen die Mochovce-Atomstromautobahn und werden das auch in Zukunft tun! Der Atomindustrie muss klar sein, dass der Versuch Atomstrom durch Österreich zu leiten, unweigerlich zu härtesten Protestmaßnahmen führen wird. Die Antiatombewegung ist in Österreich bestens verankert! Ein Anlassfall wie der gegenständliche könnte auf empfindliche Weise klar stellen, wie weit Aktivismus gehen kann. Wir werden es nicht hinnehmen, dass das atomare Risiko den Wirtschaftsinteressen der verschiedenen Lobbys untergeordnet wird!", so atomstopp abschließend
Weitere Informationen: Roland Egger + 43 664 421 56 13
Gabriele Schweiger + 43 664 390 77 09
Andreas Reimer + 43 664 132 83 70
Christine Wurm + 43 664 564 26 64
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23.01.08
Keine Chance für Atomenergie im Windschatten des Klimaschutzpakets!
Österreich muss Förderung der Atomenergie über EURATOM einstellen und in Förderung fü Ökostromanlagen umlenken!
"Wenn die EU-Kommission heute in Brüssel wie vorgesehen ihr Klimaschutzpaket präsentiert, ist zu befürchten, dass dadurch die Atomenergie im Windschatten des Klimaschutzpaketes neuen Auftrieb bekommen soll!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.
"Ein beherztes und mutiges Engagement der Politik in Österreich wird deshalb dringend nötig sein: Lippenbekenntnisse zum Klimaschutz - und gleichzeitig miserable finanzielle Dotierung von Ökostromanlagen - und Lippenbekenntnisse gegen den Ausbau von grenznahen Atomanlagen - bei gleichzeitiger Förderung der europäischer Atomindustrie über österreichische Steuergelder und der Mitgliedschaft im EURATOM-Vertrag sind jedenfalls keine taugliche Antwort auf die europäischen Entwicklungen!", so Egger und Schweiger weiter.
Zwtl: EU-Kommission macht keinen Hehl: Sie ist für Atomenergie!
"Das Argument der Klimarettung durch die Atomenergie wird von Politikern quer durch Europa strapaziert und auch die EU-Kommission macht keinen Hehl mehr: Sie ist für die Atomenergie und lässt keine Gelegenheit aus, um für die Atomenergie zu werben: sei es EU-Energiekommissar Piebalgs, der bei einer Gedenkveranstaltung für die frühere EU-Energiekommissarin Loyola de Palacio Anfang Oktober 2007, "Mut fordert, das Thema der Atomenergie zu diskutieren", oder die EU-Wettbewerbskommissarin Kroes, die beim gleichen Anlass meinte, sie sei "vollständig für Atomenergie". Ebenso wird der Präsident der EU-Kommission Barroso nicht müde, zum x-ten Male zu wiederholen "die EU könne die nukleare Option nicht ignorieren", wenn sie ihre Klimaziele erfüllen wolle
Zwtl: Europäer sind gegen Atomenergie!
Ganz anders sehen das aber die Bürger: Auch wenn 90% der Europäer über die Auswirkungen des Klimawandels (laut Umfrage der EU-Kommission vom Feber 2007) besorgt sind, ist für eine große Mehrheit der Befragten ein Ausbau der Atomenergie keine zielführende Maßnahme gegen den Klimawandel. 61% sind der Ansicht, der Anteil der Atomkraft in der EU solle aufgrund der Gefahr von Unfällen und des ungelösten Abfallproblems zurückgehen. Selbst in Frankreich - das zu fast 80% seine Elektrizität aus Atomkraftwerken bezieht - will eine Mehrheit von 59% eine Reduktion des Anteils an Atomenergie. Das Ergebnis unterstreicht eine Umfrage der EU-Kommission aus dem Jahr 2006. Nur 20% der Europäer sind vorbehaltlos für die Nutzung der Atomenergie, 37% sind dagegen. In sieben Staaten der EU ist eine absolute Mehrheit der Bevölkerung gegen die Nutzung der Atomenergie.
Zwtl: Österreichische Fördermittel für Atomenergie inakzeptabel und die geringe Förderung von Ökostromanlagen blamabel!
