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20.05.16 Atomgegner_innen: Bundespräsidentschaftskandidaten Van der Bellen und Hofer für Ausstieg Österreichs aus EURATOM
Richtige Antwort auf Pläne der EU-Kommission zur Förderung der Atomkraft
„Wir freuen uns, dass sich beide Bundespräsidentschaftskandidaten ganz klar und unmissverständlich für den Ausstieg Österreichs aus EURATOM aussprechen. Und wir sind überzeugt, das ist auch die richtige Antwort auf die jüngsten Vorstöße der EU-Kommission, die Atomkraft in Europa massiv zu fördern!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich und Heinz Stockinger, Obmann der Salzburger Plattform gegen Atomgefahren.

Am 9. Mai 2016 haben sich die Salzburger Plattform gegen Atomgefahren und atomstopp_oberoesterreich in einem Offenen Brief an die Bundespräsidentschaftskandidaten Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer gewandt und wollten von ihnen wissen, wie sie es mit der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM halten und wie sie sich als Bundespräsident für den Ausstieg Österreichs aus EURATOM einsetzen werden.

Aus dem Wahlkampfbüro von Alexander Van der Bellen hieß es dazu: „Alexander Van der Bellen hat in all seinen Aussagen immer ganz klar dafür Position bezogen, dass ein konsequenter Ausstieg Europas aus der Kernenergie das Gebot der Stunde ist. Auch das Volksbegehren zum Ausstieg aus Euratom wurde von Alexander Van der Bellen unterstützt. […] Der Ausstieg aus Euratom war und ist ein wichtiger Schritt, um endlich ein großes Stück vorwärts zu kommen in unserem gemeinsamen Bemühen, Europa atomfrei zu machen.“

Aus dem Wahlkampfbüro von Norbert Hofer hieß es dazu: „Norbert Hofer vertritt nach wie vor die Meinung, dass die Energieunion mit Ländern, die auf Kernkraft setzen, nicht im Interesse unserer Heimat ist und daher ein möglichst rascher Austritt Österreichs aus EURATOM anzustreben sei. Dahingehend wird er natürlich auch sein Wirken als Bundespräsident konzentrieren. Darüber hinaus müsse ein Energiemasterplan für Österreich erstellt werden, um alle Abhängigkeiten von Kernenergie weiter zu reduzieren.“

„Wir werden gleich nach der Wahl am 22. Mai beim neu gewählten Bundespräsidenten um einen Termin ansuchen und Möglichkeiten ausloten, wie der wichtige Schritt eines Ausstiegs Österreichs aus EURATOM umgesetzt wird“, so Egger, Schweiger und Stockinger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger – atomstopp_oeberoesterreich +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger- atomstopp_oberoesterreich +43 680 33 33 625
Heinz Stockinger – Salzburger Plattform gegen Atomgefahren +43 662 643 567, +43 662 643 963


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17.05.16 atomstopp: EU-Kommission lernunfähig und lobbyhörig
Österreich muss den Atomplänen der EU-Kommission eine Absage erteilen
„Dass ausgerechnet im Gedenkjahr Tschernobyl_30 und Fukushima_5 die EU-Kommission unverhohlen mit dem Ausbau der Atomkraft in Europa spekuliert, zeigt, dass die EU-Kommission lernunfähig ist und die Interessen der Atomlobby verteidigt. Auch im Wissen – und das dürfte sich wohl auch schon in Brüssel herumgesprochen haben -, dass sich Atomkraft wirtschaftlich nicht rechnet und ohne massive staatliche Subventionen das längst überfällige Ende „droht““, kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich, die heutigen Medienberichte, dass die EU-Kommission die Atomkraft in Europa massiv stärken will.

„Nichts anderes als ein klares NEIN erwarten wir uns von der österreichischen Bundesregierung zu derart absurden Plänen der EU-Kommission! Österreich ist mit seiner Zwangsmitgliedschaft bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM verpflichtet, den atomaren Irrsinn mitzufinanzieren. Es ist hoch an der Zeit, die österreichische Mitgliedschaft bei EURATOM zu überdenken und die Konsequenzen zu ziehen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

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  Am 19. Mai fand in Linz die Nuclear Energy Conference (NEC) statt. Internationale Referent_innen warfen einen utopisch/realistischen Blick auf ein Europa ohne Atomkraft!
Alle Informationen dazu auf: www.nec2015.eu







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DANKE an alle 4.109 Unterstützer_innen, die auf der ONLINE-Petition gegen das tschechische Energiekonzept 2013 unterschrieben haben!
Die Unterschriften werden an das tschechische Ministerium für Industrie und Handel weitergeleitet.

Eine gute Nachricht noch: Vorerst liegt der Ausbau von Temelin auf Eis - wegen der Absage der tschechischen Regierung, die dafür nötigen Subventionen zu gewähren!



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