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19.08.19 atomstopp: 3 Minuten voller Ideen für ein Atomkraftfreies Europa
Frage an die Spitzenkandidat_innen zur NRW2019: Warum sollen antiatom-orientierte Bürger_innen gerade Sie wählen?
"Wenn wir im September wieder vor die Wahl gestellt werden zu entscheiden, wer uns regieren soll, möchten wir natürlich wissen: Wen soll man wählen, wenn man eine atomkraftfreie Zukunft will? Wir haben deshalb alle 8 Spitzenkandidat_innen persönlich eingeladen, uns in einer maximal 3-minütigen Videobotschaft darzulegen, ob und wie sie unseren Kampf für ein Atomkraftfreies Europa unterstützen werden", erklären Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

"Die Challenge ist denkbar simpel: Jede_r Spitzenkandidat_in bekommt die Möglichkeit, in einem einfachen Videoclip zusammenzufassen, wie das antiatompolitische Arbeitsprogramm der jeweiligen Fraktion aussehen wird. Wir bieten nach Rückmeldung ab 30. August die Bühne für diese Botschaften auf YouTube. Unsere Unterstützer_innen aus ganz Österreich und quer durch alle Gesellschaftsschichten sind sicher sehr interessiert, zu erfahren, wie ihre speziellen Interessen in Sachen Antiatompolitik im zukünftigen Parlament und in der Regierung vertreten werden!", freuen sich Schweiger und Egger auf die Rückmeldungen von den listenersten Damen und Herren Kurz, Rendi-Wagner, Hofer, Meinl-Reisinger, Pilz, Kogler, Hajnal und Mulla.

"Uns in Österreich ist durch die Zwentendorf-Abstimmung von 1978 die Atomkraft erspart geblieben, erkämpft durch einige mutige und letztlich erfolgreiche Antiatom-Aktivist_innen. Eine Errungenschaft, zweifelsohne, und eine nachhaltige dazu, denn so hauchdünn die entscheidende Mehrheit damals auch war, so eindeutig ist sie heute. Als Organisation, deren Wurzeln im Zwentendorf-Widerstand liegen, setzen wir uns seither intensiv und vielschichtig für eine Welt ohne Atomkraft ein. Denn gebannt sind die ständigen Gefahren, die von AKW ausgehen, erst dann, wenn auch der letzte Reaktor abgeschaltet, die Option für Neubauten vom Tisch, der Atommüll sicher entsorgt ist. Dafür sind ambitionierte Ideen und politische Rahmenbedingungen nötig. Genau deshalb ist es wichtig, ob und wie österreichische Volksverteter_innen diese Vision in ihrer Agenda tragen!", betonen Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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16.08.19 atomstopp: ATOMLOS DURCH DIE MACHT beim Festival DER NEUE HEIMATFILM!
Doku von Markus Kaiser-Mühlecker über Entstehen, Wachsen und Wirkung der österreichischen Antiatom-Bewegung
"Nach der erfolgreichen Premiere beim renommierten Crossing Europe Filmfestival in Linz hat es ATOMLOS DURCH DIE MACHT nun auch ins Programm beim nicht minder angesehenen Freistädter Festival DER NEUE HEIMATFILM geschafft!", freuen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich und laden ein, am Donnerstag, 22. August um 18:45 Uhr im großen Saal im Kino Freistadt dabei zu sein, wenn die Produktion aus 2019 in Anwesenheit des Regisseurs Markus Kaiser-Mühlecker zur Aufführung kommt.

"ATOMLOS DURCH DIE MACHT ist eine dokumentarfilmische Spurensuche entlang der österreichischen Antiatom-Bewegung, deren Ursprünge im erfolgreichen Widerstand gegen das AKW Zwentendorf und in Oberösterreich ganz besonders auch gegen die Atompläne in St. Pantaleon zu finden sind. Das ist der Kern, das Grundgerüst dieses Dokumentarfilms, den atomstopp initiiert hat. Als direkter Nachfolgeverein der 'OÖ Plattform gegen Atomgefahr' konnten wir dazu gleich auch Material aus dem reichen Fundus von fast 5 Jahrzehnten Antiatom-Arbeit liefern", erläutern Schweiger und Egger ihre Herangehensweise.

"Kaiser-Mühlecker ist es gelungen, dieses bemerkenswerte Stück österreichischer Zeitgeschichte um die Zwentendorf-Volksabstimmung 1978 authentisch abzubilden. Aber auch das, was daraus entstehen konnte, wird eindrücklich vermittelt. So dreht sich viel um Energie: natürlich um notwendige, logischerweise erneuerbare Alternativmodelle für eine enkeltaugliche Energieversorgung. Und es geht auch um Mut, also um jene Energie, aus der jeglicher Widerstand gegen Missstände schöpft. Demokratie braucht Partizipation, beherztes Mitdenken, Mittun, Fordern, Gestalten – auch das ist Botschaft dieses Films. Gerade angesichts der heutigen Herausforderungen durch die Klimazerstörung, wo die Politik sich vor Maßnahmen und Entscheidungen nur so drückt, kann es extrem ermutigen, den Kompass an Positivbeispielen wie dem Zwentendorf-Widerstand und seinen Folgen auszurichten!", betonen Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
















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Aktuelle News und Studien weltweit

• 12. August 2019: Russische Behörden gaben Details zu Atomunfall zögerlich preis, Standard

• 6. August 2019: Russland - Schwimmendes AKW nimmt Fahrt auf, ORF

• 29. Juli 2019: Urteil vom Europ. Gerichtshof: Laufzeitverlängerungen von AKW in Belgien rechtswidrig (Englisch), EuGH

• Studie "Klimawandel und Atomkraftwerke", Schweizerische Energie-Stiftung SES (Juni 2019)

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