"Österreich ist Mitglied bei EURATOM - und das kostet den österreichischen Steuerzahler jährlich 40 Millionen EURO, die in die Förderung der europäischen Atomindustrie fließen! Dass Ökostromanlagen in Österreich aber laut Gesetzesentwurf zur Ökostromgesetznovelle lediglich mit 21 Millionen EURO gefördert werden sollen, zeigt eine völlig verfehlte Energiepolitik der derzeitigen Bundesregierung und ist ein Armutszeugnis für ein Anti-Atom-Vorreiterland wie Österreich!", so Egger und Schweiger weiter.
Die Österreicher wollen nicht, dass österreichische Steuergelder in die Förderung der Atomindustrie gehen! Laut einer Meinungsumfrage des market-Instituts vom Feber 2007, stehen 71% der Befragten den jährlichen Zahlungen Österreichs an die europäische Atomindustrie in Höhe von mehr als 40 Millionen EURO negativ gegenüber!
"Umweltminister Pröll und Wirtschaftsminister Bartenstein sind dringend aufgerufen, der Doppelzüngigkeit in der österreichischen Klimaschutzpolitik eine klare Absage zu erteilen: Sie sind dem Willen der ÖsterreicherInnen verpflichtet und haben deshalb dafür zu sorgen, die Mitfinanzierung der Atomtechnologie aus heimischen Steuergelder umgehend zu stoppen! Nur durch Umlenkung dieser Mittel in Richtung Ökostrom kann eine zukunftsfähige Energiewende im Sinne Österreichs umgesetzt werden!", so Egger und Schweiger abschließend.
Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 664 421 56 13
Gabriele Schweiger + 43 664 390 77 09
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09.01.08
Kein Börsegang der Energie AG: Forderung von atomstopp wird erfüllt!
Einstieg von Atomstromkonzernen in Oberösterreich muss verhindert werden!
"Dass der Börsegang der Energie AG abgesagt wird, sehen wir mit großer Erleichterung!", so die Vertreter von atomstopp_oberoesterreich in einer ersten Reaktion.
"atomstopp_oberoesterreich hat sich nicht gescheut, sich klar und öffentlich gegen den Börsegang der Energie AG zu positionieren! Unkalkulierbar war aus unserer Sicht, das Risiko, dass sich über die Börse Atomstromkonzerne in Oberösterreich einkaufen und damit die engagierte Anti-Atom-Politik des Landes völlig konterkarieren!", so atomstopp_oberoesterreich.
Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 664 421 56 13
Gabriele Schweiger + 43 664 390 77 09
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14.11.07
Appell an atomstopp_Mitglieder "Unterschreiben Sie die OÖ Bürgerinitiative 2007: "Kein Börsegang der Energie AG!"
Geben Sie Atomstromkonzernen nicht die Chance, sich durch die gesunde Energie AG zu stärken!
"Wer gegen die Teilprivatisierung der Energie AG ist, hat die Möglichkeit, das auch klar zum Ausdruck zu bringen: Unterschriften gegen den Börsegang der Energie AG können beim Gemeindeamt abgegeben werden!", so Roland Egger und
Hans-Jörg Horky, Obmann und Obmann-Stellvertreter von atomstopp_atomkraftfrei leben!.
"Die Mitglieder des überparteilichen Vereins atomstopp_atomkraftfrei leben! wurden mittels Mitgliederbrief über unsere Bedenken hinsichtlich des
Energie AG-Börsegang informiert", so Hans-Jörg Horky, Obmann-Stellvertreter von atomstopp_atomkraftfrei leben!
und er begründet seine Ablehnung so: "Wir sind als Befürworter eines atomkraftfreien Lebens darauf bedacht, dass alle Randbedingungen unseres täglichen Lebens auch atomkraftfrei bleiben. Unsere Befürchtungen
laufen darauf hinaus, dass sich ein börsenotiertes Unternehmen, marktwirtschaftlichen Regeln, die nun einmal im freien Europa herrschen, unterwerfen muss. Allen Versprechen und politischen Beteuerungen zum Trotz werden die Mechanismen des freien Marktes wirken und sich möglicherweise auch Atomkonzerne in Oberösterreich einkaufen und sich an der gesunden Energie AG stärken. Wenn nicht unmittelbar und sofort, dann eben zeitverzögert und
möglicherweise zu einem Zeitpunkt, bei dem die jetzigen
PRO-Energie AG-Börsegänger nicht mehr in der politischen Verantwortung sind - also jenseits der aktuellen Legislaturperiode! Der Kampf gegen Atomkraftwerke,
-mülllager und -bomben ist einer, der immer auch im Zeichen der Betrachtung nachhaltiger Wirkungen von Handlungen in Wirtschaft und Politik steht. Unsere Überlegungen dürfen aber nicht von der Kurzfristigkeit der Legislaturperioden
geprägt werden.", so Hans Jörg Horky.
Weitere Informationen:
Hans-Jörg Horky + 43 664 544 79 92
Roland Egger + 43 664 421 56 13
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06.11.07
Aviso-Aktion in Graz: Wir sterben für Italien! Nein zu Ausbau von Mochovce! Nein zu 380 kV-Leitung!
Am 8. November 1987 haben die ItalienerInnen in einer Volksabstimmung beschlossen, aus der Nutzung der Atomenergie auszusteigen. Jetzt - 20 Jahre später - ist der italienische Stromkonzern ENEL drauf und dran, das slowakische Atomkraftwerk Mochovce auszubauen! In der Slowakei selbst wird der Strom nicht gebraucht - die Slowakei zählt schon jetzt zu den Stromexporteuren! Es ist zu befürchten, dass der Atomstrom aus dem AKW Mochovce über 380 kV-Leitungen - die u.a. durch die Oststeiermark führen werden - geleitet wird! Italien verlagert somit sein atomares Risiko in die Slowakei! Und Österreich liefert die Leitungen für den Atomstromtransit!
atomstopp_atomkraftfrei leben! und die Bürgerinitiative gegen die 380 kV-Leitung protestieren dagegen, und zwar
Ort: St. Peter Hauptstraße 141, 8042 Graz (Italienisches Honorarkonsulat)
Zeit: 10:30 Uhr - 12:30 Uhr
Aktionen am 8.11. wegen des Ausbaus von Mochovce unter Beteiligung des italienischen Stromkonzerns ENEL wird es auch in Rom, Wien, Zagreb, Berlin und Helsinki geben!
Weitere Informationen: Roland Egger (atomstopp_atomkraftfrei leben!) + 43 664 421 56 13
Karl Zotter (Bürgerinitiative gegen die 380 kV-Leitung) +43 660 21 940 21
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04.11.07
atomstopp: Nein zu Börsegang der Energie AG!
Vorstand hat unterschrieben, atomstopp_Personenkomitee wird gegründet
"Der Vorstand von atomstopp_atomkraftfrei leben! hat geschlossen gegen den geplanten Börsegang der Energie AG auf den Gemeindeämtern unterschrieben! Wir können nicht einfach hinnehmen, dass durch den geplanten Börsegang Atomstromkonzernen möglicherweise eine Tür nach Oberösterreich aufgemacht wird!", so Roland Egger, Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben!
Österreichisches NEIN zur Nutzung der Atomenergie nicht weiter aufweichen!
Morgen jährt sich zum 29.mal der für die österreichische Anti-Atom-Politik historische Tag der Zwentendorf-Volksabstimmung, bei dem Österreich eine zukunftsweisende Weichenstellung vorgenommen hat! "Das österreichische Nein zur Nutzung der Atomenergie darf nicht aufgeweicht werden: Absolute Negativbeispiele sind die Beteiligungen Atomstromkonzerne EdF an der EStag in der Steiermark, von RWE an der Kelag in Kärnten und von EnBW an der EVN in Niederösterreich! Oberösterreich und die Energie AG müssen sauber bleiben und Atomstromkonzernen keine Beteiligungsmöglichkeit geben!", so Egger weiter.
Gründung eines atomstopp_Personenkomitee mit Mathilde Halla und Friedrich Witzany
Anti-Atom-Persönlichkeiten aus Oberösterreich haben bereits erklärt, an der Spitze eines parteiunabhängigen atomstopp_Personenkomitess stehen zu wollen und sich klar gegen den geplanten Börsegang der Energie AG zu positionieren. "Mathilde Halla und Dipl.-Ing. Friedrich Witzany - beide über Jahrzehnte Vorstände der ehemaligen OÖ überparteilichen Plattform gegen Atomgefahr - im Atom-Widerstand tätig und Galionsfiguren und federführend bei der Verhinderung des AKW Zwentendorf, unterstützen den Vorstand von atomstopp_atomkraftfrei leben! im Bemühen, gegen den Börsegang der Energie AG zu mobilisieren - völlig abseits von Parteiinteressen! Mit der damit ermöglichten Beteiligung von Atomstromkonzernen an der Energie AG steht der Ruf des Landes OÖ als Vorzeigebundesland im österreichischen Atom-Widerstand auf dem Spiel und das wird nicht unwidersprochen hingenommen!", so Egger abschließend.
Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 664 421 56 13
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24.10.07
Umwelt-NGOs fordern Mochovce-Aktionsplan von der Bundesregierung
BK Gusenbauer und BM Pröll dürfen Mochovce nicht unter den Teppich kehren!
Wien (24. Oktober 2007). Mit einer Protestaktion unter dem Motto: "Die Bundesregierung darf das Sicherheitsrisiko Mochovce nicht unter den Teppich kehren!" warnen Umwelt-NGOs heute vor der drohenden Gefahr im grenznahen AKW. Das Anti-Atom-Bündnis macht darauf aufmerksam, dass die slowakische Regierung die Fertigstellung des AKW Mochovce mit Volldampf betreibt. Dabei handelt es sich um ein hochriskantes Projekt: Es sollen zwei 440 Megawatt-Reaktoren sowjetischer Bauart aus den 70er Jahren gebaut werden. Haarsträubend dabei ist, dass neben der veralteten Technik auch kein "Containment" - also keine Sicherheitshülle - vorgesehen ist, das einen Austritt von Radioaktivität bei einem Unfall verhindern könnte. Die wichtigsten formalen Schritte zum Bau der hochriskanten Reaktoren will die slowakische Regierung bereits bis Ende des Jahres 2007 durchpeitschen. Dazu gehört die Anzeige des Bauvorhabens bei der EU-Kommission sowie die Baugenehmigung und Sicherheitsdokumentation von der slowakischen Aufsichtsbehörde.
Trotz des dringenden Handlungsbedarfes gibt es von der österreichischen Bundesregierung zu den Ausbauplänen bis dato keine Stellungnahme. "Wir fordern von Bundeskanzler Gusenbauer und Minister Pröll einen Mochovce-Aktionsplan. Dieser muss jedenfalls als Sofort-Maßnahme ein klares politisches Signal an die slowakische Regierung enthalten," fordert Silva Herrmann, GLOBAL 2000 Anti-Atom-Sprecherin. Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich, unterstreicht die Forderung: "Nach einer klaren Positionierung muss Österreich auch bei der EU-Kommission protestieren. Österreich kann nicht dabei zusehen, wie ein Reaktor der siebziger Jahre mit dem niedrigst möglichen Sicherheitsstandard fertiggebaut wird!"
Die slowakischen Behörden haben bereits klargemacht, dass es keine Umweltverträglichkeitsprüfung geben soll. Österreich hätte daher trotz der räumlichen Nähe zu Mochovce keinerlei Mitspracherecht im Rahmen einer grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung, so die Umweltschutzorganisationen. "Das Beharren auf einer Baugenehmigung aus dem Jahre 1986, dem Jahr des Tschernobyl-Unfalls, für Mochovce 3 und 4 darf die EU nicht akzeptieren,"sagt Maria Urban, Sprecherin der Wiener Plattform für eine atomkraftfreie Zukunft.
"Es ist davon auszugehen, dass der Strom, der in den hochriskanten Atomreaktoren von Mochovce 3 und 4 produziert wird, über die 380 kV-Leitung durch die Oststeiermark nach Italien exportiert wird! Österreich hat damit nicht nur die atomare Gefahr durch Mochovce 3 und 4 vor seiner Haustür, sondern wird auch zum Atomstrom-Transitland degradiert," so die VertreterInnen der Bürgerinitiative gegen die 380 kV-Leitung in der Oststeiermark.
An die slowakische Regierung appelliert GLOBAL 2000 Anti-Atom-Sprecherin Silva Herrmann: "Die slowakische Regierung darf nicht zulassen, dass Italien sein nukleares Risiko exportiert und der italienische Energiekonzern ENEL als Bauträger der neuen Reaktoren die Slowakei als Testgelände für die niedrigst möglichen Sicherheitsstandards nutzt. Die Gewinne nimmt ENEL mit - der Atommüll und das Risiko bleibt der Slowakei!"
Das Anti-Atom-Bündnis besteht aus GLOBAL 2000, atomstopp_oberoesterreich, Wiener Plattform für eine atomkraftfreie Zukunft und die Bürgerinitiative gegen die geplante 380-kV-Leitung in der Oststeiermark.
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25.09.07
Ökostrom: Koalitionäre einig?
Grüne, FPÖ und BZÖ empfehlen ihren Parteimitgliedern Umstieg auf Ökostromanbieter
"Die Koalition aus SPÖ und ÖVP tut sich offenbar schwer, beherzte und effiziente Maßnahmen zu ergreifen und einer breiten Basis - nämlich ihrer eigenen Parteibasis, den Umstieg auf ausgewiesene und zertifizierte Ökostromanbieter nahezulegen und damit den Atomstromimporten nach Österreich nachhaltig einen Riegel vorzuschieben!", so Roland Egger, Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben!
Alle im österreichischen Nationalrat vertretenen Parteien (Obleute der Parteien und UmweltsprecherInnen) wurden gefragt, ob sie ihren Parteimitgliedern empfehlen würden, auf einen ausgewiesenen und zertifizierten Ökostromanbieter umzusteigen, und damit eine Empfehlung abzugeben wie der deutsche Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD), der im Sommer 2007 gegenüber dem Tagesspiegel meinte: "Jeder hat natürlich die Möglichkeit, durch den Wechsel zu einem Ökostromanbieter den Atomausstieg selbst zu vollziehen. Je mehr Kunden zu Anbietern wechseln, die auf Atomkraft verzichten und den Strom aus erneuerbaren Energie beziehen, desto besser."
"Grüne, FPÖ und BZÖ haben auf das Schreiben von atomstopp_atomkraftfrei leben! grundsätzlich positiv reagiert. Die Grünen antworteten, dass in ihrem neuen Energieeffizienzratgeber explizit auf den Umstieg von Ökostrom hingewiesen wird und die Parteimitglieder schon vor langer Zeit die Empfehlung erhalten hätten, auf Ökostrom umzusteigen. Die FPÖ wird im Rahmen von Vorträgen auf den Umstieg von Ökostromanbietern aufmerksam machen. Und auch das BZÖ empfiehlt einen solchen Umstieg. Von der SPÖ und der ÖVP fehlt bedauerlicherweise bis jetzt eine Reaktion auf unser Schreiben.", so Egger weiter.
"Gerade aber die SPÖ und die ÖVP könnten - wenn sie wollten - durch die Mobilisierung ihrer eigenen Parteibasis für eine enorme Nachfragesteigerung nach Ökostrom sorgen und damit die Atomstromimporte nachhaltig eindämmen! Aber möglicherweise will man das in der SPÖ und der ÖVP gar nicht und man hat grundsätzlich keine Bedenken, auch weiterhin massiv Atomstrom aus dem Ausland zu importieren!", so Egger.
Es ist unbestritten: Österreich importiert Strom aus Deutschland, Tschechien, Ungarn, Slowenien und der Schweiz - allesamt Atomstromproduzenten. Laut www.ucte.org (Union for the Coordination of Transmission of Electricity) importierte Österreich im Jahr 2006 Strom aus all diesen Ländern, und zwar aus Deutschland (14.799 GWh), aus Tschechien (6.139 GWh), aus Ungarn (1.062 GWh), aus Slowenien (1.062 GWh),und aus der Schweiz (7.304 GWh).
Der Anteil der Atomstromproduktion beträgt in diesen Ländern jeweils mehr als 30%: in Deutschland 31,8%, in Tschechien 31,5%, in Ungarn 37,7%, in Slowenien 40,3%, und der Schweiz 37,4% (alle Angaben laut www.iaea.org).
Dieser Atomstrom wird über die Energieversorger in Österreich an die Endkunden weitergegeben. Greenpeace und GLOBAL 2000 kritisieren seit Jahren den steigenden Atomstromanteil bei den heimischen Energieversorgern!
"SPÖ und ÖVP sind aufgerufen, ihren Lippenbekenntnissen zum Ökostrom Taten folgen zu lassen! Auch im Sinne einer glaubwürdigen Anti-Atom-Politik, die sich beide Parteien ja gerne auf ihre eigenen Fahnen heften, sollte der eigenen Parteibasis umgehend der Umstieg auf einen ausgewiesenen Ökostromanbieter empfohlen werden!", so Egger abschließend.
Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 664 421 56 13
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06.02.07
Offener Brief an LH Pühringer: Atomgeschäfte der TIWAG - Kein Hindernis für Einstieg bei der Energie AG?
Atomgeschäfte der TIWAG - Kein Hindernis für Einstieg bei der Energie AG?
Schwerer Schaden für Oberösterreichs Anti-Atom-Politik!
Mit einem Offenen Brief wendet sich atomstopp_oberoesterreich wegen der laufenden Verhandlungen einer Beteiligung der TIWAG (Tiroler Wasserkraft AG) an der Energie AG an deren Eigentümervertreter Landeshauptmann Josef Pühringer.
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Wie heute den Medien (siehe Neues Volksblatt, S. 14) zu entnehmen ist, gehen die Verhandlungen über einen 25%- Einstieg der TIWAG bei Energie AG in eine entscheidende
Runde. Keinerlei Hinweise finden sich aber, dass die Atomgeschäfte der TIWAG einen Hindernisgrund für eine allfällige Beteiligung darstellen würden.
Genau darauf zielt unsere Kritik, die wir bereits im September 2006 ausgesprochen haben: Im Jahr 2005 zahlte die TIWAG 5,1 Millionen Euro für die Beschaffung und Entsorgung von Atombrennstäben an den deutschen Atomkonzern E.ON. Gerade diese E.ON ist aber an Atomkraftwerken in Süddeutschland beteiligt, wie ISAR I, ISAR II, Gundremmingen und Grafenrheinfeld.
Das Engagement des Landes OÖ gegen diese Atomanlagen ist legendär und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Projekte gegen das AKW ISAR I, das in der Einflugschneise
des Flughafen München liegt, sind Teil der laufenden Anti- Atom-Offensive des Landes OÖ.
Die TIWAG ist laut Greenpeace und Global 2000 DER Atomstromimporteur Österreichs. Ein Einstieg der TIWAG bei der Energie AG würde unter den diesen Rahmenbedingungen würde der Glaubwürdigkeit von Oberösterreichs Anti-Atom- Politik schweren Schaden zufügen.
Wir ersuchen Sie daher, sehr geehrter Herr Landeshauptmann, als Eigentümervertreter sicherzustellen, dass ein allfälliger Einstieg der TIWAG bei der Energie AG nur dann
möglich sein kann, wenn sich die TIWAG verpflichtet, aus diesen Atomgeschäften auszusteigen.
Mit freundlichen Grüßen
für atomstopp_oberoesterreich
Manfred Doppler - Anti-Atom-Komitee
Roland Egger - atomstopp_atomkraftfrei leben!
Weitere Informationen:
Manfred Doppler + 43 664 450 50 15
Roland Egger + 43 664 421 56 13
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16.11.06
Atomstrom der Energie AG: Darf`s ein bisserl mehr sein?
Bedenkliche 16,9% Atomstrom der Energie AG
Greenpeace und Global 2000 verfolgen seit Jahren mit Argus-Augen den Atomstromanteil der heimischen Energieversorger. Heute wurden in Salzburg bei einer Pressekonferenz die
neuesten Zahlen präsentiert.
"Greenpeace und Global 2000 kommen zum Ergebnis, dass der Atomstromanteil der Energie AG steigt! Und zwar von 14,4% im Jahr 2004 auf nunmehr knapp 17%. Damit setzt sich auch in Oberösterreich der seit Jahren ablesbare Trend fort: immer mehr Atomstrom wird importiert - auch nach Oberösterreich.", so Roland Egger, Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben!
Der Atomstromanteil der Energie AG stieg in den letzten Jahren laut Greenpeace und Global 2000 von 12% (in den Jahren 2001 und 2002), auf 13% (im Jahr 2003) und 14,4% (im Jahr 2004) auf nunmehr 16,9%.
Ganz anders liest es sich allerdings bei der Energie AG, die einen rapide sinkenden Atomstromanteil veröffentlichen: aktuell werden 1,6% Atomstrom für die Produkte der Energie AG ausgewiesen. 2005 waren es noch 6,4% (alle Angaben laut www.e-control.at).
"Die Berechnungen der Umweltorganisationen und der Energieversorger spießen sich deshalb gewaltig, weil die Energieversorger nur jenen Atomstromanteil ausweisen, den sie an ihre EndkundInnen abgeben - damit wird aber der schwunghafte Handel mit Atomstrom bewusst ausgeklammert!", so Egger.
Fakt ist: Gesamt-Österreich importierte 2005 Strom aus Deutschland (15.371 GWh), aus Tschechien (6.114 GWh), aus Ungarn (857 GWh), aus Slowenien (533 GWh), Schweiz (211
GWh) (alle Angaben laut www.ucte.org).
Fakt ist auch: Der Anteil der Atomstromproduktion beträgt in Deutschland 31,1%, in Tschechien 30,5%, in Ungarn 37,2%, in Slowenien 42,4% und der Schweiz 32,1% (alle Angaben laut www.iaea.org).
Wenn Österreich Strom aus atomstromproduzierenden Ländern wie Deutschland, Tschechien, Ungarn, Slowenien und der Schweiz importiert, muss sich dieser Atomstrom logischerweise auch bei den heimischen Energieversorgern wiederfinden.
Geht man von davon aus, dass von den 6.114 GWh aus Tschechien anteilsmäßig 30,5% aus AKWs wie Temelin und Dukovany stammen, von den 15.371 GWh aus Deutschland 31,1%
aus AKWs wie ISAR1, Gundremmingen, Grafenrheinfeld, usw. stammen, ergibt sich in Summe theoretisch ein Import von 7.258 GWh reinen Atomstroms nach Österreich.
"Die Frage ist: was passiert mit diesem Atomstrom, den die heimischen Energieversorger importieren? Den Angaben der Energieversorger wird der Atomstrom ja nicht an die Endkunden abgegeben! Wird der Atomstrom in irgendwelchen Kanälen gewinnbringend verschoben? Oder gar einfach wieder exportiert? Ist damit Österreich eigentlich gar kein Anti- Atom-Land sondern ein Atomstrom-Transit-Land?", fragt sich Egger.
"Dass sich die heimischen Energieversorger schwer tun, ihren KundInnen Atomstrom zu verkaufen, ist - gerade in Oberösterreich mit der Sicherheitsrisiko Temelin in Grenznähe - nachvollziehbar. Atomstrom will in Oberösterreich niemand. Das sollten auch die heimischen Energieversorger berücksichtigen und konsequenterweise auch auf den Handel mit Atomstrom verzichten! Dass gerade ein Landesunternehmen wie die Energie AG sich aber - den Recherchen der Umweltorganisationen zufolge - immer stärker in den Atomstromhandel verstrickt, muss zu denken geben. Die Energie AG als OÖ Landesunternehmen wird angesichts der ambitionierten Anti-Atom-Politik des Landes mit einem besonderen Maßstab gemessen! Und ein zunehmender Atomstrom- Handel der Energie AG wäre in jedem Fall zu verurteilen.", so Egger abschließend.
Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 664 421 56 13
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